Die Gesamtbauzeit beträgt circa sechs bis sieben Monate
05.10.: L 88: Ersatzneubau der Stützwand in der Ortslage Dedenbach
Dedenbach. Ab dem 5. Oktober 2026 wird die Stützwand entlang der L 88 in der Ortslage Dedenbach erneuert. Das bestehende Bauwerk ist altersbedingt erheblich geschädigt und wird daher vollständig zurückgebaut und durch eine neue Stützwand ersetzt.
Die Arbeiten können aus bautechnischen Gründen und aus Gründen der Arbeitssicherheit nur unter Vollsperrung des Streckenabschnitts erledigt werden.
Während der Bauzeit wird der Schwerlastverkehr großräumig über die L 86 und L 82 nach Niederzissen und von dort mit Anbindung an die A 61 geführt. Für den Pkw-Verkehr erfolgt eine innerörtliche Umleitung.
Auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) und die Schülerbeförderung werden an die veränderte Verkehrsführung angepasst. Die Kreisverwaltung Ahrweiler erarbeitet hierzu gemeinsam mit den beteiligten Busunternehmen einen Linienfahrplan. Ziel ist es, die Auswirkungen der Baumaßnahme auf den Busverkehr und die Schülerbeförderung so gering wie möglich zu halten.
Die Erreichbarkeit der Kläranlage Vinxtbachtal bleibt während der gesamten Bauzeit gewährleistet.
Die Gesamtbauzeit beträgt ca. sechs bis sieben Monate, so dass die Baumaßnahme voraussichtlich – unter Berücksichtigung der Witterungsverhältnisse – bis zum Frühjahr 2027 andauern wird.
Aktuelle Informationen zur Verkehrsführung können dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.
Die Verkehrsführung sowie der Baubeginn wurden im Vorfeld im Rahmen einer Verkehrskoordinierung abgestimmt. An diesen Abstimmungen beteiligt waren u. a. Polizei, Feuerwehr, die Integrierte Leitstelle Koblenz, die Kreisverwaltung Ahrweiler, Vertreter des Öffentlichen Personennahverkehrs, die Verbandsgemeinden Bad Breisig und Brohltal, sowie die umliegenden Gemeinden.
Die bestehende Stützwand wurde im Jahr 1930 in Massivbauweise aus unregelmäßigem Natursteinmauerwerk errichtet. Sie ist rund 13,10 Meter lang, durchschnittlich 3,50 Meter hoch und weist eine Bauwerksfläche von etwa 46 Quadratmetern auf. Aufgrund erheblicher altersbedingter Schäden ist ein Erhalt des Bauwerks nicht mehr möglich.
An ihrer Stelle entsteht eine Winkelstützwand aus Stahlbeton mit Natursteinverblendmauerwerk. Der Ersatzneubau wird zudem in Gegenrichtung der Stationierung um rund 11,50 Meter verlängert und erhält damit eine Gesamtlänge von etwa 24,50 Metern.
Die Arbeiten übernimmt nach Abschluss einer öffentlichen Ausschreibung die Klaus Rick GmbH & Co. KG aus Burgbrohl.
Die Auftragssumme beläuft sich auf ca. 550.000 Euro; die Kosten werden vom Land Rheinland-Pfalz getragen.
Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen. Die Erneuerung der Stützwand ist erforderlich, um die Verkehrssicherheit und die dauerhafte Funktionsfähigkeit des Bauwerks sicherzustellen.
Pressemitteilung Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz
Symbolbild. Foto: Mario Hoesel - stock.adobe.com