Kirmesgesellschaft Urbar „Frohsinn“ e.V.
Kranzniederlegung mit Mindestabstand
Urbar. Es ist eine liebgewonnene Tradition, dass die Mitglieder der Kirmesgesellschaft Urbar an Pfingstsonntag am Kriegerdenkmal auf dem Friedhof einen Kranz niederlegen und damit der gefallenen Mitglieder der Gesellschaft und die vielen Opfer der Krieges gedenken.
In diesem Jahr muss die Pfingstkirmes leider aufgrund der aktuellen Situation ausfallen.
Da sich das Ende des Zweiten Weltkrieges in diesem Jahr zum 75. Mal jährt, will die Kirmesgesellschaft Urbar aber nicht gänzlich auf die Tradition der Kranzniederlegung verzichten.
Aus diesem Grund trafen sich die Mitglieder der Kirmesgesellschaft an Pfingstsonntag um 11 Uhr auf dem Urbarer Friedhof vor dem Kriegerdenkmal. Dabei wurde immer auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet.
Zunächst begrüßte der Vorsitzende der Urbarer Kirmesgesellschaft Günter Pieper alle Anwesenden und erklärte, wie sehr er bedauere, dass die Kranzniederlegung nicht wie gewohnt mit musikalischer Begleitung und den Urbarer Ortsvereinen im Rahmen des Kirmesumzuges stattfinden könne. Auch den Ausfall der Kirmes bedauere er sehr, halte die Absage aber zum Schutz aller für richtig und wichtig.
Nun hielt Ortsbürgermeisterin Karin Küsel ihre traditionelle Ansprache. In dieser betonte sie, wie wichtig es sei, sich an die Vergangenheit, die Grausamkeit des Zweiten Weltkrieges und die vielen Opfer immer wieder zu erinnern und sich der Vergangenheit zu stellen. Es sei auch wichtig, der Opfer zu gedenken, aber auch an die zu denken, die in Folge des Krieges an Hunger, Flucht und Vertreibung leiden mussten. Außerdem machte Sie deutlich, wie wichtig unsere Demokratie heute ist und dass wir immer wieder darum streiten müssen.
Dann waren die Anwesenden zum Gedenken in Stille eingeladen und der Kranz wurde vor dem Denkmal niedergelegt.
Im nächsten Jahr findet die Kranzniederlegung und die Urbarer Pfingstkirmes hoffentlich wieder in gewohnter Weise statt.
