Allgemeine Berichte | 11.10.2014

Unterstützen auch Sie die Spendenaktion für die Organisation Humedica e.V.

BLICK aktuell unterstützt den Kampf gegen Ebola

In notdürftigen Unterkünften versuchen afrikanische Gesundheitsverantwortliche ihre Patienten zu behandel. Fotos: Humedica

Die Ebola Epidemie in Westafrika trifft die Ärmsten am härtesten. Die Organisation Humedica arbeitet aktiv gegen die Krankheit und ist in Liberia vor Ort. Die Mitarbeiter von Humedica führen Tag für Tag einen fast aussichtslosen Kampf gegen die Krankheit.

Afrika. Der Ausbruch des tödlichen Ebola-Fiebers seit Beginn diesen Jahres traf die westafrikanischen Staaten Guinea, Sierra Leone und Liberia unvorbereitet und mit voller Wucht. Im Oktober wurde die Zahl der Todesfälle von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits mit über 3.900 benannt. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Gleichzeitig wurde die Epidemie zum internationalen Gesundheitsnotfall erklärt. Eine angemessene Reaktion auf die Epidemie ist den betroffenen Ländern aufgrund ihrer ungenügenden finanziellen und medizinischen Mittel unmöglich, weshalb sie dringend auf externe Hilfe angewiesen sind. BLICK aktuell hat in den Jahren viele gemeinnützige Projekte unterstützt und ruft aus aktuellem Anlass dazu auf, in Afrika denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Eine Spende an die Organisation humedica e.V. sichert den Betroffenen die dringend nötige Unterstützung.

Die lange unbekannte Krankheit

Die lebensbedrohliche Krankheit Ebola ist durch ihren aktuellen Ausbruch in Westafrika im Fokus der Weltöffentlichkeit. Beginnend in dem kleinen Land Guinea breitete sich die Viruskrankheit rasend schnell auf die Nachbarstaaten aus. Eine Eindämmung der Krankheitsfälle ist nicht in Sicht. Doch warum zittert die ganze Welt vor Ebola? Was macht die Krankheit so gefährlich? Und weshalb breitet sie sich so schnell aus?

Die tatsächliche Herkunft des Virus ist unklar, es wird jedoch vermutet, dass Flughunde als natürliches Erregerreservoir der Ebola-Viren dienen. Menschen stecken sich an infizierten Tieren an und übertragen die Krankheit durch Körperflüssigkeiten und insbesondere Blut an andere Menschen. Besonders gefährdet sind medizinisches Personal und Personen, die engen Kontakt zu den Erkrankten haben. Denn je weiter fortgeschritten die Krankheit ist, desto größer ist auch das Infektionsrisiko.

Dass Ebola-Epidemien wie aktuell in Westafrika vorwiegend in Gebieten mit einer mangelhaften Gesundheitsversorgung auftreten, ist vor diesem Hintergrund nicht verwunderlich. Unzureichende Krankenhaushygiene und fehlende Schutzkleidung begünstigen die Übertragung von Ebola. Hinzu kommt, dass viele Menschen die Krankheit nicht kennen und Angst vor einer Behandlung haben.

humedica e.V. kämpft gegen Ebola

Auf Bitten des liberianischen Gesundheitsministeriums initiierte humedica e.V. umgehend Hilfsmaßnahmen und unterstützt das am stärksten von Ebola betroffene Land Liberia mit medizinischen Hilfsgütern wie Schutzkleidung, Desinfektionsmitteln und Infusionen. Per Luft- und Seefracht werden die Hilfsgüter auf schnellstem Weg in die Katastrophenregion transportiert und dort vom staatlichen Gesundheitsministerium an unterversorgte Stellen verteilt.

Weitere humedica e.V.-Hilfsmaßnahmen werden in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Partnerorganisation Medical Teams International (MTI) umgesetzt. Durch das Aufspüren und Nachverfolgen infizierter Menschen und deren Kontaktpersonen sowie der Bereitstellung von Schutzausrüstung für im Gesundheitsbereich tätiges Personal, wird die Eindämmung der Epidemie forciert. Einsatzkräfte der Organisation sind außerdem vor Ort, um bei der Organisation von Hilfsgütern zu helfen und die Seuche direkt zu bekämpfen.

Die Organisation humedica e.V.

Die Organisation humedica e.V. wurde 1979 gegründet. Aufgrund seiner eigenen düsteren Erfahrungen in der dritten Welt entschloss sich Wolfgang Groß gemeinsam mit seinem Bruder den Verein zu gründen, um humanitäre schwerpunktmäßig in Katastrophengebieten zu leisten. Heute ist die Organisation humedica e.V. mit Hauptsitz in Kaufbeuren (Bayern) eine internationale Nichtregierungsorganisation mit Projekten in über 90 Ländern. Ehrenamtliche humedica e.V.-Ärzte leisten weltweit in Krisengebieten schnell medizinische Hilfe.

Spenden:

Wer sich an humedica e.V.s Kampf gegen Ebola beteiligen möchte, kann den Verein mit einer Spende unterstützen:

humedica e. V.

Stichwort „Ebolahilfe“

IBAN DE35 7345 0000 0000 0047 47

BIC BYLADEM1KFB

Sparkasse Kaufbeuren

Die Spende ist steuerlich abzugsfähig. Im Februar des Folgejahres erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung, die Sie bei Ihrer Steuererklärung geltend machen können. Eingegangene Spendengelder, die über die Finanzierung der in dieser Publikation vorgestellten Projekte hinausgehen, werden für andere satzungsgemäße Aufgaben von humedica e. V. eingesetzt.

Quelle: humedica e.V.

In den Straßen herrscht Angst vor der Krankheit.

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Dr. Logan

Dr. Logan

Raphael Marcus von Humedica

Raphael Marcus von Humedica

Während der Ebola-Epidemie ist viel Organisationsarbeit zu leisten.

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Die Organisation ist oft lange unterwegs.

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In notdürftigen Unterkünften versuchen afrikanische Gesundheitsverantwortliche ihre Patienten zu behandel. Fotos: Humedica

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