Allgemeine Berichte | 24.01.2017

Zwölftes Maifelder Narrentreffen

Anke Geisbüsch erhält den Krombiere-Jeck Orden

Die Karnevalisten der KG Münstermaifeld boten den Narren in der Stadthalle ein tolles, närrisches Programm

Die neue Krombiere-Jeck Ordensträgerin Anke Geisbüsch wurde von den bisherigen Ordensträgern und dem 2. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Maifeld Franz Schmitz (vorne 2. von rechts) in die Mitte genommen.LP

Münstermaifeld. Mit dem zwölften Maifelder Narrentreffen wurde in der prall gefüllten Münstermaifelder Stadthalle die heiße Phase des Maifelder Karnevals eröffnet. Traditionell wird bei dieser alljährlichen Veranstaltung auch die höchste karnevalistische Auszeichnung dieser Region, der Krombiere-Jeck-Orden, verliehen. Diese Preisverleihung gilt als eine der karnevalistischen Höhepunkte in der Fastnachtssession. Die diesjährige Ordensträgerin heißt Anke Geisbüsch aus Mertloch, die seit vielen Jahren die Mertlocher Möhnen als Vorsitzende anführt. Aus allen Teilen des Maifelds waren die Närrinnen und Narren in die „Meensterer“ Stadthalle gekommen, um sich das von der KG Münstermaifeld zusammengestellte Programm nicht entgehen zu lassen.

Alljährlich schicken die Maifelder Karnevalsvereine ihre Abordnungen und offerieren ihre herausragenden Aktiven für ein Top-Bühnenprogramm.

Für den kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallenen Präsident Dietmar Schäfer hatte Günther Hemgesberg, Ehrenpräsident der KG „Rot-Weiß“ Münstermaifeld, die Moderation übernommen und führte routiniert und humorvoll durch die unterhaltsamen Programmpunkte. Eingangs entwickelte er mit den närrischen Gästen einen gemeinsamen Karnevalsschlachtruf für den Tag. Aufgrund der Mischung im Maifeld einigte man sich auf folgende Version: „Verbandsgemeinde – Alaaf, Krombiere Jeck – Helau, Maifeld – Maju“. Anschließend begrüßte der Moderator im einzelnen die karnevalistischen und politischen Ehrengäste. Die musikalische Begleitung der Veranstaltung übernahm die 2016 gegründete Nachwuchs-Coverband „Hot Spots“. Paul, Marvin, Janni und Marcel heißen die jungen Musikervon der Untermosel. Mit dem Einmarsch der Ordensträger, der Gardisten und Tollitäten, musikalisch begleitet von den Ochtendunger Strolchen, startete ein professionelles Feuerwerk aus Tanzdarbietungen.

Nach den Mädels der Münstermaifelder Jugendtanzgarde sorgte das Gappenacher Nachwuchs-Männerballett unter dem Motto „Las Vegas“, für eine pfiffige tänzerische und akrobatische Bühnenschau. Die „Meensterer Tanzmädscha“ sowie die Jugendgarde „Kesse Beinchen“ der Ewig Jungen Möhnen aus Welling boten dem Publikum Gardetänze vom Feinsten. Weiter ging es mit einem gelungenen Showtanz der Mädels von der DJK Ochtendung. Ohne Cowboys aber mit Tipi stürmten die „Meensterer Angels“ als Indianerinnen aus dem Wilden Westen die Narrenbühne. Direkt aus Afrika eingetroffen, überzeugten die „Dreamgirls“ aus Welling mit ihrem Showtanz.

Solotanzmariechen Franziska Noll bekam für ihren Vortrag Sonderapplaus vom Saalpublikum. Zum Abschluss der Tanzdarbietungen zauberte die Showtanzgruppe des Nauheimer Carneval Vereins mit akrobatischen Darbietungen und mit verschiedenen Kostümen „arabische Nächte“ auf die Bühne. Endlich war dann der Zeitpunkt gekommen, auf den alle Narren schon so lange gewartet hatten. Albert Pinger aus Welling, einer der Ordensträger, machte es spannend, als er mit kleinen Häppchen die Fragen nach dem diesjährigen Ordensträger beantwortete. Ohne Namen, Geschlecht und Wohnort zu verraten, sprach er von Präsident, Wagenbauer, Sänger, Büttenredner, Sitzungspräsident, Bühnengestalter und Organisationstalent. Konkreter wurden die Hinweise, als Vorträge, Elferrat sowie Gesangs- und Tanzgruppen erwähnt wurden.

Anke Geisbüsch war erstarrt und konnte es nicht glauben, als sie ihren Namen hörte. Begeisterungsrufe ihrer Mertlocher Möhnenschwestern begleiteten sie auf dem Weg zur Bühne. „Wir haben dicht gehalten, nur vier von uns wussten Bescheid“, freute sich deren Sprecherin Anne Esch über die Überraschung. In Vertretung von Bürgermeister Maximilian Mumm überreichte der Beigeordnete Franz Schmitz der verdienten Karnevalistin die höchste Auszeichnung im Maifelder Karneval. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben Möhnenschwestern und den bisherigen Ordensträgern auch Kreiswackesträger Rudi Schlegel. Die Abordnungen der Maifelder Karnevalsvereine reihten sich anschließend in die Reihe der Gratulanten ein.

Anke Geisbüsch gilt im Mertlocher Möhnenverein als ein kreatives Organisationstalent und glänzt seit 20 Jahren in den Sitzungen mit Vorträgen als Mitglied der Gesangs- und Tanzgruppe. Die Mertlocher Möhnen wissen ihren immensen Einsatz zu schätzen. Ihre Begeisterung übertrug sie auch auf die beiden Kinder, die sich ebenso wie ihr Ehemann seit vielen Jahren aktiv am Mertlocher Karneval beteiligen.

Nach der fast nicht enden wollenden Gratulationen lud der Möhnenverein Mertloch die Gäste anschließend zum gebührenden Feiern ein. Für die musikalische Unterhaltung sorgte dabei die Stadtkapelle. LP

Albert Pinger aus Welling hielt die Laudatio auf die neue Krombiere-Jeck Ordensträgerin.

Albert Pinger aus Welling hielt die Laudatio auf die neue Krombiere-Jeck Ordensträgerin.

Mit „Zauber arabischer Nächte“, zeigten die Tänzerinnen des Naunheimer Carnevalvereins einen professionellen Vortrag.

Mit „Zauber arabischer Nächte“, zeigten die Tänzerinnen des Naunheimer Carnevalvereins einen professionellen Vortrag.

Anke Geisbüsch erhält den Krombiere-Jeck Orden

Die neue Krombiere-Jeck Ordensträgerin Anke Geisbüsch wurde von den bisherigen Ordensträgern und dem 2. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Maifeld Franz Schmitz (vorne 2. von rechts) in die Mitte genommen.Fotos: LP

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