Technisches Hilfswerk (THW) Bendorf auf dem Nürburgring
Aufsicht an der „Knochenmühle“
Nürburgring/Bendorf. Ein Einsatzteam des THW Bendorf unterstützte bei der Durchführung des Strongman Run auf dem Nürburgring, dem offiziell größten Hindernislauf der Welt.
Ein Team des Bendorfer THW leistete Unterstützung beim diesjährigen Strongman Run. Dabei wurde ein Hindernis -die „Knochenmühle“- von den Helfern betreut. Knapp über 10.000 Teilnehmer zwischen 18 und 70 Jahren nahmen an diesem extrem fordernden Rennen teil und machten den Einsatz von etwa 650 Helfern zur Organisation notwendig. Die Teilnehmer mussten zwei Runden a 11,9 km mit 650 m Höhendifferenz zurücklegen, und dabei auf jeder Runde 15 Hindernisse überwinden. Eines dieser Hindernisse mit dem passenden Namen „Knochenmühle“ wurde dabei in die Zuständigkeit der Bendorfer Helfer übergeben.
Diese mussten dabei auf das korrekte Passieren des Hindernisses achten (ähnlich einem Torrichter beim Skirennen), zusätzlich wurde gestürzten Läufern geholfen, Erste Hilfe bei Verletzungen oder Krämpfen geleistet und der Abtransport von Verletzen durch das DRK gesteuert und koordiniert.
Für die eingesetzten Helfer ein interessanter Einsatztag, vor allem auf der zweiten Runde waren doch viele der Teilnehmer am Ende ihrer Kräfte und benötigten Hilfe.
Etwa ein Drittel der Teilnehmer schaffte es dann auch nicht, das Ziel unter dem gesetzten Zeitlimit von vier Stunden zu erreichen.
Wer sich ein näheres Bild über das THW in Bendorf machen möchte, ist jeden Mittwoch von 19 bis 22 Uhr herzlich eingeladen in der Brauereistraße 48, am Aldi-Kreisel, einmal vorbeizuschauen. Jeder kann dort mitmachen, es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich - im THW wird eine fundierte und vielseitige Ausbildung geboten.
Natürlich leitete das THW auch Erste Hilfe wie hier bei Krämpfen.
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