Verkehr wird über eine Behelfsbrücke über den Holzbach geführt
04.05.: L 265: Ersatzneubau Holzbachbrücke in Puderbach startet in Kürz
Puderbach. Ab dem 4. Mai 2026 starten die Arbeiten zum Ersatzneubau der Holzbachbrücke in der Ortslage Puderbach im Verlauf der L 265.
Für diese Arbeiten wird das Bestandsbauwerk voll gesperrt und der innerörtliche Verkehr über die neu hergestellte Behelfsbrücke in unmittelbarer Nähe zum Bestandsbauwerk über den Holzbach geführt. Die bauzeitliche Behelfsumfahrung wird für Fahrzeuge bis max. 7,5 t und einer maximalen Gespannlänge von 10,0 m zugelassen. Eine Höhenbegrenzung wird nicht eingesetzt.
Die Verkehrsführung über die Behelfsumfahrung erfolgt einspurig mittels Ampelverkehr; Fahrzeuge über 7,5 t und/oder mit einer Gespannlänge von mehr als 10,0 m werden großräumig über die Ortschaften Raubach und Dierdorf umgeleitet.
Während der gesamten Baumaßnahme, d. h. der Abbrucharbeiten des Bestandsbauwerks sowie der Herstellung des Ersatzneubaus, wird die Verkehrsbeziehung Mittelstraße/Bahnhofsstraße in Puderbach jederzeit aufrechterhalten.
Aktuelle Informationen, insbesondere zur Verkehrsführung, können dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de entnommen werden.
Die Verkehrsführung und der vorgesehene Baubeginn wurden im Zuge einer Verkehrskoordinierung im Vorfeld festgelegt. Bei der entsprechenden Abstimmung waren u.a. Polizei, Feuerwehr, Integrierte Leitstelle Montabaur, ÖPNV-Vertreter sowie Vertreter des Landkreises Neuwied und der Verbands- und Ortsgemeinde Puderbach beteiligt.
Bei dem Bauwerk handelt es sich um eine 2-feldrige Plattenbrücke aus Stahlbeton. Der Überbau des abzubrechenden Bauwerks hat eine Gesamtlänge von 16,0 m und weist eine Breite von 9,70 m auf.
Da das vorhandene Brückenbauwerk das anzusetzende Ziellastniveau für Landesstraßen nicht mehr erfüllt und eine Generalinstandsetzung mit zusätzlich erforderlicher Verstärkung des Bauwerks nicht zu realisieren bzw. als unwirtschaftlich einzustufen ist, ist die Herstellung eines Ersatzneubaus erforderlich.
Der Ersatzneubau wird in Lage, Länge, Breite und Spannweite entsprechend den Abmessungen des Bestandsbauwerks hergestellt.
Zur Vorbereitung auf die Abbrucharbeiten wurde eine Netzverhängung der am Bauwerk vorhandenen Versorgungsleitungen vorgenommen. Die Netzverhängung hat die Funktion, potentielle Vogelbrutstätten bis zum geplanten Abbruch unzugänglich zu machen. Diese Netzverhängung wird im Zuge der Abbrucharbeiten wieder entfernt und fachgerecht entsorgt.
Zudem werden während der Abbrucharbeiten und für die Herstellung des vollständigen Ersatzneubaus zum Schutz des Holzbaches geeignete Schutzmaßnahmen, die eine Wasserhaltung mittels Fangedamm aus Big-Bags beinhalten, vorgesehen.
Mit Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme wird - unter Berücksichtigung der Witterungseinflüsse – bis spätestens Ende des Jahres 2026 gerechnet. Die reine Bauzeit beträgt ca. fünf bis sechs Monate.
Die Verkehrsverhältnisse im betroffenen Bereich der L 265 sind geprägt durch ein Verkehrsaufkommen von 4.902 Kfz/24 Stunden bei einem Schwerverkehrsanteil von 3 %.
Die Baumaßnahme übernimmt nach Abschluss einer öffentlichen Ausschreibung die Firma Albert Weil aus Limburg an der Lahn.
Die Auftragssumme beläuft sich auf rd. 1,2 Mio. Euro; die Kosten werden vom Land Rheinland-Pfalz getragen.
Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung und Verständnis für die notwendigen Arbeiten, auch wenn diese mit Einschränkungen im Verkehrsablauf verbunden sind.
Pressemitteilung Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz
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