Frauenwürde Rhein-Lahn e.V.
118 Erstberatungen im letzten Jahr geleistet
Lahnstein. „Wir brauchen dringend junge Leute für unseren Vorstand“, so die Verantwortlichen des Trägervereins der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle von „Frauenwürde Rhein-Lahn“ eindringlich bei der Mitgliederversammlung im Pfarrzentrum am Europaplatz. „Wir freuen uns über Jüngere, die das Können und die Erfahrung haben, die Beratungsstelle in den sozialen Netzwerken besser zu verankern“, so Gabi Laschet-Einig, die für zwei Jahre wiedergewählte Vorsitzende. Die beiden Beraterinnen, Susanne Ehses und Doris Tölkes-Geißler gaben einen Überblick über das Jahr 2023. So gab es insgesamt 118 Erstberatungen, wobei 70 auf die Konfliktberatung und 47 auf die Sozialberatung entfielen. Die Anzahl aller Beratungsgespräche in der Adolfstraße 89 in Lahnstein, dem Sitz der Beratungsstelle, betrug 187. Die Altersgruppe der Frauen im Alter zwischen 27 bis unter 40 Jahren war am stärksten vertreten. Im Stadtgebiet von Lahnstein bzw. im Rhein-Lahn-Kreis hatten 104 Frauen ihren Wohnsitz, 14 Frauen kamen aus anderen Städten bzw. Landkreisen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr habe sich die Anzahl der Frauen, die ihr Einkommen aus eigener Erwerbstätigkeit bezogen, erhöht. Durch die Bundesstiftung „Mutter und Kind“ in Mainz wurde an 14 Frauen ein Gesamtbetrag von 13.332 Euro für Schwangeren- und Babyausstattung sowie Umzug ausbezahlt. Von der Landesstiftung „Familie in Not Rheinland-Pfalz“ wurden 4.490 Euro ausbezahlt. Weitere finanzielle Hilfen kamen vom Verhütungsmittelfonds des Bundesvereins von Frauenwürde und aus dem eigenen Hilfsfonds von Frauenwürde Rhein-Lahn, welcher sich aus Spendengeldern speist. Die Beratungsstelle wird gefördert aus Haushaltsmitteln des Ministeriums für Familie, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz sowie der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, der Stadt Lahnstein und der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Ems-Nassau. Wichtige Spenden kamen u.a. vom „Inner Wheel“-Club aus Koblenz sowie von den „MiWo-Frauen“ der Turngemeinde Oberlahnstein. Auch Bußgelder welche aus Gerichtsurteilen resultieren, sind vereinzelt für die Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle bestimmt. „Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, ohne ihre Hilfe wäre die Arbeit gar nicht möglich“, so Laschet-Einig. Die Beraterinnen führten mit Schülerinnen und Schülern der 6. und 7. Klassen der Realschule Plus in Lahnstein sexualpädagogische Präventionsarbeit durch. Auch Schülerinnen und Schüler der Freiherr vom Stein Schule in Lahnstein wurden beraten. Die Beraterinnen informierten weiter über Netzwerktreffen und Kooperationen mit anderen Stellen. Neben der Vorsitzenden wurde Doris Karb als Schriftführerin wiedergewählt. Stellvertretende Vorsitzende bleibt Dagmar Schusterbauer, die ebenso in ihrem Amt bestätigt wurde, wie Helmut Schröder als Kassierer. Zu weiteren Beisitzern gewählt wurden Christa Neumeier, Anne Böning, Sieglinde Bornschier und Marientraud Altmeier. Als Kassenprüfer gewählt wurden Gabi Auras und Thomas Schneider. In ihrem Rechenschaftsbericht gedachte die Vorsitzende besonders dem verstorbenen Gründungsmitglied Peter Auras. Mit dem innigen Wunsch zur Suche nach neuen Gesichtern für die Vorstandsarbeit wurde die harmonische Mitgliederversammlung beendet.
Beratungsstellen von Frauenwürde, entstanden aus der Gruppe „Wir sind Kirche“ vor 26 Jahren, gibt es nicht nur in Lahnstein, sondern auch in Olpe, Duisburg, Hattingen, Neuwied und in Eschborn. Gemeinsam wird derzeit an einem aktuellen Beratungskonzept gearbeitet. Die Beratungsstelle in Lahnstein, Adolfstraße 89, ist erreichbar unter der Telefonnummer 0 26 21/62 94 03.
Pressemitteilung
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