Allgemeine Berichte | 16.01.2024

Sternsingen in der Koblenzer Innenstadt – da geht doch was!

3.300 Euro für den guten Zweck gesammelt

Die Sternsinger beim Bürgermeister. Foto: Martina Niegemann

Koblenz. Seit vielen Jahren sammeln Sternsingerinnen und Sternsinger in ganz Deutschland rund um den Dreikönigstag Spenden für notleidende Kinder in aller Welt. In diesem Jahr steht Amazonien (alle Länder entlang des Amazonas) im Mittelpunkt der Spendenaktion: Gemeinsam für unsere Erde - in Amazonien und weltweit. Das gesammelte Geld soll helfen, den dort lebenden Kindern eine lebenswerte Welt zu erhalten, die durch die Abholzung der Regenwälder massiv bedroht ist. Dass der dadurch ausgelöste Klimawandel nicht auf diese Region beschränkt bleibt, sondern weltweit zu spüren ist, dürfte spätestens seit der verheerenden Flutkatastrophe bei unseren Nachbarn im Ahrtal deutlich geworden sein.

Unter dem Motto „Sternsingen in der Koblenzer Innenstadt - da geht doch was!“ trafen sich zehn interessierte Frauen aus allen fünf Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft „Koblenz-Innenstadt Dreifaltigkeit“, um über Bewährtes zu sprechen, neue Ideen zu überlegen und Innovatives auszuprobieren! Das Ziel: „Wir sammeln Spenden für die Kinder Amazoniens.“ Das Motto: „Alles kann - nichts muss! Jeder kann überall mitmachen, als Sternsinger oder Begleiter.“ Die Spielregeln: Die Begleiterinnen entscheiden, welche Aktion sie machen können und wollen. Es gibt keine Verpflichtung für „ewig“! Die Bedingung: Niemand muss seine Freizeit „opfern“. Denn nur wer gerne seine Freizeit opfert, ist mit Freude und Lust dabei!

Schon die freie und kreative Ideenfindung und Planung hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und das Ergebnis konnte sich sehen lassen! Viele verschiedene Aktionen sind entstanden! Dank der engagierten Frauen haben sich fröhliche, begeisterte und hoch motivierte Sternsingerinnen und Sternsinger gefunden! Bei allen Aktionen waren die Gruppen bunt gemischt. Es waren Kinder und Jugendliche aus den fünf Gemeinden St. Menas, St. Josef, Herz Jesu, Liebfrauen, St. Kastor dabei: Kommunionkinder, Geschwister und Freunde, eigene Kinder und Enkelkinder, alle von überall her, die Lust und Zeit hatten, in ihren Weihnachtsferien mitzumachen.

Einige Gruppen zogen drei Tage lang durch die Pfarrei St. Josef und spendeten am Sonntag im Festgottesdienst den Sternsingersegen. Eine größere Gruppe brachte den Segen ins Rathaus. Ganz spontan fand sich eine weitere Gruppe, die zum Jahresabschluss in drei Kirchen bei der „Kreppcher-gugge“ sang. Weitere Aktionen waren Singen bei den Senioren auf dem Oberwerth, bei den Frauen im Café Atempause, beim Evensong in St. Castor. In der Herz-Jesu-Gemeinde fand mit den Sternsingern ein Nachmittag über die Länder Amazoniens mit anschließendem Gottesdienst statt. Unsere Regionalkantorin und Leiterin des Jugendkammerchores hat dafür gesorgt, dass ein großer Teil des Erlöses aus dem Weihnachtskonzert der Singschule den Sternsingern zugute kommt. Die Kinder der St. Kastor-Grundschule haben aus Sektkorken zauberhafte Heilige Drei Könige als Segensgruß gebastelt. Und in allen unseren fünf Kirchen gibt es den „Segenssticker to go“, solange der Vorrat reicht!

Allein durch die von den Frauen initiierten und begleiteten Aktionen sind bereits 3.300 Euro für die Kinder in Amazonien zusammengekommen! Die Spenden, die von den Sternsingern rund um St. Josef und durch den „Segen to go“ gesammelt wurden, werden gerade gezählt und kommen noch dazu!

Spenden können auch direkt an das Kinderhilfswerk „Die Sternsinger“ eingezahlt werden: https://www.sternsinger.de. BA

Die Sternsinger beim Bürgermeister. Foto: Martina Niegemann

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