KG „Me haalen et us“ Rheinbreitbach
Absage der Session
Rheinbreitbach. Nun also auch Rheinbreitbach: Die Karnevalsgesellschaft „Me haalen et us“ sagt ihre Sessionseröffnung im Bürgersaal sowie die großen Saalveranstaltungen in der Hans-Dahmen-Halle im Januar und Februar offiziell ab. Dazu Michael Frings, Erster Vorsitzender der KG: „Auch wir haben uns sehr schwer damit getan diesen Schritt zu gehen. Bis Ende Oktober hatten wir die Hoffnung, zumindest im ganz kleinen Rahmen etwas organisieren zu können. Aber letztlich blieb uns keine andere Wahl.“ Die jüngsten Schutzbestimmungen hätten sämtliche Vorüberlegungen aus dem Spätsommer zunichte gemacht.
Bruder Andreas Frings, KG-Präsident ergänzt: „Trotzdem war und ist es uns wichtig nicht gar nichts zu machen, sondern ein Zeichen zu setzen, dass wir da sind, dass wir uns Gedanken machen, dass unsere Herzen trotz allem weiter karnevalistisch schlagen“. Dieses Zeichen soll zum 11.11. mit der Vorstellung des neuen Sessionsordens gesetzt werden. Zwar gehe das nur per Mitteilung bzw. virtuell, so Frings, aber der Orden existiere auch in echt, also als handwerklich gearbeitetes Ausstellungsstück und auch als Orden zum Umhängen. „Und in dieser Form wird er ab dem 11.11. unter den Mitgliedern verteilt werden.“
Zur Absage der Session ergänzt KG-Geschäftsführer Andreas Nagel: „Im Augenblick zählen vor allem der Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung, d.h. unserer Mitglieder wie unserer Gäste.“ Die aktuelle Karnevalsprinzessin, Leni I. (aus dem Hause Morsbach), werde ein weiteres Jahr im Amt bleiben. Mit den Künstlern, die für dieses Jahr verpflichtet worden sind, liefen Gespräche darüber, Auftritte zum Beispiel auf die übernächste Session zu verschieben. Der neue Orden wird demnächst im Schaukasten der KG auf dem Vorplatz der Rheinbreitbacher Kirche zu bestaunen sein.
Pressemitteilung
KG „Me haalen et us“ Rheinbreitbach
