Rheinbacher St. Sebastianus- und St. Hubertus Schützenbruderschaft
709. Schützenfest mit neuen Majestäten gefeiert
Rheinbach. Am dritten Wochenende im Mai feierte die St. Sebastianus- und St. Hubertus Schützenbruderschaft ihr 709. Schützenfest im Pfarrzentrum Rheinbach. In der Festmesse fand die feierliche Krönung der neuen Majestäten Udo und Hannelore Enders, der Prinzessinnen Hannah und Isabelle Enders und der neuen Bürgermajestäten Petra Proft und Lars Klier durch den Präses der Bruderschaft, Pfarrer Bernhard Dobelke, statt. Unterstützt wurde die Zeremonie von Ludger Banken, Bürgermeister der Stadt Rheinbach. Der anschließende Krönungsball gehörte den Majestäten, die die zahlreich erschienen Gäste aus den befreundeten Bruderschaften, Vereinen und aus Politik und Wirtschaft empfangen konnten. In seiner Begrüßung bedankte sich der Brudermeister Walter Honerbach bei den scheidenden Majestäten, die pandemiebedingt drei Jahre im Amt waren. Das Königspaar Udo und Hannelore Enders konnte gemeinsam mit ihren Enkelinnen Bambiniprinzessin Isabelle und Schülerprinzessin Hannah und den vielen Gästen einen schönen geselligen Abend in toller Atmosphäre und Stimmung verbringen und starteten in ihr Schützenjahr als Repräsentanten der Bruderschaft.
Der Brudermeister nutzte diesen würdigen Rahmen für eine ganz besondere Ehrung.
In seiner Laudatio würdigte er die herausragenden Leistungen einer Schützenschwester, die sich seit 1986 auf den verschiedensten Gebieten als Mitglied des Vorstandes und als königliche Repräsentantin engagiert für die Belange der Bruderschaft, der Schützenjugend, des Schützenwesens allgemein und des Gemeinwohls einsetzt. Als Lektorin der Kirchengemeinde ist Kerstin Klier aktiv und in dieser Aufgabe Bindeglied zwischen Bruderschaft und Kirchengemeinde. Für Schützenschwester Kerstin Klier steht immer der Mensch im Vordergrund.
Walter Honerbach nahm als Bezirksbundesmeister gemeinsam mit Bürgermeister Ludger Banken die Ehrung vor. Sie zeichneten Kerstin Klier mit dem „Sankt Sebastianus Ehrenkreuz“, einer der höchsten Ehrungen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, unter dem Beifall der Anwesenden aus und überreichten ihr die von Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm unterzeichnete Urkunde des BHDS.
Mit dem Frühschoppen am Sonntag fand das Schützenfest seinen Ausklang. In zwangloser Runde nutzten die Schützenschwestern und Schützenbrüder mit den auswärtigen Schützenbruderschaften die Gelegenheit zum Gedanken- und Meinungsaustausch.
Der Brudermeister richtete den Blick in die Zukunft der Bruderschaft, auf den herausfordernden Weg zur Errichtung eines neuen Vereinsheims und neuen sportlichen Anlagen. Auf diesem Weg sollen alle Mitglieder mitgenommen werden. Die Ausrichtung des diesjährigen Schützenfestes war ein Anfang und hat gezeigt, dass mit neuen Ideen und Unterstützung dieser Weg gemeistert werden kann und wird. Das Vereinsleben wird weiter aktiv gestaltet und die Geschichte der Bruderschaft fortgeschrieben.
