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Gemeinde Swisttal und innogy überreichten Klimaschutzpreis

800 Euro für die „Mülldetektive“

Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner das große Engagement

800 Euro für die „Mülldetektive“

Ehre, wem Ehre gebührt (von links): Pater Marek, Sandra Brüssel, Petra Kalkbrenner, Manfred Hausmann, Melanie Zepp (Schule am Zehnthof), Hermann Schlagheck, Martina Süßenguth-Scheben und Bernd Scheben.Foto: privat

11.09.2019 - 16:02

Miel. Der Klimaschutzpreis 2019 der innogy würdigt Initiativen, die in besonderem Maß Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend vielfältig waren die Ideen. Jetzt hat die Gemeinde Swisttal zwei Preisträger ausgewählt. Als Preisgeld vergab die Kommune die Gesamtsumme von 1000 Euro. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner überreichten die innogy-Kommunalbetreuerinnen Martina Meyer und Lydia Bauer Urkunden und Schecks an die Gewinnergruppen. Erster Preisträger ist mit einem Preisgeld von 800 Euro die Gemeinschaftsgrundschule „Schule am Zehnthof“. Dort haben sich Erstklässler unter dem gleichnamigen Projekt als „Mülldetektive“ engagiert. Sie haben zunächst Müll gesammelt, sortiert und anschließend in die Kategorien Wertstoffe, Restmüll, Bio- und Sondermüll getrennt. Im nächsten Schritt haben sie kreative Ideen rund um eine bewusste Müllvermeidung und -trennung entwickelt und umgesetzt. Der zweite Preis und damit 200 Euro ging an die Messdienerleiter, die sich unter dem Motto „Rettet die Bienen – rettet die Welt“ intensiv über die große Bedeutung von Bienen für den Klimaschutz informiert haben und Insektenhotels und Samenbomben gebaut und verkauft haben. Den Verkaufserlös von über 2400 Euro haben sie im Anschluss an Misereor gespendet. Bürgermeisterin Kalkbrenner freute sich über die tolle Resonanz und das große Engagement. Sie sagte: „Klimaschutz ist ein wichtiges Thema für die Stadt und findet sich in vielen Projekten wieder. Kommunales Engagement allein reicht nicht aus. Vor allem Kinder und Jugendliche zeigen hier Mut und Potenzial, in dem sie neue Wege gehen und sich für eine lebenswerte Welt einsetzen und das Thema Klimaschutz aktiv voranbringen. Denn nur gemeinsam können wir einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten.“ Meyer und Bauer stellten fest: „Alle Bewerber haben sich hier etwas einfallen lassen. Das großartige Engagement in den Projekten ist sehr lobenswert.“ Neben den Preisträgern wurde auch das Projekt „Das weiße Hausdach“ von Bernd Scheben gewürdigt, der sein Haus mit weißen Tondachziegeln ausgestattet hat, um ein Aufheizen des Hauses bei hohen Außentemperaturen zu verringern. Im Vorfeld hatte der Ingenieur Versuche gemacht, um herauszufinden, durch welche Tondachziegeln eine möglichst niedrige Temperatur erreicht werden kann. Innogy-Kommunalbetreuer Manfred Hausmann überreichte ihm als Anerkennung von innogy eine Bewässerungsschlaufe für Bäume. Hermann Schlagheck, Vorsitzender der Projektgruppe Klima und Energie, teilte mit, dass Scheben mit 100 Euro ausgezeichnet wird.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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