Allgemeine Berichte | 14.08.2024

Start des Angebots erfolgt am 26. August

20 neue Buslinien für die Stadt Neuwied

Symbolbild  Foto: pixabay.com

Neuwied. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Neuwied wird zum 26. August weiter ausgebaut. Nachdem im Dezember vergangenen Jahres mit dem Start der Linienbündel Linz, Wiedtal und Raiffeisen-Region Süd bereits zahlreiche neue Linien mit wesentlichen Angebotsverbesserungen gestartet waren, wird nun auch der Stadtverkehr Neuwied neu strukturiert und erhält mit dem Start des Linienbündels Stadtverkehr wesentliche Verbesserungen und einen Ausbau des Fahrtenangebotes.

Erforderlich wurde die Neuvergabe des Stadtverkehrs Neuwied, weil der bestehende Verkehrsvertrag mit dem derzeitigen Betreiber des Stadtverkehrs MVB GmbH zum 25. August ausläuft. Vor diesem Hintergrund hat der Landkreis Neuwied, wie bereits schon bei den früher gestarteten Linienbündeln, auch für den Stadtverkehr Neuwied eine europaweite Ausschreibung des Buskonzeptes durchgeführt. Der Zuschlag für den Stadtverkehr Neuwied ging dabei an die VRW GmbH, Dernbach.

Die neuen Buslinien ab dem 26. August

Linie 61 (StadtBus): (Hüllenberg-) Feldkirchen – NR-Zentrum – NR-Bahnhof – Engers – Bendorf

Linie 62 (StadtBus): Oberbieber – Niederbieber – NR-Zentrum – NR-Bahnhof – Gladbach – Heimbach-Weis

Linie 63 (StadtBus): (Niederbieber-) Torney – Heddesdorf – Ringmarkt – NR-Bahnhof (-SWN)

Linie 64 StadtBus): Heddesdorf – Raiffeisenring – NR-Bahnhof – NR-Zentrum – SWN

Linie 65 (StadtBus): Niederbieber – Rodenbach – Segendorf – Niederbieber

Linie 66 (StadtBus): (Sayn-) Engers – Heimbach-Weis

Linie 71: Hüllenberg – Feldkirchen – Irlich – NR-Zentrum – NR-Bahnhof

Linie 72: Torney – Gladbach – Oberbieber – Niederbieber – NR-Zentrum – NR-Bahnhof

Linie 73:

(Rodenbach – Segendorf-) Niederbieber – Torney – Heddesdorf – Ringmarkt – NR-Zentrum - NR-Bahnhof

Linie 74: SWN – NR-Bahnhof – NR-Zentrum – Raiffeisenring – Heddesdorf

Linie 75: Rodenbach – Segendorf – Niederbieber – NR-Zentrum

Linie 76: Gladbach – Heimbach-Weis – Engers – Block – NR-Bahnhof – NR-Zentrum

Linie 77: Heimbach-Weis – Gladbach – Block – Neuwied

Linie 78: NR-Zentrum – NR-Bahnhof – Gladbach – Heimbach-Weis – Sayn – Engers – Bendor

Linie 79: NR-Zentrum – NR-Bahnhof – Block – Engers – Bendorf

Linie 80: Engers – Sayn – Heimbach-Weis – Gladbach – Block – NR-Bahnhof (-Heddesdorfer Ludwig-Erhard-Schule / - Irlich Marienstraße)

Linie 81: Torney – Oberbieber Grundschule / Niederbieber Schulzentrum – Rodenbach – Irlich – Marienstraße (-Rodenbach / - NR-Zentrum) – Niederbieber Schulzentrum – Oberbieber – Gladbach – Heimbach-Weis – Sayn – Engers – Bendorf

Linie 82: Bendorf – Engers – Heimbach-Weis – Gladbach – Oberbieber – Niederbieber Schulzentrum – NR-City – Irlich Marienstraße / Niederbieber Schulzentrum – Gladbach – Heimbach-Weis (-Sayn) – Engers – Bendorf

Linie 83: NR-Reckstraße/HHR – Block – Engers – Bendorf – Engers – Heimbach-Weis

Linie 84: NR-Bahnhof – Heddesdorf Ludwig-Erhard-Schule

Informationen zu den Buslinien

Die StadtBus-Linien 61 bis 64 wurden als sogenannte „Durchmesserlinien“ konzipiert. Dies bedeutet, dass die Fahrten beispielsweise bei der Linie 62 im Stadtteil Oberbieber starten, bis zum Bahnhof in Neuwied geführt werden und von dort aus weiter in den Stadtteil Heimbach-Weis führen. Alle StadtBus-Linien treffen sich dabei zur Minute ‘28 bzw. ‘58 am Bahnhof. Ein Umstieg in eine andere StadtBus-Linie ist jeweils zur Minute ‘2 bzw. ‘32 möglich.

Die StadtBus-Linien 61 und 62 – sowie die Linien 63 und 64 in Kombination – haben montags bis freitags weitgehend ein halbstündliches Angebot, in den Tagesrandlagen einen Stundentakt. Weiterhin gibt es ein umfassendes Fahrtenangebot an Samstagen bzw. Sonn- und Feiertagen.

Die StadtBus-Linien 64 bis 66 verkehren ebenfalls montags bis freitags mit einem Stundentakt und verfügen ebenfalls über ein Samstagsangebot.

Bei den Linien 71 bis 79 bzw. 81 bis 84 richtet sich das Fahrtenangebot weitgehend nach den Bedürfnissen des Schülerverkehrs und dient darüber hinaus zur Verstärkung des StadtBus-Angebotes. Somit stehen alle Fahrten des neuen Stadtverkehrs jedem Reisenden zur Verfügung. Überall gilt das Deutschland-Ticket und das VRM-Tarifsystem.

Alle eingesetzten Fahrzeuge besitzen einen niedrigen Einstieg, um älteren Fahrgästen mit Rollator, Personen mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern einen bequemen Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. Darüber hinaus verfügen die Fahrzeuge der StadtBus-Linien 61 bis 66 über Klimaanlagen.

Zur Betriebsaufnahme am 26. August 2024 werden zum Teil neue Busfahrerinnen und Busfahrer eingesetzt, um das ausgebaute Fahrtenangebot realisieren zu können.

„Anfangs wird nicht alles reibungslos laufen“

Trotz intensiver Schulungen muss sich das Fahrpersonals in der Praxis allerdings erst mit den neuen Gegebenheiten vertraut machen. „Uns ist bewusst, dass gerade anfangs nicht alles reibungslos laufen wird. Denn trotz ausführlicher Planung und Vorbereitung ist bei so einem umfangreichen Projekt nicht alles vorhersehbar“, so der 1. Kreisbeigeordnete und zuständige Verkehrsdezernent Philipp Rasbach. „Ich bin mir aber sicher, dass bald die Vorteile deutlich überwiegen werden, und bitte daher um Verständnis, falls mal etwas nicht so läuft, wie es laufen soll“, so Rasbach weiter.

Da der Start des neuen Stadtverkehrs mit dem Start des neuen Schuljahres zusammenfällt, wurden die Schülerinnen und Schüler über die Schulsekretariate bereits vor Start der Sommerferien informiert. Eine zweite Information erfolgt nochmals rechtzeitig vor Schulbeginn. Die Schülerinnen und Schüler bzw. Erziehungsberechtigten sowie alle übrigen Fahrgäste werden daher dringend gebeten, sich über die neuen Verbindungen und dabei insbesondere auch über die neuen Liniennummern zu informieren.

Weitere Informationen

Die neuen Fahrpläne können auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel unter www.vrminfo.de abgerufen werden, ebenso auf der Homepage des beauftragten Verkehrsunternehmens unter www.mvb-mobil.de.

Fragen und Verbesserungsvorschläge zum neuen Fahrplan können an folgende E-Mail-Adresse des Landkreises gerichtet werden: oepnv@kreis-neuwied.de. Weiterhin ist eine Telefon-Hotline eingerichtet unter (0 26 31) 80 31 23.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

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