110 Kinder können ein neues, großartiges Paradies erobern
Zahlreiche Gäste konnten den neuen Kindergarten St. Peter und Paul in Urbar bewundern
Vallendar. Am Sonntag, den 24. März 2019 konnte sich Ortsbürgermeisterin Karin Küsel zur Eröffnung des neuen Kindergarten über zahlreiche Gäste freuen. In ihrer Begrüßungsansprache dankte sie den Vertretern aus Bundes- und Landtag, Landkreis und Bürgermeistern aus der Verbandsgemeinde und deren Bürgermeister Fred Pretz sowie Pater Kiefer von der Pfarreien Gemeinschaft Vallendar, Urbar, Niederwerth und Pfarrerin Wölk von der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz für ihr Kommen. „Ich habe unzählige Kindergärten im Vorfeld dieses Neubaus besucht. Sie haben einen Kindergarten geplant und umgesetzt, wie ich noch keinen gesehen habe“ dankte Karin Küsel dem Architektenteam Korbach-Wirz, Rindt und Hein. Auch an die privaten Spender richtete Küsel einen herzlichen Dank. Ohne deren Engagement wäre vieles nicht machbar gewesen. Fred Pretz freute sich ebenso über diesen schönen Kindergarten, der sicherlich der Ortsgemeinde Urbar für viele Jahrzehnte zur Verfügung stehen wird. Er ist sicher, dass die Kosten dieser neuen Einrichtung gut investiert sind. „Hier liegt die Zukunft unserer Ortsgemeinde, in unserem Kindergarten, in unserer Grundschule“ so Pretz. Aber auch mit mahnenden Worte wandte er sich an die Zuhörer: Die Möglichkeit, Kinder unter einem Jahr in der Kita betreuen zu lassen sollte nicht dazu führen, dass die Erziehung der Kinder nur den Erzieherinnen/Erziehern obliegt. „Helfen sie mit, dass die Erziehung ihrer Kinder auch außerhalb des Kindergartens oder der Schule gelingt“ appellierte Pretz an die Eltern. Der Kreisbeigeordnete Rudi Zens betonte die große Bedeutung der pädagogischen und gesellschaftspolitischen Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher: „Gerade Kindertagesstätten erleichtern eine besondere Vereinbarung von Familie und Beruf und stärken damit die Familienfreundlichkeit in unserem Kreis“ erläuterte Zenz. Das neue Kindertagesstättengesetz wird allerdings manche Probleme bei Trägern und Erziehern bringen, befürchtete der Beigeordnete. Eindrucksvolle Zahlen belegen die Verantwortung des Kreises in die Kinder-und Familienfreundlichkeit: 97 Kindertagesstätten mit 382 Gruppen werden vom Kreis mitfinanziert; 7435 Plätze - davon beinah 3800 Ganztagsplätze und 2000 Plätze für unter 3-jährige – decken den Bedarf ab. Die Leiterin des Kindergartens Sabine Trieb ist sich sicher, das Engagement und „Herzblut“, das in diesen Neubau gesteckt wurde, sich in den Räumlichkeiten wieder spiegelt. Bevor Pater Kiefer und Pfarrerin Wölk den Neubau gemeinsam segneten, wurden die Gäste von dem Kindergartenchor mit einem wunderbar einstudierten Lied überrascht. Bei bester Laune wurden anschließend die neuen Räume bewundert und man konnte sich mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen.
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Einer der lichtdurchflutenden Räume in der Kita Foto: Thomas Frank
Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung der neuen Kita. Foto: Thomas Frank
Modell der neuen Kita Foto: Thomas Frank
vl. Josef Dötsch (MdL), Detlev Pilger (MdB) Kreisbeigeordneter Rudi Zenz, Ortsbürgermeisterin Karin Küsel Foto: Thomas Frank
