Allgemeine Berichte | 18.04.2016

1.800 Gäste nahmen an Meisterfeier der Handwerkskammer Koblenz teil

650 Meisterbriefe an Handwerker aus 25 Gewerken verliehen

Präsident Kurt Krautscheid hebt Meisterbrief als international anerkanntes Qualitätssiegel hervor

Die 25 Besten ihres Gewerks erhielten auf der Bühne der Rhein-Mosel-Halle vor 1.800 Gästen aus den Händen von HwK-Präsident Kurt Krautscheid (von rechts), Hauptgeschäftsführer Alexander Baden und Staatssekretär David Langner ihre Meisterbriefe. Fotos: P!ELmedia

Koblenz. „650 Meisterbriefe liegen bereit, die an 120 Handwerkerinnen und 530 Handwerker aus 25 Berufen übergeben werden. Das sind Rekordzahlen. Doch diese Werte sind nicht Teil einer Statistik. Hinter jeder Zahl steckt eine persönliche Biografie. Das sind ganz konkrete Pläne, Lebensentwürfe und Perspektiven, die sich für jeden Einzelnen von Ihnen mit dem Meisterbrief ergeben“, begrüßte Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz, auch im Namen von Hauptgeschäftsführer Alexander Baden die Jungmeisterinnen und Jungmeister des Meisterjahrgangs 2015 zusammen mit ihren Familienangehörigen und Freunden anlässlich der Großen Meisterfeier in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle. 1.800 Gäste nahmen an der Feier teil, die eine klare Botschaft hatte: „Ja zum Meister!“. Das griff auch Staatssekretär David Langner (Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie) auf, der nach einer kurzfristigen Absage von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in deren Vertretung die Festrede hielt: „Wir haben großen Respekt für die Leistung, die hinter jedem Meisterbrief steckt. Der Aufwand lohnt sich und Sie werden einen festen Platz in einem leistungsstarken Handwerk finden.“

Der Koblenzer David Langner ging vor den Gästen einer bis auf den letzten Platz gefüllten Rhein-Mosel-Halle auch auf den hohen Stellenwert ein, den das Handwerk und der Meisterbrief genießen und die durch die Politik verstärkt unterstützt werden. „Die Landesregierung vergibt einen Meister-Bonus als Ergänzung des Meister-BAföG und unterstützt so Meisterschüler finanziell. Das Erlangen des Meisterbriefes darf nicht von der finanziellen Lage eines Einzelnen abhängen, der sich für diese Qualifikation entscheidet und damit auch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft übernimmt.“ Das, so Langner, komme schließlich über eine starke Wirtschaft allen zugute und müsse auch entsprechend anerkannt und gefördert werden.

Das Handwerk beweise täglich seine Modernität, Kreativität und auch Anpassungsfähigkeit, geht es um die Meisterung technischer oder unternehmerischer Herausforderungen. „Das macht sich aktuell auch über die Einrichtung des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk bei der HwK deutlich und ich gratuliere der Kammer, dass eines von bundesweit vier Zentren hier eröffnet wurde.“ Der digitale Wandel im Handwerk werde so aktiv in der Breite vorangetrieben und bietet dem Handwerk vielschichtige Chancen für eine Strategieoffensive, „die es zu nutzen gilt. Das Handwerk ist dabei gut aufgestellt“, so der Staatssekretär, der zusammen mit Kurt Krautscheid und Alexander Baden auf der Bühne die Meisterbriefe an die 25 Besten ihres Handwerks überreichte. Mit 382,03 von 400 erreichbaren Punkten freute sich der Westerwälder Kfz-Technikermeister Pierre Geisler als Jahrgangsbester aller 650 Jungmeister über einen besonderen Glückwunsch der Ministerpräsidentin sowie der HwK-Spitze.

„Sie haben auf einem nicht immer einfachen Weg zum Meistertitel auf umfangreiche Unterstützung zurückgreifen können und so ist diese Meisterfeier sicherlich auch für Ihre Angehörigen ein Ereignis, das sie voller Freude und Stolz mitbegleiten“, lobte Kurt Krautscheid auch die Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld der Jungmeister wie auch die Arbeit der Dozenten und Prüfungsausschussmitglieder. „Gemeinsam ging es um das Erreichen des großen Ziels Meisterbrief. Das haben Sie geschafft und das wird heute ordentlich gefeiert!“

Jüngste Meistergeneration wird gefeiert

Die drei besten Prüfungsergebnisse wurden mit Geldprämien im Gesamtwert von 2.250 Euro honoriert, gestiftet durch die Sparkasse und die Finanzgruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die 25 besten aller Absolventen erhielten außerdem personalisierte Briefmarken im Erscheinungsbild der Bundesimagekampagne des Handwerks und eine Freikarte für das BarCamp der HwK Koblenz. Alle 650 Meister erhielten einen Schal mit dem Slogan „Meister 2015“. Der Sonderpreis der IKK Südwest, ein Wellnesswochenende für zwei Personen, ging an den besten Bäckermeister. Das Bäckerhandwerk ist das Gründerhandwerk der Innungskrankenkasse.

Die Meisterfeier, durch die Moderator Holger Wienpahl führte, wurde durch die Band „Brass Machine“ aus Pirmasens musikalisch umrahmt. Mit seinem Bäcker-Rapp sorgte der angehende Bäckermeister Jörg Conrad alias ConJ für Begeisterung unter den 1.800 Gästen: Er steht unmittelbar vor dem Meistertitel und hat seine Erlebnisse und Gedanken zur Meistervorbereitung bei der HwK Koblenz musikalisch gekonnt aufgearbeitet.

Bevor die Handwerkskammer zusammen mit „ihrem“ Meisterjahrgang die Feier mit kulinarischen Genüssen ausklingen ließ, lud die SIGNAL IDUNA alle frischgebackenen Handwerksmeister zum Meisterporträt-Fotoshooting ein: Durch Fotograf Herbert Piel (Boppard) wurde dieser unvergessliche Tag im Bild festgehalten und kann über die Meisterfeier hinaus in der Foto-Galerie der HwK Koblenz (www.hwk-koblenz.de/fotos) angeschaut werden.

Pressemitteilung

Handwerkskammer Koblenz

Volles Haus bei der Meisterfeier der Handwerkskammer Koblenz in der Rhein-Mosel-Halle: 1.800 Gäste feierten die 650 Jungmeisterinnen und Jungmeister.

Volles Haus bei der Meisterfeier der Handwerkskammer Koblenz in der Rhein-Mosel-Halle: 1.800 Gäste feierten die 650 Jungmeisterinnen und Jungmeister.

Die 25 Besten ihres Gewerks erhielten auf der Bühne der Rhein-Mosel-Halle vor 1.800 Gästen aus den Händen von HwK-Präsident Kurt Krautscheid (von rechts), Hauptgeschäftsführer Alexander Baden und Staatssekretär David Langner ihre Meisterbriefe. Fotos: P!ELmedia

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