Allgemeine Berichte | 10.03.2026, 11:29 Uhr

Im Jahr 2025 rückte die ADAC Straßenwacht alle zweieinhalb Minuten aus, häufigste Pannenursache: defekte Batterien

ADAC Pannenhilfe: 218.837 Einsätze in Rheinland-Pfalz

Symbolbild.
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Rheinland-Pfalz. Die Gelben Engel sind gefragter denn je: Alle neun Sekunden geht im Schnitt beim ADAC ein Pannennotruf ein. Insgesamt absolvierte die ADAC Pannenhilfe im vergangenen Jahr bundesweit 3.691.813 Einsätze, rund 60.000 (1,6 Prozent) mehr als 2024.

Rekordtag war der 29. Dezember mit 18.588 Einsätzen. An diesem Tag mussten die Gelben Engel sogar alle 5 Sekunden ausrücken. Stärkster Pannenmonat war der Januar mit 356.847 Einsätzen Probleme mit der Starterbatterie waren mit 45,4 Prozent die häufigste Pannenursache, gefolgt von Defekten im Motormanagement oder Hochvoltsystem (Einspritzung, Zündung, Sensorik/21,8 Prozent).

Auch in Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Pannenhilfen gestiegen. 218.837 waren es in 2025 und damit 5.136 mehr als ein Jahr zuvor (213.761). Damit wurde rund alle zweieinhalb Minuten auf den Straßen Hilfe geleistet, am Tag waren es im Schnitt 600 Einsätze. Im Gebiet des ADAC Mittelrhein, das nördliche Rheinland-Pfalz, wurden insgesamt 126.238 Einsätze organisiert. Davon wurden 68.324 Pannenhilfen von Mobilitätspartnern und 67.914 Pannenhilfen durch die Mitarbeitenden der ADAC Straßenwacht geleistet. 82.599 Einsätze entfielen auf das Gebiet des ADAC Pfalz. Davon wurden 38.725 Pannenhilfen von Mobilitätspartnern und 42.874 Pannenhilfen durch die Mitarbeitenden der ADAC Straßenwacht geleistet.

Mit der steigenden Fahrzeuganzahl und dem zunehmenden Lebensalter der Elektroautos auf den Straßen steigt auch die Zahl der E-Auto-Pannen: 50.445 Einsätze gingen auf das Konto reiner E-Autos, ein Plus von rund 15 Prozent im Vergleich zu 2024 (43.678). Auch hier war eine defekte Starterbatterie bei rund der Hälfte aller Fälle die häufigste Ursache. Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieb sind im letzten Jahr ebenfalls häufiger liegengeblieben: 59.985 Mal rückte die Straßenwacht aus, um solchen Modellen zu helfen, ein Zuwachs von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Zahl der Fahrradpannen stieg 2025 um rund 15 Prozent auf 19.455 Fälle. In Rheinland-Pfalz wurde 896 Mal Hilfe geleistet, 558 dieser Einsätze entfielen dabei auf das Gebiet des ADAC Mittelrhein im mittleren und nördlichen Rheinland-Pfalz, 338 dieser Einsätze entfielen dabei auf das Gebiet des ADAC Pfalz. Bei fast drei Viertel (72 Prozent) aller Einsätze war ein defekter Reifen Grund für den Einsatz. Insgesamt konnten die Gelben Engel seit dem Start der Fahrrad-Pannenhilfe Mitte 2022 rund 58.000 Fahrräder an Ort und Stelle wieder flottmachen.

Einen starken Anstieg registriert der ADAC beim digitalen Notruf: Der Anteil per App oder Web-App gemeldeter Pannen stieg im Vergleich zu 2024 um 16 Prozent auf 695.520.

Der ADAC ist mit aktuell 22,7 Mio. Mitgliedern der größte Mobilitätsclub Europas. Um die Pannen der Mitglieder kümmern sich bundesweit rund 1.700 Gelbe Engel der ADAC Straßenwacht, davon rund 100 Mitarbeitende in Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen die ADAC Mobilitätspartner mit 550 Partnerunternehmen und rund 5.000 Fahrzeugen. Im vergangenen Jahr hat der ADAC zur Sicherstellung seines Hilfenetzes über 181 neue Mitarbeiter eingestellt, 146 davon als Straßenwachtfahrerinnen und -fahrer.

Die Pannenhilfe ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 089 20204000 sowie digital über die Pannenhilfe-App oder Web-App (adac.de) zu erreichen.

Pressemitteilung ADAC Mittelrhein

Symbolbild. Foto: Pixabay

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