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Land unterstützt Naturschutzprojekte im Kreis Mayen-Koblenz und in der Stadt Koblenz

243.000 Euro wurden 2019 in Naturschutzmaßnahmen investiert

243.000 Euro wurden 2019 in Naturschutzmaßnahmen investiert

Die Wacholderheiden im Naturschutzgebiet „Menkepark“ sind bedeutsam und werden daher geschützt. Foto: © Jörg Hilgers

23.05.2020 - 10:26

Kreis Mayen-Koblenz. Der Schutz von Pflanzen und Tieren gewinnt angesichts der zunehmenden Umweltverschmutzung, des fortschreitenden Klimawandels und der Ausweitung der menschlichen Lebensräume immer mehr an Bedeutung. „Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord hat dabei als Obere Naturschutzbehörde eine wichtige Rolle, denn sie begleitet viele Projekte nicht nur fachlich, sie hilft auch dabei, diese finanziell umzusetzen“, erklärt Dr. Ulrich Kleemann, der Präsident der SGD Nord. So auch im Kreis Mayen-Koblenz und in der Stadt Koblenz.

Im vergangenen Jahr 2019 sind durch die SGD Nord und im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Fördermittel in Höhe von rund 243.000 Euro für Naturschutzmaßnahmen im Landkreis Mayen Koblenz und in der Stadt Koblenz ausgezahlt worden. „Durch die vielseitigen Maßnahmen tragen wir zum Erhalt von Ökosystemen bei und stellen sogar einzelne Lebensräume wieder her“, so Kleemann. 

Im Naturschutzgebiet „Moselufer“ zwischen Dieblich und Niederfell leistet man etwa einen bemerkenswerten Beitrag zum Artenschutz. Denn dort ist die bundesweit vom Aussterben bedrohte Würfelnatter zu finden. „Durch eine Böschung verhindern wir zum Beispiel, dass sich die Schlange auf die vorbeiführende Bundesstraße bewegt und dort überfahren wird“, erklärt SGD-Nord-Vizepräsidentin Nicole Morsblech, die der Abteilung Raumordnung, Naturschutz und Bauwesen vorsteht. Zudem erhalte man auch den Lebensraum der Natter, indem man das Gelände in regelmäßigen Abständen entbuscht.

Die bundesweit bedeutsamen Wacholderheiden im Naturschutzgebiet „Menkepark“ versucht man derweil zum Beispiel dadurch zu erhalten, indem Wanderschäfer mit der Beweidung beauftragt werden. Deren Tiere verhindern, dass sich Büsche und Sträucher zu sehr ausdehnen. Die Flächen werden somit offen gehalten, was vielen anderen Arten zugutekommt. Das Gebiss der Schafe und Ziegen ersetzt somit auf natürliche Weise den Einsatz einer Motorsäge. Durch den Erhalt der Wacholderheiden führt man das LIFE-Projekt der Europäischen Union fort.

Pressemitteilung SGD Nord

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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