Allgemeine Berichte | 12.01.2024

Erste Bilanz der Veranstalter zur Kundgebung der Bauern und Winzer

Aktionswoche gegen die Steuerpläne der Bundesregierung läuft weiter

 Foto: SCH

Kreis Ahrweiler. Der Kreisbauern- und Winzerverband Ahrweiler zeigt sich hoch zufrieden mit dem Ablauf seiner Kundgebung gegen die Steuerpläne der Bundesregierung sowie der vorangegangenen TraktorenSternfahrt aus den verschiedenen Richtungen des Kreisgebietes nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Trotz der angespannten Stimmung und den Zukunftsängsten auf manchen Höfen gab es von den Teilnehmenden einen friedlichen Protest. Die Veranstaltung verlief unfallfrei und die Verkehrsbehinderungen hielten sich insgesamt betrachtet in Grenzen. Die Verantwortlichen danken den Ahrweiler Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld und ihr Verständnis. Besonders erfreulich waren die vielen Solidaritätsbekundungen aus der Bevölkerung sowie von den Vertretern aus Mittelstand und Handwerk. Großer Dank und großes Lob gehen überdies an die Behörden der Kreisverwaltung und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie an die Polizei. Die Zusammenarbeit mit den Ordnungshütern verlief jederzeit offen und konstruktiv.

Allen Rednerinnen und Rednern, insbesondere den externen Gästen, dankt der Bauern- und Winzerverband für ihr jeweiliges Statement auf dem Podium. Bei der Rednerauswahl war es dem Veranstalter wichtig, dass verschiedene Positionen zu dem inhaltlichen Anliegen des bäuerlichen Berufsstandes vorgetragen werden. Es sei absehbar gewesen, dass die eine oder andere Äußerung bei den teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern auch für Unmut sorgen dürfte und diese ihre Emotionen umgehend kundtun würden. Dieses gehöre zum demokratischen Diskurs und wäre überwiegend fair verlaufen, konstatieren die Organisatoren der Kundgebung. Die Reden der Gäste hätten gezeigt, dass die Gespräche zwischen Landwirtschaft bzw. Weinbau und den politischen Entscheidungsträgern künftig intensiviert werden müssten, um aufzuzeigen, worum es dem Berufsstand mit seinen aktuellen Aktionen konkret ginge. Nach Auffassung des Verbandes scheinen die für seinen Berufsstand wirklich wichtigen Belange und Forderungen in der Politik zum Teil noch gar nicht vollständig angekommen zu sein. Ein Verständnis für die von Landwirten und Winzern gesetzten Prioritäten sei aber wichtig, wenn gemeinsam gesetzte Ziele wie beispielsweise zu den Themen Hochwasserschutz und Flächenverbrauch im Kreis Ahrweiler konstruktiv angegangen werden sollten.

Die Aktionswoche des Bauern- und Winzerverbandes läuft noch bis zum kommenden Montag, 15. Januar 2024. An dem Montag findet in Berlin eine Abschlusskundgebung unter Teilnahme von Bäuerinnen und Bauern aus ganz Deutschland statt. Im Laufe dieser Woche kommen Vertreter der Bauern und Winzer noch mit verschiedenen Repräsentanten aus der Bundes-, Landes- und Kreispolitik zusammen, um im Dialog über die Inhalte der agrarpolitischen Forderungen zu diskutieren.

Für den kommenden Samstag (13. Januar 2024) sind an verschiedenen Örtlichkeiten im Kreisgebiet Mahnfeuer seitens einiger landwirtschaftlicher Ortsverbände geplant.

Pressemitteilung Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V. Kreisverband Ahrweiler

Foto: SCH

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