Politik | 25.08.2015

SPD-Stadtratsfraktion-Bendorf will Planungssicherheit

Sportplatzplanung wieder auf politischer Tagesordnung

Sitzung des Bau- und Planungsausschusses im September

Hier könnte das neue Sport- und Freizeitzentrum entstehen. Auf der Neuwieder Seite ist eine solches Naherholungszentrum im Flächennutzungsplan festgelegt. M. Bauer

Bendorf. „Es ist genug Zeit verstrichen. Wir müssen jetzt Planungssicherheit schaffen. Dies sind wir den Bendorfer Sportvereinen und Bürgerinnen und Bürgern schuldig.“ Mit diesen Worten stellte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Hartmut Bernd in der letzten Sitzung des Stadtrats Bendorf klar, dass weitere Verzögerungen bei der Planung eines neuen Sportzentrums für die Stadt am Mittelrhein weder vertretbar noch den Bürgern zu erklären seien. Manfred Bauer, Fraktionsvorsitzender der SPD Bendorf, erinnerte daran, dass die Stadt auch im Wort stehe. „Als vor Jahren der Sportplatz Mülhofen geschlossen wurde, erfolgte dies mit Aussicht auf eine baldige Lösung der offenen Frage Sportzentrum. Auch gibt es einen gültigen Aufstellungsbeschluss des Stadtrates für einen Bebauungsplan. Geschehen ist seitdem aber nichts“.

Der Stadtrat beschloss, sich im September auf einer Sondersitzung des Bau- und Planungsausschusses ausschließlich mit dieser Thematik zu befassen. Christoph Mohr, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, macht hierzu deutlich: „Aufgrund unserer Initiative kommt die Sache jetzt endlich ins Rollen. Eine weitere Verzögerung wäre auch nicht vertretbar. Wir hoffen, in naher Zukunft auch die Zukunft des Rheinhafens in die Diskussion mit einschließen zu können. Diese beiden Themenbereiche sind untrennbar miteinander verknüpft und stellen einen Kernbereich der langfristigen Stadtplanung in Bendorf dar. Wer die Lösung dieser Fragen jetzt herauszögert, gefährdet die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt.“

Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion-Bendorf

Hier könnte das neue Sport- und Freizeitzentrum entstehen. Auf der Neuwieder Seite ist eine solches Naherholungszentrum im Flächennutzungsplan festgelegt. Foto: M. Bauer

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