Allgemeine Berichte | 18.09.2024

Tag des offenen Denkmals lockte viele historisch Interessierte nach Lahnstein

Acht Denkmäler öffneten ihre Pforten

Das Team der ehemaligen Jerusalem’s Apotheke freute sich, die historischen Räume erstmals als Museum zu präsentieren.  Foto: Bernd Geil / Stadtverwaltung Lahnstein

Lahnstein. Der Tag des offenen Denkmals wurde auch in Lahnstein sehr gut angenommen – alle acht angebotenen Sehenswürdigkeiten fanden durchweg guten Zuspruch. So ließen sich etwa 80 Personen die altehrwürdige Johanniskirche bei Führungen des Förderkreises erklären. Anschließend gab es als besonderes Highlight ein Konzert mit dem Tenor Walter Castillo und seinen Freunden, das viele Zuhörer in den Bann zog.

Auch auf dem Allerheiligenberg konnte sich der Förderkreis Allerheiligenbergkapelle über viele Interessierte freuen und war gerne bereit, die vorgesehene Dauer der angebotenen Führungen mal zu verlängern, um alle Fragen zu den Werken des Altarbildhauers Caspar Weis, zur Baugeschichte der Kapelle, zur Bedeutung und Geschichte der Rosenkranzstationen und zur vielfältigen Tätigkeit des Fördervereins zu beantworten.

In Oberlahnstein war die ehemalige Jerusalem‘s Apotheke erstmals als Museum zu besichtigen. Die langjährige Apothekerin Doris Schlosser und ihr ehemaliges Team führten durch die Räume und erklärten die pharmazeutischen Gerätschaften. Am Tagesende hatte Schlosser über 250 Besucher gezählt. Die meisten waren äußerst wissbegierig, stellten Fragen, wozu was gebraucht wurde und waren zugleich erstaunt darüber, was sich aus den letzten 156 Jahren auch in den Hinterräumen der Apotheke erhalten hat.

Erstaunt zeigten sich auch viele interessierte Besucher vom Wasserturm beim ehemaligen Güterbahnhof. Die Besitzerfamilie erläuterte gerne, wozu das erhaltene Interieur rund 60 Jahre diente. Sie zeigte, was bisher unternommen wurde, um hier Ferienwohnungen einzurichten und verwöhnte die Besucher mit selbstgebackenem Kuchen.

Entlang der Hintermauergasse tasteten sich auch viele Nicht-Lahnsteiner von Turm zu Turm vor: Der Pulverturm bei der Lahnsteiner Brauerei, das Stadtmauerhäuschen und der Hexenturm wurden von vielen das erste Mal bestiegen.

Zudem zeigte der Förderkreis Stadtmauerhäuschen in der Hintermauergasse 19 nicht nur die Räume des an die Stadtmauer angebauten Fachwerkhauses, sondern auch viele Einrichtungsgegenstände, die von Lahnsteiner Bürgern gestiftet wurden. Mit der Aktion „Gut behütet“ waren zudem zahlreiche historische Hüte und Kopfbedeckungen vom Damenhut bis zur Sturmhaube, vom Arbeitshelm der Firma Müll-Wagner bis zur Ehrenelferratskappe zu bestaunen.

Auch Teile des Martinsschlosses waren zu besichtigen. Experte Michael Eisenbarth erläuterte die Baugeschichte und zeigte einige Innenräume wie den Rittersaal und den Weinsberger Turm, die sonst verschlossen sind. Und die Crew des Fastnachtsmuseums freute sich ebenfalls über den regen Zuspruch, denn je mehr Attraktionen nach Lahnstein locken, desto größer ist der Besucherandrang auch in ihrem Museum.

Die ehrenamtlich Engagierten freuten sich sehr über das rege Interesse der vielen Besucher und versprachen, im nächsten Jahr wieder beim Tag des offenen Denkmals dabei zu sein.

Pressemitteilung der

Stadt Lahnstein

Auch Rhein-Lahn-Nixe Sarah I. besuchte das Stadtmauerhäuschen. Foto: Julia Jaeger

Auch Rhein-Lahn-Nixe Sarah I. besuchte das Stadtmauerhäuschen. Foto: Julia Jaeger

Das Team der ehemaligen Jerusalem’s Apotheke freute sich, die historischen Räume erstmals als Museum zu präsentieren. Foto: Bernd Geil / Stadtverwaltung Lahnstein

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Anzeige Uhren Vintage
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NoWi
10 Jahre NoWi
Grünpflegedienst
Zukunft trifft Tradition KW 18
125 jähriges Jubiläum Moses - Aktionsanzeige
Empfohlene Artikel
Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
67

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Die Vierklässler entdecken die Römerwelt.  Fotos: Grundschule Rheinbrohl
39

Rheinbrohl. Ein außergewöhnliches Projekt voller Entdeckungen, Abenteuer und lebendiger Geschichte liegt hinter den vierten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl. In den vergangenen Wochen verwandelte sich der Unterricht in eine kleine Römerwelt. Im Rahmen eines umfangreichen Römerprojekts tauchten die Kinder tief in das Leben der alten Römer ein und erfuhren Geschichte nicht nur aus Büchern, sondern mit allen Sinnen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Von links: ehemalige Tolitäten Josephine Müller und Julia Richter, neue Tolitäten Ann-Kathrin Bretz, Carolin Stieffenhofer und Lilli Karbach, erster Vorsitzender der Heimatfreunde Güls Christoph Müller und Ortsvorsteher Hans-Peter Ackermann. Foto: SCH
51

Carolin Stieffenhofer und ihren Prinzessinnen Ann-Kathrin Bretz und Lilli Karbach übernahmen das Zepter

Feierliche Eröffnung des Blütenfestes Güls mit Proklamation der neuen Blüten- und Weinkönigin

Koblenz-Güls. Wenn die Weinberge an der Mosel nach und nach wieder grün werden und im ganzen Umland auf den Höhen die Kirschbäume die Landschaft in ein weiß blühendes Meer verwandeln, ist es wieder so weit: Im Koblenzer Stadtteil Güls, dem Tor zur Mosel, beginnt endlich wieder das Blütenfest, welches rund um den ersten Mai gefeiert wird!

Weiterlesen

Rund ums Haus
Holz Loth-Entsorgung
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Dauerauftrag 2026
Dachdecker (m/w/d)
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Innovatives rund um Andernach
Heizöl/Diesel/Holzpellets
Zukunft trifft Tradition KW 18
10 Jahre Nowi
Innovatives rund um Andernach
Zukunft trifft Tradition KW 18
Biergarteneröffnung
Zukunft trifft Tradition KW 18
Jubiläum
Arbeiten bei van roje
Image
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Löhr Meckenheim