Allgemeine Berichte | 10.03.2017

Katholischer Verein für Soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler e.V.

20 Jahre Brigitte Gröning

„Es war die richtige Entscheidung, den Beruf zu wählen“ (Gröning)

Hoch soll die Jubilarin leben! Die Glückwünsche für Brigitte Gröning (rechts im Bild) kamen von (von rechts) Klaus-Peter Rothkegel, Hermann Adams, Julia Binzenbach und Ralph Seeger.E.T. Müller

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Vor 20 Jahren, am 1. Februar 1997, begann Dipl. Sozialarbeiterin und Vereinsbetreuerin Brigitte Gröning ihre Tätigkeit beim SKFM – Katholischer Verein für Soziale Dienste für den Landkreis Ahrweiler e.V. „Ich war sehr aufgeregt und hatte kaum Vorstellungen, wie die Arbeit als gesetzliche Betreuerin aussieht“, erinnert sich die Jubilarin noch an das Vorstellungsgespräch in Remagen. Zu dieser Zeit war Günter Stolz, heute SKM Trier, SKFM-Querschnittsmitarbeiter und Betreuer. Und der Betreuungsverein verfügte über nur einen Raum in der Hauptstraße von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit der neuen Mitarbeiterin reichte das nicht mehr aus, sodass der Umzug nach Heimersheim anstand. Brigitte Gröning: „Herr Stolz hat mich sehr unterstützt. Ich bin dankbar für die gute Einarbeitung.“ Damit erhielt die Berufsanfängerin das nötige Rüstzeug, das sie heute noch gut gebrauchen kann. Jedoch, so merkt Brigitte Gröning an, hat sich mit den Jahren einiges verändert. Die Wirkungskreise eines Betreuers sind umfangreicher geworden, die Lebenssituationen der betreuten Menschen komplexer. Auch beim Alter hat sich was verschoben: „Betreut werden heute mehr Jüngere, Menschen mittleren Alters. Obdachlose, psychisch kranke Menschen, die meist noch überschuldet sind oder es liegt ein Alkoholproblem vor.“ Junge Erwachsene, die ohne Ausbildung und Wohnung sind, zählen ebenfalls zu ihren Klienten. Brigitte Gröning: „Die typische Oma oder ein Opa im Seniorenheim, die gibt es natürlich immer noch. Aber bei solchen Betreuungen hängt immer noch was dran, etwa die Erbengemeinschaft, die uneins ist oder anderes.“ Der Verwaltungsaufwand ist also mit den Jahren deutlich schwieriger geworden, betont die Dipl. Sozialarbeiterin. Statt der anfangs zwei sind heute drei Mitarbeiter beim SKFM beschäftigt, wobei Brigitte Gröning selbst mit einer Dreiviertelstelle 35 Betreuungen führt. Deutlich zugenommen haben zudem die Aufklärungsveranstaltungen zu den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Nicht zuletzt hat diese öffentliche Präsenz zu einem höheren Bekanntheitsgrad des katholischen Betreuungsvereins in der Bevölkerung geführt. Ohne die sehr gute Zusammenarbeit mit allen Trägern und den Stellen im Kreis wären all diese vielen Aufgaben nicht zu bewältigen. Brigitte Gröning: „Wenn es auch mühsamer geworden ist, bin ich wie am Anfang immer noch mit Freude dabei. Für mich war es die richtige Entscheidung, diesen Beruf zu wählen!“ SKFM-Vorsitzender Klaus-Peter Rothkegel, Zweiter Vorsitzender Hermann Adams, Vereinsbetreuerin Julia Binzenbach und Ralph Seeger, Querschnittsmitarbeiter und Vereinsbetreuer, beglückwünschten ihre Kollegin und schenkten ihr einen Benzingutschein, den sie für ihren geliebten Oldtimer gut gebrauchen kann. Beim anschließenden von ihr gestifteten Frühstück wurde das Jubiläum noch einmal mit Kaffee begossen. Der SKFM bietet seit 1992 als gemeinnütziger Verein Betreuungen für Menschen an, die ihre Angelegenheiten alleine nicht mehr regeln können, und informiert in zahlreichen Veranstaltungen über das Betreuungsrecht, den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen oder aber wie man eine Patientenverfügung verfasst.

Hoch soll die Jubilarin leben! Die Glückwünsche für Brigitte Gröning (rechts im Bild) kamen von (von rechts) Klaus-Peter Rothkegel, Hermann Adams, Julia Binzenbach und Ralph Seeger.Foto: E.T. Müller

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