„Escher Wend“ mutierte zum närrischen Orkan
Amüsante und farbenfrohe Vielfalt begeisterte die Narrenschar
Kaisersesch. Die närrischen Alaaf-Rufer und bekennenden Jünger des Karnevalsverein Escher Wend präsentierten sich auch nach zwei Jahren Spaßabstinenz auf und vor der Bühne mit viel neuem Elan und frischem Esprit. Daran ließen von Beginn an weder die trefflich agierenden Bühnenakteure noch die gut gelaunten Narrhalla-Gäste irgendwelche Zweifel aufkommen. Selbst dem etatmäßigen Sitzungspräsidenten Markus Laux hatte die unfreiwillige Narrenpause augenscheinlich nicht geschadet, denn er wusste bereits nach dem ersten Tusch die schwungvolle und amüsante Marschrichtung des Narrenspektakels vielversprechend vorzugeben.
Dies sah zunächst den Einmarsch der Kinder-, Jugend- und Funkengarde in Begleitung des Elferrats, bevor nach einem dreifachen Esch Alaaf vielstimmig „Das Herz schlägt für den Escher Wend“ als Mottolied 2023 erklang. Ihren Ehrenplatz in der Bütt hat sich Brunhilde Schmidt beim KV Escher Wend längst gesichert, in der sie erneut als „Dorftratsch“ die Nachbarschaft spitzzüngig durch den Kakao zog. Selbst ihr Göttergatte kam bei ihren kräftig ausgeteilten Verbalmaulschellen nicht ungeschoren davon.
Sein närrisches Debüt als „Sitzungspräsident unter Alkoholeinfluss“ gab Frank Barzen, der bei seinem zungenschweren Bühnenpalaver heftigen Bierkonsum und damit einhergehende Sprachdefizite amüsant verkaufen konnte. Nils und Jens Schönlau waren als Debütanten auf dem Escher Narrenparkett das (un-)einige Brüderpaar bei einem ulkigen Zwiegespräch, welches laut Präses Markus Laux bei künftigen Veranstaltungen Lust auf mehr macht. Angesagtes Liedgut aus den Charts offerierten auch heuer die „Prisoners“, wobei sie die eigentlichen Texte durch eigene lustige über das Kaisersescher Stadtgeschehen ersetzten: „Zu viele Plätze, Brunnen und Denkmäler gibt es zu sehn - nur unsere Kirmes, die lässt man untergehn!“
Neben ihrem flotten Gardetanz erfreute die Kinderfunkengarde überdies mit einem sehenswerten Dschungel-Showtanz, während die rot-weißen Gardefunken um ihr neues Mariechen Isabelle Tullius, überdies mit einem rassigen Showtanz als musikalische Zeitreise durch 90er-Jahre aufwarten konnten. Die Escher Kultgruppe „City Boys“ setzte wieder auf kurzweilige Show-, Sketch- und Musikunterhaltung mit durchweg amüsanten Komik-Episoden, die regionale wie überregionale Ereignisse närrisch beleuchteten bzw. in Frage stellten. Ins Paradies entführten „Eva und die Schlange“, alias Daniela Schäfer und Birgit Abel. Sie stellten mit wohl platziertem Wortwitz fest, dass auch hier nicht alles Gold ist was glänzt.
Gut vier Stunden präsentierten die rund 60 Escher Bühnenaktiven in 2023 ein flottes Narrenprogramm, das einmal mehr durch amüsante, farbenfrohe und kurzweilige Vielfalt bestach und die ausgelassen feiernde Narrenschar durchweg begeisterte. TE
KV-Urgestein Brunhilde Schmidt gab einmal mehr die berühmt-berüchtigte Escher Dorftratsch mit losem Mundwerk.
Den labernden Sitzungspräsidenten mit schwerer Zunge gab heuer Frank Barzen bei seinem Escher-Wend-Debüt.
Die engagierte Oldie-Truppe der Prisoners versah bei ihrem Auftritt bekanntes Liedgut mit eigenen amüsanten Texten.
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