Allgemeine Berichte | 11.09.2025

100 Jahre Kolpingsfamilie Sinzig

 Foto: privat

Sinzig. Am Samstag, den 20. September, feiert die Kolpingsfamilie Sinzig ihr 100-jähriges Jubiläum. Auftakt des Festtages ist um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter mit einer Andacht und anschließenden Grußworten. Im Anschluss geht es ins benachbarte Pfarrheim St. Peter. Ab ca. 12.00 Uhr bis 17.30 Uhr finden im und ums Pfarrheim Aktivitäten statt: Infotables der Fahnenabordnungen, Möglichkeiten der Begegnung, Film über Adolph Kolping, Infomobil des Kolping Netzwerks für Geflüchtete, Mitsingeinlagen der Hellenbacher Jonge. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt

Die Kolpingsfamilie Sinzig lädt herzlichst zu Möglichkeiten der Information und der Begegnung ein.

Die Kolpingsfamilie Sinzig ist Teil des Kolpingwerkes Deutschland, eines katholischen Sozialverbandes. Die Kolpingsfamilie ist ein soziales Netzwerk, das gekennzeichnet ist von der Fürsorge und der Verantwortung der Mitglieder füreinander. Wir verstehen uns als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft. Als Teil der Zivilgesellschaft gestalten und prägen Kolpingsfamilien das Gemeindebild und die Lebensverhältnisse der Menschen. Mit dem Motto „verantwortlich leben, solidarisch handeln“ haben wir als Verband die Zielsetzung Adolph Kolpings aufgegriffen, sich als Christ in Familie, Beruf und Arbeitswelt, Staat und Gesellschaft zu bewähren. Zugleich haben wir damit unseren Anspruch formuliert, ein katholischer Sozialverband zu sein.

Das Schwergewicht ihrer Tätigkeit hat die Kolpingsfamilie stets getreu dem Auftrag Adolph Kolpings auf die Bildung ihrer Mitglieder gelegt.

Da sind zunächst die Montagsveranstaltungen zu nennen, die in der Regel neben einem monatlichen religiösen Vortrag mit allgemeinbildenden Vorträgen ausgefüllt waren.

Daneben wurde schon sehr früh auf eine Weiterführung der schulischen und beruflichen Bildung Wert gelegt. Bereits im Jahr 1926, gerade zwei Monate nach der Gründung der Kolpingsfamilie, wurde ein Rechen- und Rechtschreibekurs eingerichtet, der damals von Bruder Johannes von der in Sinzig ansässigen Maristenschule geleitet wurde. Ab Dezember 1926 konnten sich die Junghandwerker auch in die Geheimnisse der Buchführung einweisen lassen. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte folgten noch viele berufsspezifische Arbeitskreise, die alle dem Ziel dienten, die Kolpingsöhne für ihr Leben in Beruf und Staat zu ertüchtigen.

Neben der Bildungsarbeit, die wohl immer an erster Stelle gestanden hat, sind einige Hauptposten zu nennen. Dabei ist zunächst an die geselligen Veranstaltungen wie Weihnachtsfeiern, Nikolausfeiern, Karneval und Sommerfeste gedacht. An Karneval hatte die Kolpingsfamilie nicht nur häufig ihre eigene Sitzung bzw. Tanzveranstaltung, sondern sie nahm auch oft als eigene Gruppe am Fastnachtszug teil. Über viele Jahre hinweg bestand eine Theatergruppe, die auch das kulturelle Leben der Vaterstadt Sinzig bereicherte. Die in früheren Jahren bestehende Gesangsgruppe und der Fanfarenzug waren neben den vereinsinternen Auftritten ebenfalls in dieser Richtung tätig.

Durch Zeltlager, Wanderungen und Familienfreizeiten sowie Spielnachmittagen für Familien mit kleinen Kindern wurde versucht, den Zusammenhalt der Mitglieder zu festigen. Auch das „Döppcheskoche“ Essen um den Martinstag und ein Fischessen am Aschermittwoch sowie zahlreiche Ausflugsfahrten verfolgten diesen Zweck. Weiter sind noch Kochkurse und die Strickgruppe der Frauen zu nennen.

An den Pfarrfesten und an den Weihnachtsmärkten war die Kolpingsfamilie Sinzig mit eigenen Kuchenständen vertreten. Die dabei angefallenen Erlöse wurden jeweils für die Arbeit in der Dritten Welt zur Verfügung gestellt.

Viele Jahre haben Mitglieder Kolpingsfamilie in ihrer Gruppe aktiv an der Gestaltung der Fronleichnamsprozession teilgenommen.

Weitere Informationen

Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger können sich gerne beim ersten Vorsitzenden

unter winfried.kraatz@t-online oder 0170/8107127 melden.

Im Jubiläumsjahr ist Winfried Kraatz der 1. Vorsitzende, Bernd Frisch der 2. Vorsitzende,

Bernd Schmickler der Präses, Andreas Wetzlar der Kassierer, Elisabeth Frisch die Schriftführerin, Rolf Prinz und Marie Luise Moeren (beide langjährige Vorsitzende) fungieren als Beisitzer.

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