Elfte Auflage des Bandorfer Bobbycar-Rennens
44 Starter aus vier Altersklassen
Tagesbestzeit fuhr Björn Beyer aus der AK4 mit 23,65 Sekunden auf 180 Metern Strecke
Bandorf. Es stimmte wieder alles beim traditionellen Bandorfer Bobbycar-Rennen: Das Wetter mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen gefiel bestens. Die Strecke war mit vier Schikanen interessant für die Rennfahrer. Der Auslauf und Bremsbereich war gut kontrollierbar. Die Absicherung war bestens mit 60 Strohballen gefertigt. Gut 100 Gäste aus Verwandten und Freunden feuerten die Rennfahrer an. Insgesamt gingen 44 Bobbycar-Fahrer in vier Altersklassen an den Start, aufgeteilt in Boys und Girls. Die Streckenlänge für die AK 1 und 2 (Drei- bis Fünfjährige und Sechs- bis Zehnjährige) lag bei 130 Metern, die Strecke für die AK 3 und 4 (Elf- bis 15-Jährige und 16-Jährige und älter) lag bei 180 Metern.
Besonders hoch bei diesem Spektakel ist für alle der Spaßfaktor. Und für den hatte die Frauen-Initiative Bandorf wie gewohnt bestens gesorgt. Das Organisations-Team mit den Hauptverantwortlichen Angela Adams und Regine Spohner sowie mit dem Vorstand der Frauen-Initiative konnte sich über 16 weitere Helfer freuen. Für die kulinarischen Genüsse war mit gespendeten Kuchen und Brezeln sowie mit Würstchen und Getränken alles bestens vorbereitet. Für den Nachwuchs gab es wieder die süße Tüte wie im früheren „Tante-Emma-Laden“ aus der Bonbonniere.
Nicht der sportliche Wettkampf, sondern der Spaß für die ganze Familie stand offensichtlich im Vordergrund. Und so tummelten sich entlang des Einsfeldweges jüngste, jüngere und, von der Jugend angesteckt, auch ältere Bobbycar-Fans gleichermaßen. Eine Augenweide waren die Bobbycars in allen möglichen Variationen. Ob das gute alte Modell in Rot mit donnernden Reifen, die grünen Geschwisterchen oder auch die neuere Variante mit den Flüster-Reifen. „Bei unserem Bobbycar-Rennen kommen die nicht getunten handelsüblichen Bobbycars zum Einsatz“, erläuterte Regine Spohner. Die einzigen Voraussetzungen für die Teilnahme am Rennen waren das Mindestalter von drei Jahren sowie der Helm, Ellenbogen- und Knieschoner für die Sicherheit. Und das war auch gut so, denn es gab einige Stürze. Aber abgesehen von Schürfwunden, die vom DRK professionell versorgt wurden, lief alles gut.
Bei strahlendem Sonnenschein und mit bester Laune gingen die Jüngsten an den Start. In der AK 1 waren es vier Boys und sechs Girls. Bei den Boys siegte Norik Fischer vor Jonas Pistono und dem Drittplatzierten Noyan Hashemi. Bei den Girls siegte Lilly Hellmuth vor Mia Preis und der Drittplatzierten Magdalena Dreier.
In der AK 2 setzte sich bei den Boys Emil Eckertz vor Alexander Reisdorff und dem Drittplatzierten Jan Ebenhöh durch. Bei den Girls in der AK 2 hatte Famke Honigmann die Nase vorn vor Helen Grunert und der Drittplatzierten Johanna Mohnkern.
Auf der 180-Meter-Strecke mit Start von der Rampe siegte bei den Boys AK 3 Fritz Eckertz vor dem Zweitplatzierten Jonas Nacke, und bei den Girls gewann Kira Leimbach vor Maja Krebs und Fiona Erwes. Bei den Boys AK 4 war Björn Beyer mit 23,65 Sekunden vorn. Er war zeitgleich auch Tagesschnellster. Den zweiten Platz holte sich Ingo Ebenhöh vor dem Drittplatzierten Ole Spohner. Bei den Girls in der AK 4 siegte Eileen Hebecker in 28,57 Sekunden vor Regine Spohner und Claudia Bubel. Bei den jeweiligen Siegerehrungen pro Klasse erhielten die Sieger Pokale und die Zweit- und Drittplatzierten Medaillen. Zusätzlich gab es für alle Teilnehmer ein Mini-Bobbycar, gespendet von der Firma Simba.
Alles in allem war das Bandorfer Bobbycar-Rennen wieder ein Spaß für die ganze Familie, für Jung und Alt. Und nach gut fünf Stunden Freude am Rennen und der Geselligkeit war der Einsfeldweg wieder aufgeräumt. AB
Gut 100 Verwandte und Freunde feuerten die kleinen Fahrer an.
