Kirmesgesellschaft Urbar feierte Pfingstkirmes 2022
100-jähriges Jubiläum mit einem Jahr Verspätung gefeiert
Urbar. Nach 2 Jahren Zwangspause lud die Kirmesgesellschaft Urbar in diesem Jahr endlich wieder zur traditionellen Pfingstkirmes auf den Bürgerhausplatz ein.
Und die Pfingstkirmes 2022 war eine ganz besondere Kirmes, denn mit einem Jahr Verspätung feierte die Kirmesgesellschaft Urbar in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum.
Pünktlich um 19 Uhr öffnete das Kirmesgelände am Pfingstsamstag bei strahlendem Sonnenschein seine Pforten. Schnell füllten sich die Biertischgarnituren auf dem Bürgerhausplatz und die Mitglieder der Kirmesgesellschaft hatten im Bierbrunnen allerhand zu tun. Um 20.30 Uhr sorgte dann eine der besten Coverbands Deutschlands für ausgelassene Partystimmung: „Melibokus“ rockten die Terrasse vor der Stommel-Stiftung und verwandelten den Bürgerhaus-Platz in eine riesige Open-Air Tanzfläche. Bis spät in die Nacht feierten die Besucherinnen und Besucher der Kirmes ausgelassen und unbeschwert zu den besten Hits der Rock- und Popgeschichte.
Zusätzlich gab es an einem weiteren Stand Weinspezialitäten vom Weingut Spurzem und die traditionelle Kirmesbowle. Auch der neue Imbisswagen aus Anhausen stieß bei den Kirmesbesuchern auf Begeisterung. Gegen 4 Uhr leerte sich der Platz dann endgültig und es kehrte Ruhe in Urbar ein.
Der Kirmessonntag startete dann um 11 Uhr mit einem feierlichen Wortgottesdienst in der neuen Pfarrkirche St. Peter und Paul. Vorbereitet vom Gemeindeteam der Pfarrei und begleitet von Gemeindereferent Andreas Barzen lenkte der Gottesdienst einen ganz neuen Blick auf die Pfingstgeschichte und verknüpfte diese mit den Herausforderungen unserer Zeit. Als Andenken gab es einen kleinen Kirmesbaum, den die Kirmesgesellschaft mit auf den Bürgerhausplatz nahm. Im Anschluss an den Gottesdienst füllte sich der Kirmesplatz langsam zum Frühschoppen. Doch an diesem Sonntag wollte das Wetter nicht so richtig mitspielen und so regnete es in Strömen. Pünktlich um 14 Uhr hörte der Regen dann aber auf und die Urbarer Ortsvereine konnten sich zum traditionellen Kirmesumzug aufstellen. Begleitet von der Feuerwehrkapelle Lay und dem Musikverein Güls zogen Groß und Klein durch Urbars Straßen. Auch ein Halt auf dem Urbarer Friedhof durfte nicht fehlen. Am Kriegerdenkmal gedachte Ortsbürgermeisterin Karin Küsel den Gefallenen der Weltkriege und ermahnte mit Blick auf den Krieg in der Ukraine zu einem friedlichen Miteinander. Der Vorsitzende der Kirmesgesellschaft Günter Pieper gedachte den verstorbenen Mitgliedern der Gesellschaft. Unter musikalischer Begleitung wurde ein Kranz niedergelegt, bevor sich der Kirmeszug Richtung Bürgerhaus in Bewegung setze.
Der Förderverein „Sterntaler“ versorgte die Besucherinnen und Besucher mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, während der Musikverein im Bürgerhaussaal ein mehrstündiges Platzkonzert spielte. Die Kinder konnten die Fahrgeschäfte nutzen und so herrschte bis zum späten Abend ausgelassene Stimmung auf der Kirmes.
Am Pfingstmontag feierte die Kirmesgesellschaft dann um 11 Uhr mit einem Empfang ihr 100-jähriges Bestehen. Der Vorsitzende Günter Pieper begrüßte viele Vertreter der Urbarer Vereine und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger im vollen Bürgerhaussaal und lenkte den Blick auf die bewegte Geschichte der Kirmesgesellschaft. Er betonte aber auch, wie schwer es geworden ist, eine Kirmes mit nur 7 aktiven Mitgliedern auf die Beine zu stellen. Er dankte den 7 Aktiven für Ihren Einsatz. Im Anschluss lud Dorfarchivar Christoph Ackermann zu einer Zeitreise durch 100 Jahre Kirmesgesellschaft ein. Mit einem interessanten und unterhaltsamen Bildervortrag ließ er die Geschichte lebendig werden. In ihren Festansprachen dankten Ortsbürgermeisterin Karin Küsel, Verbandsgemeindebürgermeister Fred Pretz und der Vorsitzende des Vereinsrings Timo Krämer der Kirmesgesellschaft und deren Mitgliedern für ihren Einsatz und machten Mut, die Tradition der Pfingstkirmes fortzusetzen. Für musikalische Unterhaltung sorgten Lea, Hanne und Michael Wächter mit den Stücken „Your Song“, „In unserem Veedel“ und „Du bes die Stadt“.
Im Anschluss an den Empfang füllte sich das Kirmesgelände rasch bis auf den letzten Platz. Für Kaffee und Kuchen sorgte an diesem Tag die Turngruppe des TV Urbar. Bei bestem Wetter wurde auch an diesem Montag bis in die späten Abendstunden gefeiert und getrunken.
Am Ende dieses Tages war klar: Diese Kirmes kann nicht die letzte gewesen sein. So konnten auf einem Pappteller 57 neue Mitglieder verpflichtet werden. Nun liegt es an ihnen, die Kirmesgesellschaft wieder mit Leben zu füllen und Ideen zu entwickeln, wie die Kirmes in Urbar in Zukunft aussehen soll. Wir freuen uns auf dieses Vorhaben und freuen uns auf ein Wiedersehen auf der Pfingstkirmes 2023!
Pressemitteilung
Kirmesgesellschaft Urbar
Im Bürgerhaussaal fand der Empfang zum 100-jährigen Jubiläum statt.
„Melibokus“ sorgte am Samstag für Stimmung.
Am Kriegerdenkmal wurde den Gefallenen der Weltkriege gedacht.
Der Kirmesumzug zog am Sonntag durch die Urbarer Straßen.
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