Ferienfreizeit in Wachtberg für dieses Jahr zu Ende
Abschied für ein Jahr
Knapp 180 Kinder hatten zwei Wochen lang Spaß
Wachtberg. Mit einem randvollen Bühnenprogramm verabschiedeten sich am Wochenende Betreuer, Kinder und Eltern in der Berkumer Aula von der Jubiläums-Ferienfreizeit. Zum 40. Mal hatte die Schule ihre Türen zwei Ferienwochen lang geöffnet, um in diesem Jahr knapp 180 Kinder zu betreuen.
Ausflüge, Spiele, Workshops und viele Wasserschlachten sorgten auch in diesem Jahr dafür, dass etliche Kinder auf ein Ende der schönen Zeit eigentlich keine rechte Lust hatten. Eingebettet in eine Geschichte vom imaginären „Ersten Wachtberger Fernsehen“, das von dem ebenfalls imaginären Ferienfreizeit-Unfall und Gedächtnisverlust eines der Dienstältesten, Markus Jentsch berichtete, frischten die 12 Gruppen in Einzelbeiträgen die Erinnerung des „Unfallopfers“ wieder auf. Angefangen von Schuldarstellungen aus Zeiten vor 40 Jahren, über Umweltschutzbeiträge, Highlights aus den 40 Jahren bis hin zum Generationenspiel, bei dem die Jüngsten Fakten und Dinge aus der älteren Generation und umgekehrt erkunden und erraten mussten.
Hinsichtlich des Umweltschutzes haben die Organisatoren der Ferienfreizeit in diesem Jahr einen großen Schritt gewagt. Anstatt die Lunchpakete in einzelne Plastiktüten zu verpacken, bat die Leitung die Eltern darum, den Kindern für die Tagesausflüge jeweils eine Butterbrotdose mitzugeben, in die zwei normal große Brötchen passten. So genossen die Kinder erstmals Frikadellen, Schnitzel, Brötchen und Snacks ohne Plastikflut. „Wir konnten dadurch rund 1600 Plastiktüten einsparen“, erklärte die Jugendfachkraft der Gemeinde, Claudia Schmidt. Bürgermeisterin Renate Offergeld lobte die Betreuer, Hilfsbetreuer, Organisatoren vor Ort und im Rathaus, den Hausmeister sowie die Sponsoren und freute sich über den großen Erfolg.
Der Lions Club Meckenheim-Wachtberg hatte für diese Ferienfreizeit den Erlös eines Benefizkonzerts in Höhe von 3000 Euro gespendet. Die Nachbarschaftshilfe Sankt Augustin sponserte einen zusätzlichen Kühlschrank für die Kinder, die Kreissparkasse beteiligte sich mit Brotdosen an der Umweltschutzaktion. Ein besonderes Lob und Geschenke gab es für den „Vater der Ferienfreizeit“ Winfried Ley. Er hatte gemeinsam mit Irmgard Schillo vor 40 Jahren die ersten Ferienfreizeiten organisiert und jahrzehntelang mit Tat und Rat begleitet. Das besondere Flair und die Atmosphäre dieser Ferienfreizeit spiegelte sich im gemeinsamen Auftritt und Tanz aller Betreuer und Kinder zur Melodie von „Das war die schönste Zeit“ mit umgedichtetem Test.
Das „Wachtberg Journal“ berichtete aus vergangenen Jahren und moderierte Beiträge der Gruppen.Fotos: -CEW-
Zum Schluss tanzten und sangen alle Kinder zusammen mit den Betreuern auf der Bühne.
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