Erfolgreiche Herbstalarmübung fand in St. Martin Düngenheim statt
150 Feuerwehrleute und Rettungskräfte waren im Einsatz
Düngenheim. Fünf Freiwillige Feuerwehren mit 130 Einsatzkräften und das Deutsche Rote Kreuz mit 20 Rettungsassistenten und Notarzt waren vor Ort, als rund um ein Hauptgebäude der Einrichtung St. Martin die große Herbstalarmübung durchgeführt wurde. Dies nach erfolgter Sirenenalarmierung bei den FFW Kaisersesch, Kehrig, Urmersbach, Masburg und Düngenheim. Letztgenannte traf erwartungsgemäß als Erste am Einsatzort ein und begann mit der schnellen Evakuierung von vier Wohngruppen sowie einer Tagesförderstätte,
wobei sie von Kräften der FFW Kehrig hilfreich unterstützt wurde. Diesbezüglich standen die Jugendfeuerwehr und die Bambini-Feuerwehr als zu evakuierende Personen bereit. Mit Unterstützung von St. Martin-Mitarbeitern wurden sie im Anschluss auf einen eingerichteten Sammelplatz verbracht, von wo aus die nachrückenden Einsatzkräfte auch in die Örtlichkeit/Sachlage eingewiesen wurden. Nach Absprache eröffnete die FFW Kaisersesch einen zweiten Einsatzabschnitt mit dem Schwerpunkt Brandbekämpfung im Außen- und Innenangriff. Fernerhin begaben sich die Escher Wehrleute auf die Suche von zwei vermissten Personen und evakuierten eine Person erfolgreich mittels Drehleiter aus einem Obergeschoss. Während die FFW Urmersbach sich um die zeitnahe Einrichtung einer Wasserentnahme aus einem vorhandenen Löschwasserbehälter (unabhängig vom Wasserversorgungsnetz) kümmerte, waren es die Einsatzkräfte der FFW Masburg die den Aufbau einer Wasserversorgungsleitung (lange Strecke) zum Tanklöschfahrzeug der FFW Kaisersesch sicherstellten. Unmittelbar an die Evakuierung von 56 Personen, von denen sich sechs als Leicht- und Schwerverletzte offenbarten, begannen DRK-Rettungsteam und Notarzt mit der jeweils erforderlichen Erstversorgung der betroffenen Statisten, während die Unverletzten in einem sicheren
Gebäude untergebracht wurden. Die Planung der großen Alarmübung lag heuer in den Händen von Wehrleiter Tim Etzkorn (Binningen), die mit der Alarmierung über die Integrierte Leitstelle in Koblenz ihren Anfang nahm. Zur Koordination der zahlreichen Einsatzkräfte vor Ort, war zusätzlich noch der Einsatzleitwagen des DRK vor Ort. Hier übernahm Bereitschaftsleiter Thomas Rings die Anleitung und Führung seiner stark vertretenen Rettungsmannschaft. Als Beobachter vor Ort fand sich neben Kreisfeuerwehrinspekteur Markus Morsch auch BM Albert Jung ein, die hier jeweils die Evakuierung, den Brandangriff, die Menschenrettung, sowie die Versorgung von verletzten Personen mit großem Interesse verfolgten. Die abschließende Besprechung der Führungscrew attestierte den Einsatzkräften eine gute Leistung. TE
Mit der nötigen Ruhe und Übersicht durchsuchten die Atemschutzträger das Gebäude nach Verletzten.
Mit dem Drehleiterwagen wurde eine verletzte Person aus einem Obergeschoss gerettet.
Beim schnellen Brandangriff kam auf Anweisung auch ein wasserführender C-Schlauch zum Einsatz.
Unter anderem mussten aus einer Tagesförderstätte zahlreiche Kinder evakuiert werden.
Nach erfolgter Evakuierung übernahm das DRK-Einsatzteam die Erstversorgung der Verletzten.
Beim Eintreffen am Einsatzort sollte bei den Feuerwehrleuten jeder Handgriff sitzen.
