Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau bei der „Heißausbildung“
20 Minuten Aufenthalt bei Qual und großer Hitze
40 Wehrmänner und -frauen probten unter realistischen Bedingungen den Ernstfall
Adenau. „Ich hätte nicht gedacht, dass das so anstrengend ist“, sagte ein Feuerwehrmann, als er ziemlich erschöpft und verrußt seine Atemschutzausrüstung ablegte. Bei der „Heißausbildung“ probten in einem Brandcontainer 40 Wehrmänner und -frauen unter realistischen Bedingungen den Ernstfall.
Es waren verschiedene Räume und Szenarien aufgebaut worden. Erfahrene Trainer zeigten die richtige Vorgehensweise bei Dunkelheit, Qualm und Hitze, die zwischen 200 und 700 Grad eingestellt werden konnte. „Das ist schon der Wahnsinn, was da drin abgeht. Es war gut, dass wir das hier schon mal üben konnten, damit wir wissen, was uns im Ernstfall erwartet“, war die einhellige Meinung nach dem 20-minütigen Aufenthalt im Container. Das ist auch das Ziel der Verbandsgemeinde, die das Projekt mit 8000 Euro unterstützt: dass die 190 Atemschutzgeräteträger in der Verbandsgemeinde jährlich in dem Modul geschult werden, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. SES
20 Minuten dauerte die Übung bei Dunkelheit, Qualm und Hitze.
