„Initiative Rheinbreitbach 2030“ lud zum Kinderspielefest ein
An acht Stationen waren Geschick und Balance gefragt
Über mangelnde Resonanz konnten sich die Organisatoren nicht beklagen - Wiederholung ist geplant
Rheinbreitbach. Im Februar vor zwei Jahren hatte sich auf Anregung von Thomas Napp die von politischen Parteien unabhängige „Initiative Rheinbreitbach 2030 - ein Dorf geht in die Zukunft“ gegründet. Zum Ziel gesetzt hat sie sich Ideen zur Ausgestaltung und Verschönerung des Ortes auszuarbeiten und auch umzusetzen. Am Sonntag lud sie mit den Cheforganisatoren Barbara Witecy und Bernd Seiler-Rehling zu einem ersten Kinderspielefest auf das viel zu selten genutzte Areal rund um das Bodendenkmal „Untere Burg“ ein. „Hier haben wir insgesamt acht Stationen aufgebaut, die von den Teilnehmern durchlaufen werden müssen und an denen sie Punkte sammeln können. Helfer, die diese vor Ort auf große Sonnenblumen-Buttons eintragen, haben wir genug, jetzt müssen nur noch die Kinder kommen“, so Barbara Witecy. Das Fest sei „ein Versuchsballon“, baute sie überzogenen Erwartungen hinsichtlich der Resonanz vor.
Die aber war überaus erfreulich. Kaum dass die Helfer von einem Rundgang über den Parcours an Start und Ziel auf dem Renesseplatz wieder angekommen und Bernd Seiler-Rehling jede Menge kühle Wasser- und Schorleflaschen vor der Hitze in Sicherheit gebracht hatte, trudelten auch schon die ersten Kinder ein. Nachdem von ihren Eltern für einen Euro der Button gekauft worden war, machten sich die meisten von ihnen jedoch noch nicht auf den Weg zu den Stationen. Zu verführerisch dufteten im Schatten der schweren Stützmauer zur Westerwaldstraße die Blechkuchen und die süßen Muffins, auf denen sich schon bunte Schmetterlinge niedergelassen hatten.
Spannende Spiele begeisterten die Kinder
Dann aber ging es los an den beiden ersten Stationen hinter der Bergwerkslore vom Virneberg, an denen Dosen-Pyramiden mit kleinen Bällen abgeschossen und dann dicke Ringe aus grober Kordel über Holzstäbe geworfen werden mussten. Weiter oben waren dann die Fußballer gefragt. Vorsichtig dribbelnd musste ein leichter Ball in vier Kreise platziert werden, bevor eine „Etage“ höher mit Kricketschlägern kleine Bälle durch Holztore geschlagen wurden. Natürlich durfte auch der Klassiker früherer Kindergeburtstage, das Sackhüpfen, nicht fehlen, dem sich auf der Nordseite der Anlage der Eierlauf anschloss, bevor nach dem Dosenstelzenlauf der Parcours im Atrium mit der Geschicklichkeits- und Balanceprüfung auf den Pedalos abgeschlossen wurde.
In der Zwischenzeit hatten die jungen Akrobaten der Circusschule Corelli aus Oberkassel, zu denen auch Frederik Rehling gehört, ihre Freiluftmanege am alten Torbogen für die Aufführung als abschließendes Highlight der Veranstaltung aufgebaut. Als Zirkusdirektor moderierte der Sohn des Mitorganisators die artistischen Darbietungen, die vom Einradfahren bis zum Tellerjonglieren reichten, bevor er selber als Zauberer zwar keine Jungfrau, dafür aber gleich drei junge Männer auf dem Renesseplatz schweben ließ. „Die Zirkusaufführung war sicher das Pünktchen auf dem ‚i‘, aber auch die Spiele haben den Kindern unheimlich viel Spaß gemacht, sodass dies heute sicher nicht die letzte Veranstaltung dieser Art hier auf diesem tollen Areal war“, versprach Bernd Seiler-Rehling am späten Nachmittag. DL
Auch Spieleklassiker wie Eierlaufen fehlten nicht.
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