Allgemeine Berichte | 21.01.2022

Zu viele Coronafälle: Andernacher Krankenhaus muss geplante Aufenthalte absagen

14 Tage Aufnahmestopp in Rhein-Mosel-Fachklinik

Notfallversorgung bleibt bestehen

Die Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach.  Foto: Archiv / UBU

Andernach. Die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach (RMF) muss für 14 Tage alle geplanten Aufnahmen absagen. Der Grund ist, dass es auf drei psychiatrischen Aufnahmestationen und im Wohnbereich der Klinik mittlerweile positiv getestete Patientinnen und Patienten und Bewohnergibt. Auch fallen derzeit zunehmend mehr Mitarbeiter aufgrund von Isolation oder Quarantäne aus, als dass eine sichere Versorgung noch aufrechterhalten werden kann, wenn weiterhin Patienten aufgenommen werden. „Nur durch den Aufnahmestopp können wir weiterhin ein sicheres Hygiene-Management gewährleisten und die verbliebenen Patienten gut versorgen“, sagt Dr. Ingo Weisker, Ärztlicher Direktor der RMF.

Die neurologische Abteilung ist bislang nicht von den Coronafällen betroffen. Dennoch gilt der Aufnahmestopp auch für die Neurologie. Weisker: „Wir werden auch die Belegung der neurologischen Station reduzieren, um die Personalressourcen zu schonen und die Versorgung der Patienten der gesamten Klinik sicherzustellen.“

Notfälle wird die Klinik weiterhin aufnehmen – seien es psychiatrische oder neurologische. „Unsere Stroke Unit für die Schlaganfallbehandlung ist geöffnet. Außerdem nehmen wir natürlich Menschen auf, die einer akuten psychiatrischen Behandlung bedürfen“, versichert der Ärztliche Direktor. Werden Patienten in den nächsten 14 Tagen aufgenommen, müssen sie bis zum Ergebnis des PCR-Tests – der bei der Aufnahme vorgenommen wird – in Isolation. „Meist liegen die Ergebnisse von PCR-Tests am nächsten Tag vor. Das kennen viele Menschen ja bereits aus dem privaten Bereich“, erklärt Weisker. Pressemitteilung

Rhein-Mosel-Fachklinik

Die Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach. Foto: Archiv / UBU

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