Wilhelm Remy Gymnasium Bendorf
„Abend der Kulturen“
Die 13. Jahrgangsstufe bot Besuchern eine zweistündige Unterhaltungsshow
Bendorf.„Willkommen, welcome, bienvenue, isten hozott und witamy“, hieß es am Wilhelm Remy Gymnasium in Bendorf. Die Abiturientinnen und Abiturienten des aktuellen Jahrgangs luden Freunde und Verwandte sowie weitere kulturbegeisterte Mitglieder der Schulgemeinschaft dazu ein, mit ihnen einen unterhaltsamen „Abend der Kulturen“ zu verbringen und sich gemeinsam auf das unmittelbar bevorstehende Abitur einzustimmen. Die Neugier der zahlreich erschienenen Gäste war sehr groß: Schließlich galt das Abendprogramm in den Tagen vor der Veranstaltung als das wohlbehütetste Geheimnis der Schule. Als die Show um Punkt 19 Uhr startete, wurde schnell klar, dass dieser Abend zu den Highlights des Schuljahres gehören würde. Die rund 80 Abiturientinnen und Abiturienten überzeugten durch abwechslungsreiche musikalische Beiträge, die neben Coversongs auch selbst komponierte Stücke umfassten. Diese wiederum wechselten sich mit pantomimischen Darstellungen des Kurses „Darstellendes Spiel“ ab, welche für viel Heiterkeit bei den Zuschauern sorgten. Aufmerksamkeit erregte auch der Rückblick auf die vergangene „Mottowoche“. Innerhalb von Augenblicken verwandelten die Protagonisten ´dazu den Zuschauerraum in einen Catwalk und nutzten den großräumigen Musiksaal zur Präsentation der fünf Mottotage. So etwas hat die breite Öffentlichkeit am WRG bisher nicht erlebt: Der Abend hatte aber auch noch mehr zu bieten als reine Unterhaltung: In kurzen szenischen Darbietungen griffen Schülergruppen gesellschaftsrelevante Themen auf und warben mit klaren Aussagen für Hilfsbereitschaft, Offenheit, Akzeptanz und Toleranz gegenüber Menschen aus anderen Kulturkreisen. Diese Botschaften trafen den Nerv der Zuschauer, die dieses Engagement mit kräftigem Applaus belohnten. Anerkennung verdienten sich die Schülerinnen und Schüler auch für die liebevoll zubereiteten Speisen. Ganz unter dem Motto „Kulturabend“ errichteten sie ein internationales Büffet, das Speisen unterschiedlichster Kulturkreise umfasste und keine Wünsche der Gäste offen ließ. Letztere würdigten dies mit kleinen und großen Spenden, die zur Finanzierung der Abigala eingesetzt werden.