Geschichtsverein Unkel
Adenauer in Unkel
Rhöndorf. In einer gemeinsamen Veranstaltung von Geschichtsverein Unkel und Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Rhöndorf unter der Überschrift „Konrad Adenauer im Dritten Reich. Unterstützer in schwerer Zeit“ und in Anwesenheit von Konrad Adenauer (Enkel) hält Wolfgang Ruland vom Geschichtsverein den Vortrag: „Zuflucht in Unkel, Konrad Adenauers Exil 1935/1936“. Der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer wurde 1935 von den nationalsozialistischen Machthabern aus dem Regierungsbezirk Köln ausgewiesen. Von Oktober 1935 bis April 1936 suchte Adenauer deshalb im Unkeler PAX-Heim Zuflucht, wo er sich vornehmlich mit Erfindungen, wie etwa dem „elektrischen Insektentöter“ beschäftigte. Der Vortrag erläutert, wie es zu der Ausweisung kam und was sich genau in Adenauers Unkeler Zeit abspielte.
Im Rahmen der Veranstaltung kommt es zur Übergabe von handgeschriebenen Briefen an die Adenauer-Familie, die Ehefrau Gussie Adenauer an die Familie Giesen verfasst hat und die von Marianne Over, der Großnichte von Adenauer-Unterstützer Joseph Giesen, entdeckt wurden.
Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 14. Januar, 14:30 Uhr, im Seminarraum des Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Konrad-Adenauer-Str. 8C, Bad Honnef-Rhöndorf. Der Eintritt ist frei.
