Allgemeine Berichte | 13.02.2026

CDU-Abgeordnete informieren sich über Zukunftsaufgaben

Alsberg-Kaserne Rennerod nimmt beim Sanitätsdienst weiter wichtige Aufgaben wahr

Die Zukunftsaufgaben im Blick (v.l.n.r.) Dennis Krämer, Michael Wäschenbach MdL, Georg Reitz, Harald Orthey MdB, Hans-Jürgen Neumüller, Dr. Marlon Bröhr MdB, Timo Olbrich, Karl-Heinz Boll, Gerrit Müller, Dr. Kai Müller.

Rennerod. Bei einem Besuch des Sanitätsregiments 2 „Westerwald“ informierten sich die CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Marlon Bröhr und Harald Orthey über aktuelle Herausforderungen, künftige Aufgaben und die Anliegen von Führung und Mannschaft. Ziel ist es, die Chancen des in der Region fest verankerten Standorts weiter auszubauen.

Der stellvertretende Kommandeur, Oberstleutnant Timo Olbrich, begrüßte neben den Bundestagsabgeordneten auch den Landtagsabgeordneten Michael Wäschenbach, Bürgermeister Gerrit Müller sowie Dr. Kai Müller und Karl-Heinz Boll als Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion. Oberstleutnant Olbrich erläuterte ausführlich die laufenden strukturellen Veränderungen im Zuge der geplanten Umwandlung des Regiments in ein Sanitätsbataillon. Rennerod werde dabei weiterhin eine tragende Rolle übernehmen.

Baumaßnahmen geplant

Ein Schwerpunkt des Austauschs waren die geplanten baulichen Maßnahmen. Sie sollen sicherstellen, dass Ausbildung und Materiallagerung langfristig gewährleistet bleiben. Oberstleutnant Dennis Krämer stellte den aktuellen Planungsstand vor, der insbesondere die Nutzung noch verfügbarer Freiflächen im Kasernenbereich umfasst. In die Überlegungen einbezogen wird auch das frühere Lager Stegskopf.

Gerade dort sieht Oberstleutnant d. R. Georg Reitz erhebliches Potenzial für die derzeit entstehende Liegenschaftsreserve der Bundeswehr. Trotz der Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bieten der Verbund aus Alsberg-Kaserne Rennerod, Lager Stegskopf-Daaden und dem nahegelegenen Siegerland-Flughafen zusätzliche Möglichkeiten. Bürgermeister Müller sagte der Bundeswehr kommunale Unterstützung zu, und auch MdL Wäschenbach befürwortete die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur am Stegskopf.

Wahlkreisabgeordneter Harald Orthey betonte die Notwendigkeit eines konsequenten Bürokratieabbaus, um Planungs- und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Oberstleutnant d. R. Hans-Jürgen Neumüller bestätigte, dass langwierige Genehmigungsverfahren derzeit ein wesentliches Hindernis für die zügige Stärkung der Verteidigungsfähigkeit darstellen.

Mobile Notfallklinik

Zum Abschluss des Besuchs führte das Regiment die mobile Notfallklinik vor, die zu Ausbildungszwecken aufgebaut ist. Oberfeldarzt Lippemeier, Kompaniechef der 4. Kompanie des Sanitätsregiments 2 und das eingesetzte Fachpersonal demonstrierten den aktuellen medizinischen Standard und gaben Einblicke in zukünftige Entwicklungen. Neben der Ausbildung vor Ort sei der enge Austausch mit dem Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz von großer Bedeutung, betonte die Führung.

Dr. Marlon Bröhr, Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Sanitätsdienst, dankte für den offenen und fachlich fundierten Dialog, den er gerne in seine Arbeit im Verteidigungsausschuss einbeziehen wolle.

Oberstleutnant Olbrich zog ein positives Fazit: Die Bundeswehr in Rennerod verfüge über „eine motivierte Mannschaft, die Zukunftslösungen mitentwickelt und bereit ist, diese im Interesse einer verbesserten Verteidigungsfähigkeit umzusetzen.“

Pressemitteilung MdB Harald Orthey

Die Zukunftsaufgaben im Blick (v.l.n.r.) Dennis Krämer, Michael Wäschenbach MdL, Georg Reitz, Harald Orthey MdB, Hans-Jürgen Neumüller, Dr. Marlon Bröhr MdB, Timo Olbrich, Karl-Heinz Boll, Gerrit Müller, Dr. Kai Müller. Foto: Stabsunteroffizier Daniel Otto

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Anzeige LebensKunstMarkt Remagen 2026
Tank leer?
EM-Anzeige
Stellenanzeige Schießstand Aufsicht
Empfohlene Artikel
Ullrich Remus stellt alle Facetten der Ehrenbreitsteiner Kultur in seinem Outfit dar. Foto: SCH
755

Koblenz. Ehrenbreitstein hat seine eigene Kultur! Hier befindet sich, wie nirgendwo anders in Koblenz, auf kleinstem Raum Klein- und Handwerkskunst, Musik, Offline-Kunst und Galerien in den Straßen, Gassen und Häusern des rechtsrheinischen Stadtteils unterhalb der Festung und rund um den Kapuzinerplatz. In diesem Jahr bietet die Bürgergruppe, der Ortsring Ehrenbreitstein, wieder großes Programm über drei Tage.

Weiterlesen

Feuerwehr und Ordnungsamt bei einer Einsatzbesprechung. (Symbolfoto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr)
378

Dernau. In Dernau konnte eine im Rahmen von Wiederherstellungsmaßnahmen an der Ahr entdeckte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft werden. Der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz entschärfte die am 11. Juni 2026 gefundene Bombe ohne Zwischenfälle, wodurch keine Gefahr mehr besteht und sämtliche vorherigen Warnmeldungen aufgehoben sind. Der 250 kg schwere Sprengkörper, der...

Weiterlesen

Schönste Rosen blühen in Löhndorf. Foto: ROB
222

Wer nach Löhndorf, einem Ortsteil von Sinzig, kommt, merkt schnell: Dieses Dorf hat nicht nur Zukunft, sondern auch eine beeindruckende Vergangenheit. Gleich dreimal wurde der rund 1.300 Einwohner zählende Ortsteil mit der Goldmedaille im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet. Doch Auszeichnungen allein machen noch kein liebenswertes Dorf aus. Es sind vor allem die Menschen, die Löhndorf seinen besonderen Charme verleihen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Daniel Ferber ist zwischenzeitlich überregional bekannt. Mit seiner Hymne „Kowelenz“ landete er bereits vor Jahren einen Überraschungs-Erfolg. Mit der Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“ gibt er erneut eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt ab.
758

Mundart-Sänger Daniel Ferber mit neuem Projekt:

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“

Koblenz. Das Jahr 2006 ist vielen Koblenzern in guter Erinnerung: nicht nur durch das deutsche „Sommermärchen“, sondern auch durch ein ganz besonderes Projekt. Unter dem Motto „Dau bes Kowelenz“ produzierten Dirk Zimmer und das Café Hahn ein Kultvideo. Der bekannte Koblenzer Mundart-Sänger hat sich dieses Video vor einigen Wochen durch Zufall noch einmal angeschaut. Spontan entstand bei ihm die Idee, das Projekt in moderner Form neu aufzulegen und weiterzudenken.

Von Horst Hohn aus Mülheim-Kärlich

Weiterlesen

Der CDU-Landtagsabgeordnete Philip Rünz vor Ort am Peter-Altmeier-Ufer: Die neuen Fahrbahnschwellen mit beidseitigen Durchlässen für den Radverkehr ersetzen die zuvor kritisierten Einengungen.
106

Koblenz. Die Anpassungen der Verkehrsführung am Peter-Altmeier-Ufer sind fürs Erste abgeschlossen. Die Stadt Koblenz hat damit Maßnahmen umgesetzt, die den Kernforderungen der Petition von Philip Rünz weitestgehend entsprechen. Für den CDU-Landtagsabgeordneten und Stadtrat ist das auch ein Erfolg der Bürgerinnen und Bürger, die die Petition mit rund 1.400 Unterschriften unterstützt haben. „Diese Verbesserungen zeigen, dass Bürgerbeteiligung wirkt.

Von Büro Philip Rünz MdL aus Koblenz

Weiterlesen