Allgemeine Berichte | 17.03.2018, 13:27 Uhr

Förderverein beschäftigte sich mit der Verpflegung im Altenheim

Abwechslungsreiche Nahrung soll die Lust am Essen erhalten

Der vom Förderverein geförderte Hublift am Kleinbus wird vom Vorsitzenden des Heimbeirates, Erich Scheiner, getestet. privat
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Buchfinkenland/Horbach. Wie werden die Bewohnerinnen und Bewohner im Altenheim verpflegt? Wie wichtig ist für die alten Menschen eine ausgewogene und bewohnerorientierte Ernährung? Mit diesen und vielen anderen Fragen zum Thema Verpflegung beschäftigte sich die Jahresmitgliederversammlung des Fördervereines für das Ignatius-Lötschert-Haus in Horbach. Antworten konnten zumindest für das Seniorenzentrum im Buchfinkenland gegeben werden. „Eine gute Ernährung trägt im Haus zum Wohlbefinden und einer besseren Lebensqualität unserer 105 Bewohner und Bewohnerinnen bei“, stellte Küchenchefin Manuela Justi gleich zu Beginn ihres Vortrages fest. Zudem strukturierten geregelte Mahlzeiten den Tag und erhöhten auch die sozialen Kontakte. „Wir bemühen uns, durch ein abwechslungsreiches Angebot die Lust am Essen zu erhalten, auch wenn Kau- und Schluckbeschwerden das oft nicht einfach machen“, so Manuela Justi. Wichtig sei es auch, möglichst viele qualitativ hochwertige Lebensmittel aus der Region einzubeziehen.

In der anschließenden Diskussion wurden bereits getätigte und nachstehende Investitionen in die Küche von allen gelobt. Dies betonte auch Einrichtungsleiter Franz Schmitz in seinem Bericht: „Die Dernbacher Gruppe Katharina Kasper als neuer Träger des Hauses steht dafür, dass weiter im Haus gekocht und nicht nur Essen von außen aufgewärmt wird.“ In einem Film stellte er Leben und Wirken der Namensgeberin vor. Er wies darauf hin, dass sich der Fachkräftemangel auch im Haus immer mehr bemerkbar mache. Er forderte von der Politik, den Hebel endlich umzulegen, da sonst die Altenpflege in eine Sackgasse laufe.

Ein positives Signal des Trägers in die Region sei die neue Tagespflege, deren Eröffnung in wenigen Wochen anstehe. Hubert Kleppel wies als Kassierer des Fördervereins auf einen guten Kassenbestand hin. Harry Krawinkel und Benno Heibel als Kassenprüfer bestätigten dies. Es wurde beschlossen, neben zwei Praktikantenstellen auch den neuen Hublift am Kleinbus der Einrichtung zu fördern. Schriftführer Franz-Josef Jung stellte den unter seiner Federführung entstandenen neuen Flyer für die Mitgliederwerbung vor, der inzwischen an 3.000 Haushalte in der Region verteilt worden ist. „Vielleicht kommen wir dadurch endlich über die Grenze von 200 Mitgliedern“, so Jung hoffungsvoll. Vereinsvorsitzender Uli Schmidt blickte auf die vielen Aktivitäten von der „Aktion Wühlmaus“ bis zu den 555ern und einer Fachveranstaltung zur Pflege mit Prof. Dr. Bernhard Emunds zurück. „Auch künftig wollen wir das Jahr rund um das Ignatius-Lötschert-Haus mit dem schon traditionellen thematischen Neujahrsempfang beginnen“, so Schmidt. Dann stehe am 5. Januar 2019 die Frage im Mittelpunkt: „Ist das Gals halb leer oder halb vor?“ Dazu wollen die Organisatoren Persönlichkeiten aus dem Buchfinkenland um ein Statement bitten. Weitere Infos zum Förderverein für das Ignatius-Lötschert-Haus gibt es in der Einrichtung oder unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de

Der vom Förderverein geförderte Hublift am Kleinbus wird vom Vorsitzenden des Heimbeirates, Erich Scheiner, getestet. Foto: privat

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