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Ausflügleransturm am Wochenende in der VG Adenau erwartet

„An die frische Luft ja, aber bitte zu Hause!“

„An die frische Luft ja, aber bitte zu Hause!“

Foto: pixabay.de

02.04.2020 - 15:22

Adenau. Die im Zuge der Corona-Pandemie erlassenen Kontaktbeschränkungen verfolgen das Ziel, Kontakte zwischen Menschen möglichst zu vermeiden, umso das Risiko einer Infizierung zu minimieren bzw. zu verlangsamen. Gleichwohl darf sich jeder draußen an der frischen Luft frei bewegen. „Eine verzwickte Situation“, so Verbandsbürgermeister Guido Nisius, „denn angesichts des schönen Wetters kam es am vergangenen Wochenende stellenweise zu einem Ansturm an touristisch interessanten Punkten in der Verbandsgemeinde Adenau sowie im angrenzenden Ahrtal, insbesondere von Menschen aus den benachbarten Bundesländern.“

Da die Verbandsgemeinde vom Tourismus lebe, freue man sich grundsätzlich natürlich über jeden Besucher, der hierher komme, so der Bürgermeister. Aber in der derzeitigen Situation seien nun mal Regeln zu beachten. Nisius hat Verständnis für die Ausflügler, die sich an der frischen Luft bewegen wollen, er appelliert jedoch: „Nutzen Sie während der bundesweiten Kontaktbeschränkung zu Ihrem eigenen Schutz die Wander- und Ausflugsziele in Ihrer Heimat und fahren Sie bitte nicht in andere Gebiete und Regionen!“ Sobald die Kontaktsperre aufgehoben sei und die Lage sich wieder normalisiert habe, seien Ausflügler in der Verbandsgemeinde Adenau jederzeit wieder gerne erwünscht und willkommen, betont der Bürgermeister. Für das kommende Wochenende ist schönes Wetter vorausgesagt. Um dem zu erwartenden Andrang Einhalt zu gebieten, wurden der Stadt- sowie die Ortsbürgermeister gebeten, ihre Wanderparkplätze vorsorglich zu sperren.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler unterstützt den Appell des Bürgermeisters nachdrücklich: „Die Corona-Pandemie macht nicht vor Landesgrenzen und Feiertagen halt.“ Darüber hinaus weist der Landrat darauf hin, dass sowohl die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen aufgrund der 3. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz als auch die Einhaltung von Straßenverkehrsvorschriften bezüglich rücksichtlosen Rasern, illegales Tunen durch erhebliche Einsatzkräfte kontrolliert und konsequent geahndet werden.

Pressemitteilung der VG Adenau

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Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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