33. Musikalischer Weihnachtsmarkt in Antweiler
Antweiler. Der „Musikalische Weihnachtsmarkt“ in Antweiler gilt als einer der attraktivsten in der Ahr-Region, stets mit viel Musik. Es sind die Limbachtaler Musikanten, die regelmäßig mit heiteren und besinnlichen Klängen erfreuen, sei es als Combo oder in großer Besetzung, die stimmungsvollen Beiträge erhielten großen Beifall.
Auch die Gruppe melodium forte überzeugte mit Instrumentalmusik und Sologesang, die Gruppe Mayenspil pflegte sehr ansprechend Folk-Dance-Musik mit sehr stimmungsvollen Beiträgen, und die Sängerin Lorraine setze ebenfalls gekonnte Akzente mit ihrer Darbietung. Liebevoll arrangiert hatte der Verein für Heimatpflege Antweiler die Veranstaltung, einheitliche Verkaufsstände rundeten das Bild ab.
Ein bunt geschmückter Baum, kulinarische Köstlichkeiten, darunter der legendäre „Feuerzauber“, inzwischen von den Junggesellen kreiert, alles trug zu einer angenehmen Atmosphäre bei. Handarbeiten, Kerzen, Geschenkartikeln, Raku-Kunsthandwerk luden zum Stöbern an, manches Weihnachtsgeschenk wurde erworben, eine Kleinigkeit für die Lieben.
Ein großes Vergnügen für die Kinder war die Fahrt mit dem historischen Karussell.
Da drehte manches Kind auch gerne mal ein paar Runden in Folge. Am Sonntagnachmittag war es dann der Nikolaus, der seine Gaben an die Kinder überreichte, er wurde schon sehnsüchtig von den Kleinen erwartet.
Am Sonntagmorgen gab es ein wenig Aufregung: Das Stoffschaf aus der Krippe war nicht mehr da! Gerüchte machten sich breit, war es ausgebüxt, hatte gar der Wolf zugeschlagen, war es einfach ein Schabernack oder gar Diebstahl? Wie auch immer, am Nachmittag war es wieder da, man hatte es in einer Ecke wiedergefunden. Also wahrscheinlich doch ein Schabernack, oder gar ein gezielter Marketinggag?
Brotbacken für das aufopfernde ehrenamtliches Engagement der Ärztin Lu Näkel in den Krisengebieten im Sudan, Unterstützung der Rhein-Zeitungsaktion „Helft uns leben“ waren Beispiele für die soziale Komponente des Traditionsweihnachtsmarktes an der Ahr.
An beiden Tagen war der Weihnachtsmarkt bestens besucht, ein gutes Zeichen für den Heimatvereins, dass das Gesamtkonzept stimmt und an die Erfolge früherer Zeiten anknüpft.
WD
