Pfingstferienprogramm der Jugendpflege der VG Bad Breisig
Abwechslungsreiches Ferienprogramm , welches Corona fast vergessen ließ
Bad Breisig. Die Jugendpflege der VG Bad Breisig durfte nach der längeren, Corona bedingten Zwangspause ihrer analogen Ferienangebote wieder ein Programm anbieten, welches entgegen der Entwicklung der vorausgegangenen Monate, eine unbeschwerte Leichtigkeit mit sich brachte. Während des Aufenthaltes der Teilnehmer in den Ferienprogrammen durften diese nämlich, nach Betreten der Veranstaltungsfläche, den medizinischen Mund-Nasen-Schutz abziehen und kindgerecht miteinander spielen, werkeln und basteln.
In der ersten Ferienwoche, vom 25. - 27.05.21, trafen sich 10 Kinder im Alter von 6 - 12 Jahren, der Erlebnispädagoge Karsten Schroeter und die Sozialpädagogin Stefanie Bedow an der Hubi-Hütte an der Mönchsheide in Oberbreisig, um von dort aus zu dem im Wald befindlichen Platz zu spazieren, wo die Ferienfreizeit „Natur auf der Spur“ stattfand. Dort ist nämlich, von den vergangenen Ferienaktionen des jukuba, ein kleines „jukuba-Kinder-Dorf“ entstanden, welches verschiedene Tipi-Bauten, eine urtümlich anmutende Kirche und verschiedene Kunstwerke, die aus Naturmaterialien gefertigt sind, inne hat. Trotz des eher schlechten Wetters in an diesen Tagen, konnten die teilnehmenden Kinder, dank großflächig ausgebreiteten Planen, die vor dem Regen schützen, weiter an ihren Kunstwerken arbeiten und eigenständig Sägen, Hämmern und Bohren. Um für ein wenig Abwechslung zu Sorgen, installierte der Erlebnispädagoge Karsten Schroeter verschiedene Kletterelemente, wie eine Hängeschaukel oder eine Slackline, die ebenfalls mit großer Freude bespielt wurden.
In derselben Woche, aber einen Tag länger, also vom 25. - 28.05.21, fand die „Experimente-Woche“ statt. Sieben kleine Wissenschaftler, im Alter von 6 - 12 Jahren, und die ErzieherInnen Lydia Dinske und Ingo Jüsten trafen sich in den Räumlichkeiten der Lindenschule, um mit verschiedenen Werkstoffen zu experimentieren. Jeder Tag, in dieser Ferienwoche, stand unter einem eigenen naturwissenschaftlichen Themengebiet, welches spielerisch und praktisch erlebbar gemacht wurde. Neben der Herstellung einer Nichtnewtonschen Flüssigkeit, dem Bau einer Essig-Rakete und eines Ballon-Autos und dem experimentieren mit Magnetismus und Metallstaub, hatten die Kinder nachmittags die Möglichkeit, mit den Spielmaterialien des Spielmobiles den Nachmittag auf dem Schulhof der Lindenschule ausklingen zu lassen. Diese Ferienwoche widmete sich also der „Wissenschaft zum Anfassen“, was den Teilnehmern sehr viel Spaß machte und sie noch ein wenig schlauer zu ihren Familien zurückkehren ließ.
Die darauf folgenden Woche, vom 31.05 - 02.06.21, stand ganz unter dem Motto: „Römerwelt - Kultur und Traditionen der Römer“. Die ErzieherInnen Anastasia Weiß und Ingo Jüsten trafen sich mit 8 römerbegeisterten Kindern, im Alter von 6 - 12 Jahren, ebenfalls in der Lindenschule, um gemeinsam in diese historisch eindrucksvolle Zeit zurückzureisen. Zu Beginn galt es als erste Aufgabe, auch wie Römer auszusehen: Also wurden die Farbstifte, Goldbänder und Stoffe zusammen gepackt und eine Tunika und Toga mit Gürtel hergestellt. Aus Haarreifen und Lorbeerimitaten wurden anschließend ansehnliche Kopfschmucke gebastelt, was die Verkleidung erst komplett machte. Am zweiten Tag kam es zu großen Festspielen, welche die Kinder gemeinsam mit den ErzieherInnen in verschiedenen Spielstationen aufgebaut haben. Neben Wagen- und Pferderennen, traditionellen römischen Spielen, Dosenwerfen und motorischen Spieleinheiten war das „Süßigkeitenkatapult“ das Highlight der Festspiele. Dieses katapultierte, nach einem erfolgreichen Wurf auf ein Ziel, nämlich Süßigkeiten zurück zu dem Sieger-Schützen. Am letzten Tag wurden am Vormittag, gemeinsam mit Erika Hömmerich, traditionell römische Utensilien getöpfert: Neben Schalen und Vasen wurden auch Deko-Gegenstände getöpfert und boten einen Einblick in dieses alte Handwerk. Zwischenzeitlich wurden mit den Kindern, die bereits fertig getöpfert hatten, Lederbeutel für ihre Habseligkeiten hergestellt, bevor am Nachmittag der „Circus Maximus“ eröffnet, welchen die Kinder selbstständig organisierten: Die Wettkämpfe „Wagenrennen mit Zeitstoppen“ und „Schwertkampf mit Schaumstoffschwertern“ wurden von den Kindern, mit den Materialien des Spielmobiles, aufgebaut und die Wettkämpfe anschließend ausgetragen. Mit diesem letzten Highlight endete die Ferienwoche schließlich, bevor die Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden.
Weitere Infos finden Sie unter www.jukuba-BadBreisig.de.
