Vereinigung der Benediktiner zu Maria Laach e.V.
„Andere Klöster – andere Sitten!“
Vortragsreihe in Maria Laach; Letzter Vortrag am 10. November „Das Kloster und die Wallfahrt“
Maria Laach. Im Jahr 1130 wurde die Abtei Einsiedeln „im finstern Wald“ gegründet an der Stelle, wo der Legende nach der hl. Meinrad in einer Einsiedelei gelebt hat und von Landstreichern erschlagen worden sei. Die Kapelle, die zu seiner Ehre gebaut wurde, sollen Engel Gottes noch vor der Konsekration durch Bischof Konrad von Konstanz im Auftrag Gottes selbst geweiht haben. In der Engelweihkapelle steht die Schwarze Mutter Gottes von Einsiedeln und zieht jährlich hunderttausende von Pilgern an diesen Gnadenort, der der größte Wallfahrtsort der Schweiz ist.
Den Mönchen der Abtei Einsiedeln obliegt die seelsorgliche Verantwortung für den Wallfahrtsort, die Pfarrei Einsiedeln und das Gymnasium der Abtei.
Abt Dr. Urban Federer OSB trat nach dem Besuch der Klosterschule 1988 in das Kloster Einsiedeln ein.
Nach den theologischen Studien legte er die Profess ab und empfing die Priesterweihe und promovierte anschließend in mittelalterlicher Germanistik. Am Gymnasium lehrte er Religion, Geschichte und Deutsch und im Kloster hatte er die Funktion des Kantors inne. 2013 wurde er vom Konvent zum 59. Abt gewählt. Damit ist Abt Urban nicht nur Abt des größten Schweizer Klosters sondern auch Mitglied der Schweizerischen Bischofskonferenz, da die Abtei Einsiedeln als sog. Territorialabtei den Rang einer Diözese hat.
Wie er diese Ämter und seine Zuwendung zu seinen Mönchen und den vielen Pilgerinnen und Pilgern unter einen Hut bekommt, erzählt er uns in Maria Laach.
Der letzte Abend in der Reihe „Andere Klöster – andere Sitten“ beginnt am 10. November um 20 Uhr in der Aula der Abtei Maria Laach. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.
