Allgemeine Berichte | 23.03.2020

NABU Rengsdorf informiert

Amphibienschutzzäune zeigen Wirkung

Die wandernden Amphibien werden beim Versuch, auf dem Weg von ihren Winterquartieren zu ihren Laichgewässern zu gelangen, durch die Schutzzäune am Überqueren der Straßen gehindert und zu den in den Boden eingelassenen Fangeimern geleitet. Fotos: Petra Steinhauer

Rengsdorf. Die Errichtung von insgesamt vier Amphibienschutzzäunen durch die NABU-Gruppe Rengsdorf Ende Februar zeigt Wirkung: Die ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Naturschützer konnten am Amphibienschutzzaun in Hardert seit Monatsbeginn knapp 200 Amphibien vor dem Straßentod retten, an der Sayntalstraße zwischen Kausen und Breitenau, an der aktuell drei NABU-Schutzzäune stehen, waren es bislang sogar 1.200 Exemplare. Die wandernden Amphibien werden beim Versuch, auf dem Weg von ihren Winterquartieren zu ihren Laichgewässern zu gelangen, durch die Schutzzäune am Überqueren der Straßen gehindert und zu den in den Boden eingelassenen Fangeimern geleitet. Die Naturschützerinnen und Naturschützer kontrollieren die Eimer mehrmals täglich auf Amphibien und tragen diese dann sicher über die Straße, damit sie ihre Wanderung fortsetzen können. Weil zwischen Kausen und Breitenau bereits die ersten Rückwanderer beobachtet wurden, wird die NABU-Gruppe Rengsdorf hier in Kürze auch auf der anderen Straßenseite einen Amphibienschutzzaun errichten. Aufgrund des hohen Amphibienaufkommens und vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer hat der NABU Rengsdorf kurzentschlossen weiteres Zaunmaterial mit Vereinsmitteln angeschafft. Am häufigsten befinden sich Erdkröten in den Fangeimern, aber auch Teichmolche, Bergmolche und Grasfrösche sind aktuell auf Wanderschaft. Ehrenamtliche NABU-Mitglieder sind zurzeit auch in Ehlscheid unterwegs, wo jährlich durchschnittlich gut 1.000 Tiere per Hand eingesammelt und sicher über die Straße getragen werden.

Personen, die sich für den Amphibienschutz interessieren, können sich unter der Telefonnummer 02602-970133 oder per E-Mail über info@nabu-westerwald.de bei der NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald melden.

Die ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Naturschützer konnten am Amphibienschutzzaun in Hardert seit Monatsbeginn knapp 200 Amphibien vor dem Straßentod retten.

Die ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Naturschützer konnten am Amphibienschutzzaun in Hardert seit Monatsbeginn knapp 200 Amphibien vor dem Straßentod retten.

Die wandernden Amphibien werden beim Versuch, auf dem Weg von ihren Winterquartieren zu ihren Laichgewässern zu gelangen, durch die Schutzzäune am Überqueren der Straßen gehindert und zu den in den Boden eingelassenen Fangeimern geleitet. Fotos: Petra Steinhauer

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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