Scheckübergabe vom Hospizlauf in Trier
Akteure sammelten 35.000 Euro
Strecke: 200 Kilometer zwischen Koblenz und Trier
Trier/Cochem-Zell. Zum 14. Mal gab es im Juli im Landkreis Cochem-Zell eine Benefiz-Veranstaltung der besonderen Art: Am 7. und 8. Juli machten sich Läufer, Radler und Inline-Skater bei brüllender Hitze vom Deutschen Eck in Koblenz auf in Richtung Trier, um sich für das Hospizhaus in der Ostallee zu engagieren. Auf der linken und rechten Flussseite ging es moselaufwärts, wobei unter anderem in Moselkern, Pommern, Cochem, Ellenz-Poltersdorf, Bullay und vor allem in Zell Service-Stationen waren, die die Sportler mit Snacks, Wasser, Tee und anderen Nahrungsmitteln versorgten.
Der Erlös der Aktion, der durch Spenden und Verkaufsaktionen erzielt wird, geht zu 100 Prozent an das Hospizhaus in Trier und soll dazu beitragen, totkranken Menschen ein würdiges Sterben zu ermöglichen. Hierfür muss das Hospizhaus jährlich rund. 60.000 Euro selbst aufbringen.
400 Läufer und Radfahrer waren schließlich nach über 200 Kilometer am 8. Juli 2017 um ca. 12 Uhr am Hospizhaus in Trier (Ostallee 67), wo sie frenetisch von Angehörigen und Fans erwartet wurden. Dabei konnte die Benefiz-Veranstaltung 1033 Teilnehmer in diesem Jahr insgesamt aufweisen. 2016 waren es noch 750 Akteure und 2015 „nur“ 650 Sportler gewesen.
Mit der Rekordsumme von 35.000 Euro wurde in diesem Jahr ein Superergebnis erzielt. (2016 waren es 25.000 Euro, 2015 32.000 Euro, 2014 23.000 Euro). Jetzt wurde der obligatorische Scheck an die Verantwortlichen des Trierer Hospizhauses übergeben. Weitere Infos zu dieser beispiellosen Initiative unter: www.hospizlauf.de
Wie die Veranstalter mitteilen, gibt es auch im nächsten Jahr wieder einen Hospizlauf, der erneut entlang der Mosel geplant ist. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits jetzt. MT
Die Organisatoren des 14. Trierer Hospizlaufes übergaben jetzt den Spendenscheck über 35 000 Euro an die Mitarbeiter des Hospizhauses in der Ostallee. Hier wird Todkranken ein würdiges Sterben und den Angehörigen der Aufenthalt bei ihren Lieben ermöglicht.Foto: MT Foto: Holger Teusch, Unterm Bergfried
