Erster Kreisbeigeordneter Bernhard Mauel zum geplanten Abfallkonzept
Beim Restmüll Gebühren sparen
Kreis MYK. Im Landkreis Mayen-Koblenz wird 2016 ein neues Abfallwirtschaftskonzept greifen. Nach einer Umfrage in 8.400 Haushalten und etlichen Arbeitssitzungen von Fachgremien stehen die Eckdaten für das neue Konzept. „Besonders das Thema Restmüll bewegt die Menschen im Landkreis - und hier stellen sich die meisten Fragen“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete Bernhard Mauel. „Mir ist es ein Anliegen, noch einmal grundsätzlich klarzumachen: Das neue System wird einfacher, ökologisch sinnvoller und für die Gebührenzahler auf jeden Fall günstiger als bisher!“
Rest- und Bioabfälle, die beide bisher in der Mehrkammertonne landeten, werden künftig getrennt abgefahren: der Bioabfall wie bisher alle zwei Wochen, der Restmüll alle vier Wochen. „Das spart Zeit und vor allem Kosten, weil wir die Ladekapazitäten der Fahrzeuge komplett ausnutzen können. Diese Einsparungen geben wir an die Gebührenzahler weiter.“
Wer bei gleichen Abfallmengen wie bisher alle Abfuhren in Anspruch nimmt, für den wird´s günstiger als bisher, betont Mauel: „Wer weniger als die 13 Abfuhren ausnutzt, der spart mit jeder nicht genutzten Abfuhr noch einmal. Das ist ein zusätzlicher Anreiz für alle Haushalte, den Abfall sauber zu trennen.“ Das Minimum der Abfuhren wurde auf vier festgelegt, um eine saubere Kalkulationsgröße zu bekommen: „Auf diese Klarstellung kommt es mir heute an. Das System erlaubt uns, den logistischen Aufwand deutlich zu senken. Die eingesparten Kosten kommen den Gebührenzahlern voll zugute.“ Weitere Infos unter www.myk.de mit einem Klick auf die Tonne. Fragen können telefonisch unter 02 61 / 10 8-2 57 oder per Mail an abfallwirtschaft@kvmyk.de (Stichwort Serie) gestellt werden.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
