Politik | 21.04.2015

Stadtwerke Bendorf

Stabile Gebühren freuen Bürger

Bendorf. Wenn die Wasserpreise stabil bleiben, freut das natürlich den Bürger. Und auch für den für die Bendorfer Stadtwerke zuständigen Beigeordneten Bernhard Wiemer ist das eine gute Sache. „Die Gebührensätze für Wasser wie für das Abwasser verändern sich nicht für 2015“, stellt er zufrieden fest. Gleiches gilt für die Eintrittspreise im Sayner Schwimmbad. Dass der Stadtrat geschlossen dem vorgelegten Wirtschaftsplan der Stadtwerke zustimmte und damit den Empfehlungen des Werksausschusses folgte, war da kein Wunder.

Wie Wiemer darlegte, kann die Stadt in diesem Jahr von einem ausgeglichenen Ergebnis ausgehen und beim Abwasser auf einen Gewinn von 70.000 Euro setzen. Fest steht allerdings auch, dass im Freibad mit einem Minus von geschätzten 206.000 Euro gerechnet werden muss. Auch der Bauhof wird wohl mit einem Minus von 110.000 Euro abschließen. Daraus resultiert freilich auch, dass die Stadtwerke ihre Investitionen in den Bereichen Wasser- und Abwasserwerk ohne Kredite tätigen können - doch für Maßnahmen im Freibad und für den Bauhof gilt das nicht.

Wiemer erläutert: „Für den Bauhof sind zum Erwerb eines Fahrzeugs und diverser Gerätschaften und Werkzeuge rund 80.000 Euro anzusetzen, die den dortigen Stellenabbau der vergangenen Jahre zumindest teilweise kompensieren sollen.“ Dafür müssten 40.000 Euro aufgenommen werden. Da beim Schwimmbad ein neuer Zaun entlang des Saynbachs notwendig ist, im Bad aber keine Gewinne zu erwarten seien, müsse auch dafür ein Kredit herhalten.

Im Bereich Wasserwerk sollen nach Angaben des Beigeordneten mit 100.000 Euro Hauptleitungen erneuert werden. Das Hauptkataster soll mit 50.000 Euro fortgeschrieben werden. Mit 140.000 Euro schlägt die Neuanschaffung eines Lkw zu Buche, der aber auch in anderen Betriebszweigen einsetzbar ist und den Winterdienst verbessern soll.

Auch beim Abwasserwerk werden 300.000 Euro für weitere Verbesserungen investiert. Unter anderem sollen dort Elektroinstallationen erneuert werden. Für 100.000 Euro soll das Abwasserkataster fortgeschrieben werden. Bernhard Wiemer verknüpft diese Angaben gern mit einem Lob für die Beschäftigten: „Bei den Stadtwerken Bendorf wurde und wird in allen Bereichen mit hohem persönlichen Engagement gute Arbeit geleistet.“Pressemitteilung der

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