Allgemeine Berichte | 04.12.2025

Ein Platz für Ideen: Der Bahnhofsvorplatz Koblenz-Lützel im Wandel

V.li. Dr. Margit Theis-Scholz (Koblenzer Kulturverein); Roland Eisner (Fa. Eisner); Django Reinhardt (Kultur und Integration Rheinland-Pfalz e. V. von Sinti & Roma und Menschen in Not); Hans-Werner Seul (Ehrenvorsitzender LützelAktiv e.V.); Ulf und Dr. Wilma Rademacher-Braick (Christlich-Jüdische Gesellschaft Koblenz e.V.); Stefan Witzler (Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung Koblenz); Lützelerin; Egbert Bialk (Regionalbeauftragter BUND Koblenz); Antje Müller (Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung Koblenz); Thomas Droste (Förderverein Mahnmal Koblenz e. V.); Jan Buchbender (Quartiersmanagement Stadtgrün Koblenz-Lützel). Foto: Johannes Kuhl, Stadtteilmanager Ko-Neuendorf

Lützel. Bis 2027 wird der Bahnhofsvorplatz in Koblenz-Lützel als Experimentierraum genutzt, bevor dort Bauarbeiten beginnen.

In dieser Zeit sollen Lützeler Bürgerinnen und Bürger, Vereine sowie andere aktive Gruppen den Platz mitgestalten.

Eine Beteiligungsaktion im September 2025 brachte zahlreiche Ideen hervor, die nun auf Machbarkeit geprüft wurden. Erste geplante Aktionen umfassen einen Graffiti-Workshop für Schülerinnen und Schüler sowie einen Flohmarkt.

Die Stadt Koblenz arbeitete eng mit dem Quartiersmanagement „Stadtgrün Koblenz-Lützel“ und Anliegern zusammen, um den Platz für die Zwischennutzung vorzubereiten.

Der Vorplatz wurde entsprechend hergerichtet: Pflanzen wurden zurückgeschnitten, die Verkehrsfläche gesperrt und Bauzaunbanner als gestalterische Elemente angebracht. Drei Banner auf dem Vorplatz bieten Einblicke in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Ortes. Das erste Banner informiert über die Planungen und den Zeitplan für die Neugestaltung des Vorplatzes und den Tunneldurchbruch. Das zweite Banner widmet sich der Geschichte des Bahnhofs Lützel, von der Grundsteinlegung bis zum Betrieb als Güter- und Personenbahnhof mit 500 Beschäftigten. Das dritte Banner erinnert an die Rolle des Lützeler Bahnhofs während der Zeit des Nationalsozialismus, als er ein Ort der Deportationen von Juden und Sinti aus Koblenz und Umgebung war. Diese Bauzaunbanner entstanden in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement „Stadtgrün Koblenz-Lützel“, dem Verein „LützelAktiv e. V.“ und dem „Förderverein Mahnmal Koblenz e. V.“, wobei Hans-Werner Seul und Thomas Droste ihr Wissen bereitstellten.

Interessierte, die sich an der Zwischennutzung des Bahnhofsvorplatzes beteiligen möchten, können sich beim Quartiersmanager Jan Buchbender (jan.buchbender@stadtberatung.info) melden.

Weitere Informationen sind auf der Website von „Stadtgrün Koblenz-Lützel“ (www.stadtgrün-lützel.de/projekte/2-1-1-bahnhofsplatz-lutzel) zu finden. BA

V.li. Dr. Margit Theis-Scholz (Koblenzer Kulturverein); Roland Eisner (Fa. Eisner); Django Reinhardt (Kultur und Integration Rheinland-Pfalz e. V. von Sinti & Roma und Menschen in Not); Hans-Werner Seul (Ehrenvorsitzender LützelAktiv e.V.); Ulf und Dr. Wilma Rademacher-Braick (Christlich-Jüdische Gesellschaft Koblenz e.V.); Stefan Witzler (Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung Koblenz); Lützelerin; Egbert Bialk (Regionalbeauftragter BUND Koblenz); Antje Müller (Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung Koblenz); Thomas Droste (Förderverein Mahnmal Koblenz e. V.); Jan Buchbender (Quartiersmanagement Stadtgrün Koblenz-Lützel). Foto: Johannes Kuhl, Stadtteilmanager Ko-Neuendorf

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