Allgemeine Berichte | 09.07.2017, 12:00 Uhr

Marien-Kita in Bruchhausen

30-jähriges Bestehen gefeiert

Der Standortfaktor „Kita“ stärkt die Gemeinde Bruchhausen

Ein großes Sommerfest zum 30-jährigen Bestehen der Marien-Kita in Bruchhausen hatte der Förderverein der Kindertagesstätte organisiert. Ortsbürgermeister Markus Fischer (7.v.l.) und erster Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach (10.v.l.) gratulierten der Kita-Leiterin Claudia Otto (8.v.l.) zum „Kita-Geburtstag“ und feierten mit dem Kita-Team und den ganzen Kindern. privat

Bruchhausen. Ein großes Geburtstagsfest zum 30-jährigen Bestehen bei strahlendem Sonnenschein feierte kürzlich die Marien-Kita in Bruchhausen. Ein liebevoll vorbereitetes Sommerfest mit einem abwechslungsreichen Programm für Kinder und Erwachsene bildete den würdigen Rahmen für die Jubiläumsfeierlichkeiten, zu denen auch der erste Kreisbeigeordnete und zuständige Jugenddezernent, Achim Hallerbach, nach Bruchhausen gekommen war. In seinem Grußwort würdigte Achim Hallerbach die Kommunale Kita in Bruchhausen als unverzichtbaren Partner des Kreisjugendamtes bei der Erfüllung des bestehenden Rechtsanspruchs auf Bildung, Erziehung und Betreuung in einer Kita. „Die vor mehr als 30 Jahren getroffene Entscheidung, in der Ortsgemeinde Bruchhausen ein wohnortnahes Betreuungsangebot einzurichten, war goldrichtig. Der Ortsgemeinde danke ich sehr, dass sie vor nunmehr elf Jahren die Trägerschaft der einst katholischen Kita übernommen hat. Und auch wenn die Kita vor fast zehn Jahren eine kleine Durststrecke mit geringerer Kinderzahl durchlaufen musste, ist der Bestand der Kita heute so gefestigt, wie selten zuvor“, betonte Jugenddezernent Achim Hallerbach.

Seine Wertschätzung ging außer an die Adresse des Trägers auch an alle anderen Beteiligten, allen voran an Kita-Leiterin Claudia Otto und das Kita-Team: „Sie haben sich immer wieder auf notwendige Veränderungen eingestellt, sie nicht nur mitgetragen, sondern auch mitgestaltet – wie zuletzt den Ausbau der Kita zum Ganztagskindergarten.“ Ortsbürgermeister Markus Fischer betonte in seiner Begrüßung: „Wir als Ortsgemeinde Bruchhausen fühlen uns den Bruchhausener Kindern und ihren Eltern besonders verpflichtet, den Betreuungsbedarf so umfänglich wie benötigt, sicherzustellen und sind stolz auf unsere Kindertagesstätte.“

Wie wichtig der Standortfaktor „Kita“ ist, lässt sich sehr gut am Ortsbild erkennen, welches in den vergangenen Jahren durch viele Neubauten ergänzt wurde. Die Familien aus dem Ort und auch die zuziehenden Familien brauchen und erwarten auch eine gute Infrastruktur. Die bietet die Kita mit zurzeit 50 belegbaren Plätzen, von denen zwölf an Kinder ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr vergeben werden können. Insgesamt 24 Plätze sind als Ganztagsplätze ausgewiesen.

Ein großes Sommerfest zum 30-jährigen Bestehen der Marien-Kita in Bruchhausen hatte der Förderverein der Kindertagesstätte organisiert. Ortsbürgermeister Markus Fischer (7.v.l.) und erster Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach (10.v.l.) gratulierten der Kita-Leiterin Claudia Otto (8.v.l.) zum „Kita-Geburtstag“ und feierten mit dem Kita-Team und den ganzen Kindern. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Messezeitung Rheinbacher Ausbildungsmesse
Rheinbacher Ausbildungsmesse
Rheinbacher Ausbildungsmesse
Magazin Rheinbacher Ausbildungsmesse
Titel plus Innenteil
Pellenzer Lehrstellenbörse
Sonderseiten Pellenzer Ausbildungsmesse
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1338

Im Bereich der Ramersbacher Straße wird gebaut:

Ahrweiler: Vollsperrung bis Sommer 2027

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) beginnt in der Ramersbacher Straße in Ahrweiler bald eine umfassende Kanalbaumaßnahme. Dabei werden der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie Hausanschlüsse erneuert bzw. saniert.

Weiterlesen

Die Flut hat 2021 in weiten Teilen des Ahrtals erhebliche Schäden verursacht.
2178

Hochwasserschutz falle in die Zuständigkeit der Länder

Neue Rückhaltebecken im Ahrtal dürfen nicht durch den Aufbaufond finanziert werden

Kreis Ahrweiler. Mithilfe des Aufbaufonds wollte die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Conelia Weigand (parteilos) den Bau neuer Rückhaltebecken im Ahrtal finanzieren. Dafür hatte sie sich gemeinsam mit zwei weiteren Landkreisen stark gemacht. Nun erhielt sie die Absage der Bundesregierung für ihr Vorhaben, wie SWR und Rhein-Zeitung berichten. Das Sondervermögen sei für den Wiederaufbau gedacht.

Weiterlesen

Die Ahr in Kreuzberg im Sommer 2026. Foto: ROB
543

Friedrich Merz erteilte der Finanzierung der Regenrückhaltebecken über den Wiederaufbaufonds eine Absage:

Rückhaltebecken-Finanzierung: Große Enttäuschung im Ahrtal

Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler zur Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus Mitteln des Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. In seinem Antwortschreiben werden verschiedene Gründe angeführt, aus denen die vom den Kreisen vorgeschlagene Verwendung der Mittel des Wiederaufbaufonds aus Sicht des Bundes nicht möglich sei.

Weiterlesen