Politik | 07.03.2013

„WC-Affäre“

Bürgermeister erklärte die aktuelle Sachlage im Bendorfer Rathaus

Bürgermeister Michael Syré und Büroleiter Thomas Gutfrucht ärgern sich über das politische Hin und Her ohne Rücksicht auf die Gefühle der eigentlichen Opfer. (v.r.) US

Bendorf. Bürgermeister Michael Syré hatte zu einem Pressegespräch in das Rathaus nach Bendorf eingeladen, um hier zusammen mit Büroleiter Thomas Gutfrucht die aktuelle Sachlage bekannt zu geben und einen kurzen Einblick in den Ablauf seit Bekanntgabe der Situation darzulegen. Offiziell bekannt wurde die Geschichte am 24. Januar und der Bürgermeister erklärte: „Wir haben hier eine Affäre, wo neben dem Interesse der Öffentlichkeit auch der Schutz der Betroffenen steht.“ Alles ist seinen rechten Weg gegangen, Gespräche mit der Polizei und auch mit dem Beschuldigten, der auch den Tatbestand eingeräumt hat. Der Täter entschuldigte sich bei den Opfern, wurde aber auf unbestimmte Zeit vom Dienst frei gestellt. Alle vier betroffenen Damen arbeiten weiter an ihrem Platz im Rathaus und eine der Betroffenen hat einen Strafantrag gegen den Beschuldigten gestellt. Syré sagte zum Arbeitsplatz des Täters: „Der wird nie mehr auf diese Stelle zurück kommen, das werde ich nie machen.“ Doch ob der „Spanner“ jemals wieder zur Stadtverwaltung zurückkehrt und vielleicht einen anderen Posten begkleidet ist zur Zeit noch ungewiss. Und so wurde die ehemalige Stelle jetzt hausintern ausgeschrieben, um diese möglichst schnell wieder zu besetzen. Beim Stadtchef steht jedoch das Wohlergehen der betroffenen Kolleginnen im Fokus. Die Damen fühlten sich bisher gut betreut und haben die Angebote der Stadtführung zur Betreuung nie bemängelt oder sogar als zu wenig bezeichnet. Das sind Dinge die Gerüchte mäßig gestreut werden, um dem Bürgermeister zu schaden und von der Politik aufgenommen werden, so die Meinung von Michael Syré.

Die Affäre als politische Plattform

Das politische Hin und Her verärgert den Bürgermeister sehr und beim Termin im Rathaus sagte er: „Der Rücken dieser Damen wird als Kriegsschauplatz als Plattform benutzt, um dem Bürgermeister eines auszuwischen und das finde ich nicht gut.“ Hier scheint es egal zu sein, wie die betroffenen Frauen sich fühlen und uns ging es darum, die Frauen sind die eigentlichen Opfer, so Syré. Natürlich hat man sich im Rathaus der gesamten Angelegenheit intensiv angenommen. Der Schutz der Angestellten steht ganz oben an und so wurden auch bereits einige Maßnahmen ergriffen. Die Schlösser einzelner Räumlichkeiten wurden ausgetauscht und die „Toiletten-Benutzungs-Regelungen“ sollen noch einmal überprüft werden. Doch weiterhin wollen die Betroffenen Damen nicht in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, man will im Rathaus weiter zusammen arbeiten und es soll doch wieder Ruhe eintreten.

Schlimm genug der Vorfall im Rathaus, doch es soll wieder Ruhe einkehren.

Schlimm genug der Vorfall im Rathaus, doch es soll wieder Ruhe einkehren.

Bürgermeister Michael Syré und Büroleiter Thomas Gutfrucht ärgern sich über das politische Hin und Her ohne Rücksicht auf die Gefühle der eigentlichen Opfer. (v.r.) Fotos: US

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