Tierseuche: Für Menschen ist die ASP ungefährlich
Afrikanische Schweinepest im Westerwaldkreis bisher nicht ausgebrochen
Westerwaldkreis. Das aktuelle Ausbruchsgeschehen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Südhessen – ausgehend vom Kreis Groß-Gerau – und in Rheinland-Pfalz (mit zurzeit insgesamt 25 ASP-Nachweisen bei Wildschweinen in den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms) ist derzeit medial präsent. Der Westerwaldkreis und die ihn umgebenden Kreise sind bisher aber nicht betroffen.
Bei der ASP handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche, die Haus- und Wildschweine befällt. Für Menschen und andere Tierarten ist sie ungefährlich. Übertragen wird das Schweinepestvirus direkt durch Kontakt mit infizierten oder verendeten Schweinen, durch die Aufnahme von erregerhaltigem (rohen) Schweinefleisch/Schweinefleischerzeugnissen oder durch indirekte Übertragung (unter anderem Kontakt mit kontaminierten Ausrüstungsgegenständen, Futtermittel, Einstreu). Die Infektion verläuft bei den betroffenen Schweinen in der Regel tödlich. Ein Impfstoff gegen die ASP steht bislang nicht zur Verfügung.
Ausschlaggebend für die Bekämpfung eines jederzeit auch im Westerwaldkreis möglichen ASP-Ausbruchs ist die Früherkennung in der Wildschweinpopulation. Dazu müssen alle tot aufgefundenen Wildschweine sowie alle krank oder verhaltensauffällig erlegten Wildschweine im Landesuntersuchungsamt (LUA) Koblenz auf ASP untersucht werden. Seit Jahresbeginn ist diese Untersuchung bei insgesamt 41 Tieren jeweils mit negativem Ergebnis erfolgt.
Die Hausschweinebetriebe sind gehalten, ihre Biosicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung einer möglichen Seucheneinschleppung zu verstärken. Dazu zählen unter anderem die Haltung der Schweine in einem fest umschlossenen Stall oder bei Auslaufhaltung die doppelte (wildschweinsichere) Einzäunung, der Zukauf von Schweinen nur aus kontrollierten Haltungen, stallspezifische Schutzkleidung sowie die wildschweinsichere Lagerung von Futtermitteln und Einstreu.
Um für den Krisenfall gerüstet zu sein, wurde zudem schon vor Jahren im Westerwaldkreis unter Federführung der Veterinärverwaltung eine lokale ASP-Sachverständigengruppe gebildet, die sich regelmäßig trifft und die bei Bedarf erweitert wird. Derzeit gehören ihr Vertreter der Jagd- und Landwirtschaftsbehörde, des Katastrophenschutzes, der drei Forstverwaltungen, der Jagd und der Landwirtschaft an.
Entdecken Bürgerinnen und Bürger bei einem Spaziergang zufällig ein totes Wildschwein, sollten sie die Veterinärverwaltung unter veterinaeramt@westerwaldkreis.de informieren. Die nähere Umgebung des Fundortes sollte gemieden und der Tierkörper nicht angefasst werden. Gern beantwortet das Veterinäramt auch etwaige Rückfragen zu ASP.
Pressemitteilung Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
Weitere Themen
Artikel melden
Ahrtal-Flut: Klageerzwingungsantrag gegen ehemaligen Landrat nicht zulässig
- Anne: Ein Faustschlag mitten ins Gesicht und ein Dolchstoß mitten ins Herz aller Flutopfer…nicht nur der Toten und deren Angehörigen und Freunden, sondern insbesondere der unzählig vielen traumatisierten Menschen...
- Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
Vermisste Frau aus dem Kreis Ahrweiler ist Opfer eines Tötungsdelikts
- Anne: Es ist das kalte Grauen. Wahrscheinlich denkt sich der Täter in Anlehnung an den Mordprozeß im Fall Anna K. aus Gimmigen mit einem ähnlich milden Urteil davon zu kommen. In was für einer Zeit leben wir...
Wir bringen Berufskraftfahrer schneller in den Job
- Graf: Ja, sehr GUT Ukraine, ist doch bekannt , dass koruptestes Land in Europa ist. Mit den Politiker, sind unsere bezahlt worden? Wunderbar !
Ringrocker sollten sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen:
Rock am Ring 2026: Heißer Tipp abseits der Bühnen!
Nürburgring. Pünktlich zu Rock am Ring 2026 erwartet die Festivalbesucher eine besondere Überraschung: Die US-Rockband Linkin Park bringt eine zeitlich begrenzte Sonderausstellung exklusiv an den Nürburgring. Die Ausstellung gewährt seltene Einblicke in die Geschichte einer der erfolgreichsten Rockbands der vergangenen Jahrzehnte und präsentiert zahlreiche Originalstücke aus verschiedenen Schaffensphasen der Gruppe.
Weiterlesen
Die 4. Klassen auf Zeitreise zur Ehrenburg
Ritter, Burgen und spannende Abenteuer
Rheinbrohl. Zum krönenden Abschluss ihrer Grundschulzeit unternahmen die 4. Klassen einen ganz besonderen Ausflug zur Ehrenburg. Passend zum Unterrichtsthema „Ritter und Burgen“ tauchten die Kinder dort tief in das Leben des Mittelalters ein und erlebten einen aufregenden Tag voller Spiel, Spannung und Geschichte.
Weiterlesen
Verkehrssicherheit für die Erstklässler der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl
Sicher unterwegs mit ADACUS
Rheinbrohl. Wie verhalte ich mich richtig an einer Straße? Worauf muss ich beim Überqueren einer Fahrbahn achten? Und warum ist Aufmerksamkeit im Straßenverkehr so wichtig? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Erstklässler der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl im Rahmen des ADACUS-Verkehrssicherheitsprogramms der ADAC Stiftung.
Weiterlesen
