Politik | 23.05.2015

Förderung vom Bund für das Jobcenter Mayen-Koblenz

„Keinen Menschen zurücklassen“

Das Projekt „InAnl“ ist Teil des nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention. Wahlkreisbüro Andrea Nahles

Berlin/Region. Rund 790.00 Euro beträgt die Förderung, die das Jobcenter des Landkreises Mayen-Koblenz in den nächsten zwei Jahren vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für ein Modellprojekt mit schwerbehinderten Menschen erhalten wird.

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Bundestagsabgeordnete, erläutert das Projekt: „Das Projekt „InAnl“ wendet sich an schwerbehinderte, arbeitslose Menschen aus unserer Region. Diese sind viel zu lang vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt und leiden oft unter sozialen und psychosozialen Problemen. Wir wollen eine ganzheitliche Betreuung und Hilfe aus einer Hand ermöglichen. Dazu wird das Jobcenter individuelle ambulante Betreuungslotsen etablieren, multi-professionelle Teams von Sozialmedizinern, Psychologen und Verantwortliche zusammenstellen und die Verzahnung der Beratungsfachkräfte in Sozialämtern und Jobcentern vertiefen. Ganz wichtig ist auch das Coaching der Arbeitgeber und ein gezielte Öffentlichkeitsarbeit, um die potenziellen Arbeitgeber darauf aufmerksam zu machen, dass auch diese Menschen Potenziale in sich tragen. Bis Ende April 2017 sollen insgesamt 100 Praktika durchgeführt werden und 50 nachhaltige Vermittlungen in den Arbeitsmarkt erfolgen.“

Das Projekt ist Teil des nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention und wird in Mayen, Koblenz, Plaidt und Polch Anwendung finden. Andrea Nahles unterstreicht: „Keinen Menschen zurücklassen oder aufgeben, das ist für mich zentral bei meiner Arbeit! Dieses Projekt ist eine tolle Chance für viele Menschen auf Eingliederung in ein geregeltes Arbeitsleben.“

Pressemitteilung Wahlkreisbüro

Andrea Nahles

Das Projekt „InAnl“ ist Teil des nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention. Foto: Wahlkreisbüro Andrea Nahles

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