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Folklore-Chor Montabaur

40-jähriges Chorjubiläum gefeiert

40-jähriges Chorjubiläum gefeiert

Der Folklore-Chor Montabaur begeisterte zu seinem 40-jährigen Jubiläum. Foto: privat

26.06.2017 - 12:29

Montabaur. ‚40 Jahre – und kein bisschen leise‘ – unter dieses Motto hatte der Folklore-Chor Montabaur sein Festkonzert im gut besuchten Haus Mons Tabor gestellt. Über 300 begeisterte Zuhörer erlebten einen Abend mit zahlreichen musikalischen Facetten. Nicht nur das längst flügge gewordene Geburtstagskind unter der Leitung von Regine Reisinger erfreute seine Gäste mit Chorgesang in vielen Varianten, sondern man hatte sich auch traditionsgemäß Gratulanten anderer Musiksparten eingeladen.

Zunächst eröffnete der Chor den ‚deutschen‘ Teil des Programms mit ‚Ein Freund, ein guter Freund‘, ‚Wochenend und Sonnenschein‘ und einen ‚Kuckuck‘-Calypso. Moderator Ulrich Rothkegel wies augenzwinkernd darauf hin, dass seine Sangesgeschwister „auch auf Deutsch können“, da der Chor sich ja in den vergangenen vier Jahrzehnten eher einen Namen mit der Interpretation von Liedern fremder Länder gemacht hatte. Danach konnte Co-Moderatorin Monika Krause die ersten nichtsingenden Mitwirkenden ankündigen: die Tanzformation ‚KAGeneration‘ des Westerburger Konrad-Adenauer-Gymnasiums unter der Leitung von Nicole Pauly-Marz. Die jungen Damen präsentierten ‚All that Jazz‘ aus dem Musical ‚Chicago‘ und ‚One‘ aus ‚A Chorus Line‘. Chorgesang, Tanz und in der zweiten Hälfte noch Instrumentalmusik – es ist diese Vielseitigkeit, die die Konzerte des Folklore-Chors auszeichnet und auch an einem warmen Sommersamstag so viele Besucher anzog. „Ein so abwechslungsreiches Programm ist einfach toll“ war daher nur nicht nur einmal an diesem Abend zu hören.

Die Singfreude und Begeisterung des Jubiläumschores kam im ‚internationalen‘ Folklore-Block mit dem spanischen ‚Al lado de mi cabaña‘, dem schwedischen ‚Vem kan segla förutan vind‘ genauso zum Tragen wie bei ‚Un, deux,trois‘, dem französischen Quodlibet, das einmal der Folklore-Chor-Schlager der 80er Jahre war, wie Ulrich Rothkegel als ‚Chorveteran‘ zu berichten wusste. Adelheid Wilde-Grabler hatte für diesen Titel am Dirigentenpult die Verantwortung übernommen. Dem ebenfalls anwesenden Gründer des Chores, Hansjörg Klages, wird dabei sicher das Herz höhergeschlagen haben.

Die Pause konnten Freunde und Ehemalige des Chores nutzen, um sich mit Hilfe der reich bestückten Stellwände, mittels einer Video-Installation und angesichts von Schaufensterpuppen in der Chorgarderobe früherer Jahre an 40 Jahre Chorgeschichte zu erinnern.

Die Überschrift über den Beginn der zweiten Hälfte des Abends hätte ‚Eine Hommage an Udo Jürgens‘ lauten können – interpretierte doch der Chor zunächst dessen ‚Ich glaube‘ und ‚Ich war noch niemals in New York‘ wie später die ‚KOmilites‘ zum Abschluss ihres Instrumentalbeitrags ein Medley mit Jürgens-Nummern. Die fünf Ausnahme-Bläser erspielten sich aber schon mit den vier schmissigen Jazz-Titeln zuvor begeisterten Applaus.

Mit Instrumenten etwas exotischerer Natur untermalten die 39 Aktiven des Folklore-Chors dann die Dschungel-Atmosphäre von ‚The Lion Sleeps Tonight‘ als Auftakt in den abschließenden Teil des Programms mit Film- und Musical-Melodien. Die Schirmherrin des Jubiläums, Stadtbürgermeisterin Gabriele Wieland, wurde hier auf eigenen Wunsch mit ‚Gabriellas Sang‘ bedacht, bevor ‚Hallelujah‘ und ‚Jesus Christ Superstar‘ erklangen. Das harmonische Miteinander mit der gut abgestimmten Begleitung durch Rainer Mies am Klavier und Frank Seliga am Schlagzeug wurde hier erneut deutlich. Vor ihren abschließenden Dankesworten musste die erste Vorsitzende Mechthild Grüb-Hartung die applaudierenden Gäste mit der Zusicherung einer Zugabe beruhigen, bei der dann fast alle Anwesenden zu ‚Let‘s Twist‘ mittanzten.

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Siegfried Kowallek:
Da hatten die Landtagsfraktionen von CDU, FDP, SPD und Grünen wegen einer Abwahl des Medienausschussvorsitzenden Joachim Paul von der AfD eine Sondersitzung beantragt, und im Koblenzer Stadtrat wollten die von zwei Ratsmitgliedern der Grünen unterstützten Linken mit dem Antifa-Symbol ein Zeichen gegen Joachim Paul setzen, der ja nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch Ratsmitglied ist, weil es im Raum ist, er habe für eine rechtsextreme Zeitschrift geschrieben. Optimal wäre es gewesen, hätte man angesichts dieser ja erlaubten Zeichensetzung die AfD allein aus dem Saal gehen lassen. Aber durch das gemeinsame Vorgehen, mit der AfD die Sitzung zu verlassen, solidarisierten sich die lokalen Vertreter der Landtagsparteien CDU und FDP dem Anschein nach mit Joachim Paul, dessen Abwahl als Medienausschussvorsitzenden beide Landtagsfraktionen andererseits wiederum wünschen. Eine überzeugende und widerspruchsfreie klare Kante ihrer Ratsmitglieder im Hinblick auf den Vorwurf rechtsextremer Betätigung Joachim Pauls lässt sich bei den von der AfD insbesondere nach der Wahl in Thüringen gerne als gleichfalls „bürgerlich“ vereinnahmten Parteien so nicht erkennen. Siegfried Kowallek, Neuwied
Walter Müller:
Gut zu wissen, dass sich FDP, CDU und freie Wähler in Koblenz im Zweifel eher hinter Faschisten stellen und Sympathie zeigen. Auch unser Grundgesetz ist antifaschistisch geschrieben - aus gutem Grund. Niemand sollte Faschisten verteidigen!
juergen mueller:
Anstatt zu "Reden" und zu klären, was ja sonst auch immer ausgiebig gemacht wird, steht man auf und geht und zwar gemeinschaftlich Fraktion für Fraktion. Und keiner hat den Arsch in der Hose, wenn er eine solche Reaktion als eine der falschen Wahl ansieht, sitzen zu bleiben. Eine Einigung auf der Basis, Antifa-Symbole für die Dauer der Ratssitzung einfach wieder verschwinden zu lassen, wäre m.E. möglich gewesen.
Stefan Knoll:
Es ist nicht zu fassen, was der SWR in seiner Berichterstattung zu Joachim Paul herausgefunden hat. Paul gehört zum rechten Rand der rechten AfD. Dieser desolate rheinland-pfälzische AfD-Landesvorstand mit Joachim Paul hat die Landespartei schon jetzt enorm geschwächt. Ein Joachim Paul als AfD-Landesvorsitzender würde die Landes-AfD ins politische Niemandsland katapultieren. Hoffentlich wählt der Medienausschuß des Landtags Joachim Paul diese Woche als Vorsitzenden ab.
Antje Schulz:
Wieso war eigentlich Joachim Paul von der AfD nicht auf der Stadtratssitzung in Koblenz anwesend? Die Niederlagenserie des Joachim Paul ist schon beeindruckend. Die katastrophalen AfD-Wahlergebnisse in Koblenz, die Niederlage von Paul bei der versuchten Klage gegen die SPD-Landtagsabgeordnete Köbberling, das gescheiterte Burkiniverbot und jetzt die erhärteten Indizien bei den hervorragenden Recherchen des SWR bei der Frage, ob Joachim Paul Autor einer NPD-Zeitschrift war. Und hierbei stellt sich zudem die Frage: Ist Joachim Paul ein Lügner und hat vor dem Medienausschuß des Landtags die Unwahrheit gesagt? Und zwei weitere Fragen stellen sich: Christiane Christiane und Jens Ahnemüller sind wegen Nichtigkeiten mit Parteiausschlußverfahren (PAV) des AfD-Landesvorstands konfrontiert. Zeigt Uwe Junge jetzt auch konsequentes Handeln und belegt Joachim Paul mit einem PAV? Und werden die Mitglieder wirklich Joachim Paul im November zum AfD-Landesvorsitzenden wählen? Das wäre erschreckend.
juergen mueller:
Herr Zwiernik. Was Ihre Partei sich bei dieser Aktion gedacht hat,weiß ich nicht. Vor allem nicht,ob Sie und Ihre Fraktionskollegen/innen darüber informiert sind,dass sich die Antifa-Bewegung mittlerweile anders positioniert hat,nämlich,indem sie sich z.B.antisemitischer Klischees,der Bildersprache aktueller Rechtsextremen und gewaltsamer Aktionsformen bedient und befürwortet. Wenn das von Ihrer Grünen-Partei befürwortet u.akzeptiert wird,sind Sie in der falschen Partei. Bevor man eine solche,m.E. für eine Ratssitzung unpassende Aktion startet (es gibt andere Möglichkeiten) sollte man schon seinen Denkapparat auf "grün" schalten u.nicht auf "rot".
juergen mueller:
Dieses Verhalten angeblicher "Volksvertreter" zeigt nur eines auf:"Nichts ist wichtiger als das eigene Ego in trockene Tücher zu betten und sich in Selbstmitleid zu baden, dass es überhaupt jemand gewagt hat, sie mit einer Aktion zu konfrontieren, mit der sie offensichtlich ganz einfach überfordert waren". Damit haben sich die gewollt überforderten und jeglicher Redekunst beraubten "Abwesenden" keinen Gefallen getan. Die für die Zukunft erdachte Lösung einer Änderung der Geschäftsordnung ist nur das erbärmliche Produkt politischer Hilflosigkeit auf eine Konfrontation mit einer Situation, auf die man nicht vorbereitet, nicht im Vorfeld informiert wurde. Diese Selbstentlarvung war überfällig, da sie aufgezeigt hat, was gewisse Volksvertreter unter einer demokratischen Verantwortung verstehen ... wenn es sie kalt erwischt.
Uwe Klasen:
"Er appellierte an die Fraktionen des Stadtrates sich zu beraten, wie solches Verhalten künftig vermieden werden kann." ---- Das tragen und zeigen solch "Verfassungsfeindlicher" Symbole (hier: Antifa-Devotionalien) ganz einfach Unterlassen!
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