Allgemeine Berichte | 22.05.2013

Klassen aus Bendorfer und Neuwieder Schulen beteiligten sich an Waldjugendspielen

260 Schüler streiften durch den Forst

Nach der Pflicht begann die Kür: Toben im Wald bis zur Siegerehrung.HEP

Bendorf. 260 Kinder und Jugendliche aus 17 Klassen von neun Schulen aus Bendorf und Neuwied nahmen an den 27. Waldjugendspielen in Bendorfer Wald teil. Dabei lernten sie in spielerischer Form ihre Kenntnisse über den Lebensraum Wald, über Naturschutz und Umwelt auf einem „Wissens-Parcours“ kennen. Der war etwa drei Kilometer lang und hatte zehn Feststationen und zusätzlich „Sammelaufträge“, die über den ganzen Parcours verteilt waren.

Die Thematik an den Stationen wählten die Organisatoren aufgrund der Vorgaben der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald so, dass sich naturkundliche Wissensfragen mit sportlichen Übungen abwechselten.

Den Jugendlichen wurden so ohne Schulstress ihre Umwelt und insbesondere die Belange des Waldes näher gebracht. So förderte der Organisator, die Stadtverwaltung Bendorf, bei den Schülern die Kenntnisse über heimische Pflanzen und Tiere sowie über das Ökosystem Wald und verdeutlichte konstruktiven und praktischen Natur- und Umweltschutz. Beteiligt hatten sich aus Bendorf die Medardus-Schule, Bodeschwingh-Schule, Grundschule Stromberg, Karl-Fries-Realschule plus und das Wilhelm-Remy-Gymnasium. Aus Neuwied waren es die Sonnenlandschule, St. Georg-Schule, Kinzingschule und die Realschule plus.

Bei den Spielen hatten einige Klassen bei einem Wald-Kunst-Wettbewerb mitgemacht.

Hier galt es, aus Naturmaterialien ein Bild oder eine Skulptur zu gestalten und fotografisch zu dokumentieren.

Die besten Arbeiten aus Rheinland-Pfalz werden ausgewählt, in einer Feierstunde ausgezeichnet und öffentlich ausgestellt. Zur Siegerehrung auf dem Grillplatz „Am Sträßchen“, hier war Start und Ziel, dankte der Erste Beigeordnete der Stadt Bendorf Bernd Wiemer allen, die diese Waldjugendspiele ermöglicht hatten.

Das waren von der Stadtverwaltung Bendorf der Leiter des Fachbereichs 3 Ordnung und Soziales Bernd Weber und sein Mitarbeiter Uli Schmalebach, der in mühsamer Kleinarbeit die Bögen für die Preisverleihung auswertete, fünf Helfer der Arbeiterwohlfahrt, die Würstchen grillten und an die Schüler verteilten, die Wanderfreunde Bendorf, die an den einzelnen Stationen standen, der städtische Bauhof, das DRK und natürlich Mitarbeiter des Forstrevieres Bendorf sowie der Forstämter Koblenz und Dierdorf und einige Eltern von Schülern aus Bendorf. Mitveranstalter waren die Stadt Neuwied und die Sparkasse Koblenz. „Es soll nicht ausschließlich das Streben der Schüler sein, einen vorderen Platz mit möglichst vielen Punkten zu belegen.

Der Informationseffekt der Veranstaltung soll hervorgehoben werden“, erklärte Bernd Wiemer bei der Siegerehrung. Dennoch vergab er Geldpreise an die ersten drei Klassen über 80, 60 und 40 Euro sowie für die Sieger noch zusätzlich einen Gutschein für einen Besuch im Neuwieder Zoo.

Ferner verlieh der Beigeordnete per Urkunde die Titel „Waldläufer“, „Späher“ und „Walddetektive“.

Nachdem sich die Schüler mit Grillwürstchen und Getränken gestärkt und im Wald noch etwas ausgetobt hatten, begann nach sieben Stunden die Siegerehrung durch den Beigeordneten Bernd Wiemer.

Beim Waldkunstwettbewerb siegten in der Klassenstufe 3 die Grundschule Stromberg und in der Klassenstufe 7 von der Realschule plus Neuwied die Klasse 7b. Parcourswettbewerb der Klassenstufen 3: Grundschule Stromberg (Walddetektive), Medardus-Schule Bendorf, Klasse 3b (Späher) und Bodelschwingh-Schule Mülhofen, Klasse 3b (Späher), Klassenstufe 7: Realschule plus Neuwied, Klasse 7b, Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf Klasse 7a und Wilhelm-Remy-Gymnasium Klasse 7c (alle Walddetektive).

Helferinnen von der Arbeiterwohlfahrt Bendorf verteilten Würstchen.

Helferinnen von der Arbeiterwohlfahrt Bendorf verteilten Würstchen.

Nach der Pflicht begann die Kür: Toben im Wald bis zur Siegerehrung.Fotos: HEP

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