Bendorfer Kirmes trotzt Wind und Wetter
Gottes Segen für die „Eierkrone“
Fünf Tage, vier Jahreszeiten, aber immer gute Stimmung - so das Fazit
Bendorf.Fünf Tage dauerte die Bendorfer Kirmes 2013. Sie begann im Sonnenschein, endete im Sonnenschein, und dazwischen hielt der Wettergott - bis auf Schnee - alles bereit, was er zu Verfügung hat. Frühling, Sommer, Herbst und Winter, nahezu alle vier Jahreszeiten waren an diesen fünf Tagen irgendwann einmal vertreten. Doch nicht nur das Kirmeswetter war abwechslungsreich, sondern auch das Fest selbst. Dafür sorgte wie seit über 80 Jahren die KUK als Ausrichter des traditionellen Parts des Volksfestes. Einer der Höhepunkte war sicher der große Kirmesfestzug, dessen Mittelpunkt wieder die größte Eierkrone der Welt war, die nun den Kirchplatz schmückt. Ferner bereicherten zahlreiche Ortsvereine, die Bendorfer Schützen, die Fußballjugend, die Möhnen und die Bendorfer Narrenzunft den Festumzug, während mit dem Spielmannszug Heimbach-Weis, dem Musikzug Bendorf und dem Musikverein Nauort drei Musikkapellen für den richtigen Ton sorgten. Den richtigen Ton trafen auch KUK-Präsident Christoph Hahn und Bürgermeister Michael Syré bei den Ansprachen zur offiziellen Kirmeseröffnung. Abends verhinderten die herbstlichen Temperaturen leider allzu ausgelassenenes Kirmesfeiern, aber dann startete die Kirmes nochmal richtig durch. Doch zunächst stand der Festgottesdienst in der Medarduskirche auf dem Programm, der Dank der Mitwirkung der Kantorei, des Musikzugs Bendorf, den Aktiven der KUK, und nicht zuletzt der ebenso humor- wie würdevollen Art, wie Bendorfs Pastor Joachim Fey solche Messen zu zelebrieren weiß, mittlerweile zu einem Höhepunkt des Volksfestes geworden ist. Wiederum übergab die KUK der Pfarrgemeinde eine verkleinerte Version der Eierkrone, die nun mit Gottes Segen das Kirchenschiff ziert. Nach dem Gottesdienst ging es dann - tatsächlich bei Sonnenschein - zu einem zünftigen Frühschoppen an den KUK-Bierbrunnen, und ein langer, schöner Tag fand abends mit der großen Kirmestombola seinen Abschluss. Der Kirmesmontag begann dann für die Aktiven der Kirmesgesellschaft traditionell mit der Totenehrung auf dem Friedhof und wurde ebenso traditionell mit dem Frühschoppenumzug fortgeführt. Abends gingen am KUK-Stand dann nochmals die letzten Biere über den Tresen und der Kirmesmontag setzte den Schlusspunkt einer unter dem Strich erfolgreichen Bendorfer Kirmes.
Drei Musikkapellen - hier der Musikverein Nauort - sorgten im Zug für den richtigen Takt.