Allgemeine Berichte | 31.10.2018

Realschule plus präsentierte sich bestens

ADD-Präsident Linnertz besuchte mit Delegation die Treis-Kardener Einrichtung

Mit i-Pads und Tablets läuft der Sprachunterricht schon seit Längerem.Derzeit wird die Digitalisierung der Konrad-Adenauer-Schule weiter vorangetrieben.Fotos: -MT-

Treis-Karden. Die Konrad-Adenauer-Schule in Treis-Karden hatte kürzlich hohen Besuch: ADD-Präsident Thomas Linnertz aus Trier reiste mit einer Delegation aus Wirtschaft, Behörden und Kommunalpolitikern in die Doppelgemeinde, um sich einen Eindruck von der Arbeit der Schule zu machen. Rektor Eugen Herrmann begrüßte die Gäste im Musiksaal, unter ihnen die Landtagsabgeordneten Anke Beilstein, Benedikt Oster, Landrat Manfred Schnur, Bürgermeister Wolfgang Lambertz und diverse Behördenvertreter. Anschließend intonierte eine Schülergruppe unter Leitung von Chris Mühl gleich mehrere Lieder, die viel Beifall fanden. Nach einem Kurzporträt der Realschule plus besuchte der Gast aus Trier verschiedene Einrichtungen im Schulgebäude wie den Tablet-Raum, die Schulküche und den Werkraum. „Wir sind eine Schule, die nicht langer redet, sondern einfach macht“, erläuterte Konrektor Markus Freiwald das Konzept der Konrad-Adenauer-Schule. Zum Beispiel der Englisch-Unterricht mit modernster Technik wie i-Pads und Tablets, gehört schon seit längerem zum Unterrichtsalltag. Sogenannte IT-Klassen gibt es bereits seit 11 Jahren in Treis-Karden.

Den Bau eines Hammerwerks präsentieren die Schüler im Werkraum der Delegation. Stolz erläutern sie dem interessierten Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungs-Direktion die Technik und verweisen darauf, dass ihnen die praktische Arbeit im Unterrichtsalltag sehr viel Spaß macht. „Hier kann ich nach Herzenslust hämmern, messen, schrauben und zusammenbauen“, erklärt ein Junge, während sein Nachbar gleichzeitig auch eine Calliope, eine Computerplatine, programmiert und an das Hammerwerk anschließt. „Damit kann man steuern und zum Beispiel prüfen, ob der Hammer auf Volllast läuft“, berichtet er fachmännisch.

In der Schulküche zeigen vor allem Mädchen, was sie im Unterricht gelernt haben. Kanapees und kleine Leckereinen bereiten sie mit Fachlehrerin Elke Klaus-Jung zu. Später dürfen die Besucher sich an den verschiedenen kulinarischen Leckereien bedienen, denn nach dem Rundgang gibt es eine kleine Stärkung, die von Schulleitung, ADD und den beteiligten Institutionen zum Gespräch genutzt wird. Vorher erläutert Landrat Manfred Schnur noch die umfangreiche Sanierung der Konrad-Adenauer-Schule, die gerade läuft und vor allem energetischer Natur ist. Außerdem diene sie der Digitalisierung der Konrad-Adenauer-Schule, so Manfred Schnur. „Immerhin wird in Treis-Karden in den nächsten Jahren ein zweistelliger Millionenbetrag investiert“, erklärt der Kreischef den Gästen nicht ohne Stolz.

MT

ADD-Präsident Linnertz besuchte mit Delegation die Treis-Kardener Einrichtung

Die Zubereitung von Kanapees und anderen Leckereien in der Schulküche beobachtete die Besuchs-Delegation mit Interesse.

Die Zubereitung von Kanapees und anderen Leckereien in der Schulküche beobachtete die Besuchs-Delegation mit Interesse.

Mit i-Pads und Tablets läuft der Sprachunterricht schon seit Längerem. Derzeit wird die Digitalisierung der Konrad-Adenauer-Schule weiter vorangetrieben. Fotos: -MT-

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Holz Loth-Entsorgung
Imageanzeige - Dauerauftrag
Lebenskunstmarkt Remagen
Stellenanzeige Mitarbeiter
Anzeige Sonne aufs Dach - o.B.
Weinblütenfest Mayschoß
Stellenanzeige Stations- u. Küchenhilfe / Praxisanleitung
Empfohlene Artikel
Auf den Schultern der Kameraden wurde der neue Schützenkönig zur Inthronisierung getragen. Fotos: DU
121

Ahrweiler. Nach dem Königsschießen der Junggesellen-Schützen und den Feierlichkeiten am Fronleichnamswochenende ging das Ahrweiler Schützenfest jetzt in sein letztes Wochenende. Und das stand ganz im Zeichen der Aloisius-Jugend, die am Freitag zunächst ihr Platzkonzert auf dem Markt und anschließend den Festkommers auf dem Blankartshof zelebrierte.

Weiterlesen

Leo Mattuscheck Foto: DU
126

Lantershofen. Als Ortsvorsteher und stellvertretender Ortsvorsteher prägte Leo Mattuscheck insgesamt ein Vierteljahrhundert lang die Geschicke und das Leben in Lantershofen. Am Samstag, 13. Juni ist der frühere Kommunalpolitiker im Alter von 81 Jahren gestorben. Eine Nachricht, die sich am Samstagmorgen in Windeseile im Ort verbreitete und für große Trauer sorgte.

Weiterlesen

Ullrich Remus stellt alle Facetten der Ehrenbreitsteiner Kultur in seinem Outfit dar. Foto: SCH
747

Koblenz. Ehrenbreitstein hat seine eigene Kultur! Hier befindet sich, wie nirgendwo anders in Koblenz, auf kleinstem Raum Klein- und Handwerkskunst, Musik, Offline-Kunst und Galerien in den Straßen, Gassen und Häusern des rechtsrheinischen Stadtteils unterhalb der Festung und rund um den Kapuzinerplatz. In diesem Jahr bietet die Bürgergruppe, der Ortsring Ehrenbreitstein, wieder großes Programm über drei Tage.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Das Foto zeigt das Ensemble „kleine Bühne“.(v.l.n.r. 1. Reihe: Oscar Neuman, Ole Neumann, Stephanie Neumann2. Reihe: Karim Kirner, Stefanie Käufler, Cecylia Darda, Martina Bouhs, Bettina Kurscheid, Elfi Rüd, Jutta Flink, Walther Heling, Hannelore Busch, Olga Steinke)
641

Bad Breisig. Die Theatergruppe „kleine Bühne“ bringt den beliebten Klassiker „Der Zauberer von Oz“ von L. Frank Baum als Familienstück open air am letzten Juni-Wochenende im Kurpark der ThermalQuellenstadt auf die Bühne. Die Inszenierung wird im Biergarten Barth im Kurpark aufgeführt und verspricht ein fantasievolles Theatererlebnis für die ganze Familie.

Von Rolf HENZGEN aus Bad Breisig

Weiterlesen

Daniel Ferber ist zwischenzeitlich überregional bekannt. Mit seiner Hymne „Kowelenz“ landete er bereits vor Jahren einen Überraschungs-Erfolg. Mit der Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“ gibt er erneut eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt ab.
619

Mundart-Sänger Daniel Ferber mit neuem Projekt:

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“

Koblenz. Das Jahr 2006 ist vielen Koblenzern in guter Erinnerung: nicht nur durch das deutsche „Sommermärchen“, sondern auch durch ein ganz besonderes Projekt. Unter dem Motto „Dau bes Kowelenz“ produzierten Dirk Zimmer und das Café Hahn ein Kultvideo. Der bekannte Koblenzer Mundart-Sänger hat sich dieses Video vor einigen Wochen durch Zufall noch einmal angeschaut. Spontan entstand bei ihm die Idee, das Projekt in moderner Form neu aufzulegen und weiterzudenken.

Von Horst Hohn aus Mülheim-Kärlich

Weiterlesen